Luna-Hilfe für
behinderte Katzen e.V. , Luna Hilfe
Forum
http://www.maltakatzen-in-not.de/startseite.html
Tierheime sind in existenzbedrohender Lage,
Mindener Tageblatt, 19.08.2010 ,
www.rettet-die-tierheime.de
Trotz steigenden Tierbestands keine kostendeckenden Zuschüsse
Unter dem Titel: "Rettet die Tierheime!" würden Unterschriften
im Internet für eine bessere Unterstützung der
Tierheime durch Bund, Länder und Kommunen gesammelt, teilte
der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel,
in Bonn mit. Höhepunkt der Kampagne sei eine Kundgebung
für eine bundesweit einheitliche Regelung für die
Fundtierkosten-Erstattung am 24.10.2010 vor dem Bundesrat in Berlin.
Die Situation der Tierheime sei prekär, beklagte Apel.
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Wie
man in Justiz und Politik Geld druckt ua.:
(Manche Videos kann man
sich durch anklicken auf das jeweilige Bild ansehen)
Das
Superkonto - Der Griff nach den EU Milliarden
Brüssel ist wie ein grosses Stück Käse mit
vielen Mäusen drumherum. Brüssel ist auch Sitz von
über 15000 Lobbyisten. Hinter dieser Fassade lernen Sie Tricks
und Kniffe wie wie sie Einfluss nehmen können auf
Entscheidungen die Geld bringen. Das Standardhonorar eines Beraters
beträgt rund 1000 EUR pro Tag. In Brüssel profitiert
eine gane Branche davon. Ob Fruchtsafthersteller oder Gas- und
Wasserlieferant. Im Machtzentrum von Brüssel haben sich
über 2500 Lobbyisten angesiedelt. Copa-Cogeca ist so
Einflussreich, das er wie ein Verhandlungspartner akzeptiert wird. 1%
der Grossbetriebe in Deutschland bekommen 30% dieser 4,5 bis 5
Milliarden EUR, die nach Deutschland fliessen. ...Vorraussichtlich
macht Nestle einen Reingwinn von 3,8 Milliarden EUR, dennoch fordert
der Konzern Subventionen von der Europäischen Kommission. Im
Jahr 2005 waren das 48 Millionen EUR. ...Es sind die Grossbetriebe,
Konzerne und Industrieunternehmen aber auch die europäischen
Königs- und Fürstenhäuser, die sich
dengrössen Anteil am Superkonto der EU sichern. ...Diese
Gelder sind an nichts gebunden ob sie diese privat verwenden bleibt
Ihnen überlassen. Wie rechtfertigt ein profitables Unternehmen
600000 EUR Agrarprämien. ...und das bedeutet, dass er
für jeden Mitarbeiter rund 57000 EUR Prämien im Jahr
erhält. Die Lobby dieser kleinen Gruppe von Absahnern, die ist
im Verbund mit Copa-Cogeca so mächtig, dass sie alle
Reformansätze, die in diese Richtung gingen torpedieren
können. Mindestens 10 Schwarzkonten der Europäischen
Kommission.... Inzwischen ist von mindestens 50 Konten die Rede...
Inzwischen ist von über 100 unbekannten Konten die Rede...
Das
Maerchen vom gerechten Staat, wie er uns mit Steuern abkassiert: http://tinyurl.com/2xbkfc
...Und je mehr uns Finanzexperte Volker Dr. Wissing
(Bundestagsfinanzausschuss) belehrt um so sicherer werden wir, da
müssen Irre am Werk sein.
Verständlicherweise wollten die Standbesitzer nicht mit uns
darüber reden wie sie diesen Gesetzen überhaupt Folge
leisten können. Wer bekennt schon gerne Öffentlich
seine Unkenntnis in Steuerfragen abgesehen davon, dass die wenigsten
wußten, dass ihre Produkte unterschiedlichen
Steuersätzen unterliegen. Dabei hat selbst der Gesetzgeber
längst den Überlick verloren. Das ganze Durcheinander
hat dazu geführt dass in den letzten Jahren 9700 Anfragen
geführt werden mußten, weil die Menschen sich nicht
mehr im Klaren darüber waren welcher Steuersatz denn nun gilt.
Insgesamt sind in der Bundessteuerverwaltung 470 Menschen damit
beschäftigt, die dafür zuständig sind diese
Unklarheiten zu beseitigen. Wieviele in den Ländern dazu
beschäftigt sind konnte mir niemand beantworten. ... Die
deutschen Märkte fest im Griff des Steuerchaos. Da kapituliert
selbst das Finanzamt. Aber diese Unklarheit öffnet der
Willkür Tür und Tor und kann den Verkäufern
jederzeit zum Verhängnis werden. Von hier aus
müßte der Aufstand der Gesetzesvertreter gegen die
Gesetze ausgehen, die sie selbst nicht mehr verstehen.
Schön
reich – Steuern zahlen die anderen, 08.06.2009
Wer zahlt schon gerne Steuern? Schon gar nicht die Schönen und
Reichen. Klaus Barski aus Königsstein im Taunus ist
Millionär. Er lebt von seinem Vermögen. Das
schätzt er auf fünf Millionen Euro. Sein letzter
Jahressteuerbescheid aber betrug nur 2.300 Euro. Dagmar und
Jürgen Drawitsch sind Arbeitnehmer. Sie haben drei
Söhne. Sie zahlen im Jahr 16.000 Euro Steuern und damit sieben
mal mehr als der Millionär.
die story fragt: Warum zahlt der eine mehr als der andere? Wo ist die
Gerechtigkeit in der Steuerveranschlagung? Wir begleiten das
Millionärsehepaar Barski sowie die Arbeitnehmerfamilie
Drawitsch jeweils in ähnlichen Situationen: beim Autofahren,
beim Sport, bei der Urlaubsplanung und fragen, wer was von der Steuer
absetzen kann und warum? Auf die einzige Möglichkeit, auch
Immobilienmillionäre wie Klaus Barski an den Kosten der
Gesellschaft zu beteiligen, die Erhebung einer Vermögensteuer,
verzichtet Deutschland seit 1996 – und ist dabei ziemlich
allein unter den Industriestaaten. Es sind aber nicht nur die Gesetze,
die die Reichen begünstigen, sondern es ist auch der
Personalmangel in den Finanzämtern.
Steuerrecht:
Der
Fall Lenninger
Finanzamt
und Steuern: Wie aus engagierten Finanzbeamten psychisch Kranke wurden,
20.07.2009
Der zuständige Finanzminister Weimar CDU schweigt
gegenüber REPORT MAINZ, lässt aber vergangene Woche
verbreiten: Alles sei ordnungsgemäß gewesen. ...
Bei Großbanken aktiv war auch dieser Herr, den Sie jetzt
kennen lernen. Aber nicht als Banker, eher auf der anderen Seite. Der
Mann ist Steuerfahnder, das heißt, er war Steuerfahnder.
Heute ist er Frührentner. Er ist einer, der aufsteht, wenn
andere sich nicht mehr trauen. Dafür hat er bitter bezahlt
– beruflich, finanziell und gesundheitlich. Und trotzdem:
Einer, der sich nicht brechen lässt. Wer ist dieser Mann?
Sein Name: Rudolf Schmenger. Alter: 48. Beruf: ehemaliger hessischer
Steuerfahnder und das mit herausragenden Erfolgen. Trotzdem: Seit fast
drei Jahren zwangspensioniert, kalt gestellt durch ein psychiatrisches
Gutachten, angeordnet von der hessischen Verwaltung.
Frankfurt, Mitte der neunziger Jahre. Die Großbanken helfen
ihren vermögenden Kunden, deren Kapital in Steueroasen wie
Schweiz und Liechtenstein zu schleusen. So wird der Fiskus um die kurz
zuvor eingeführte Zinsabschlagssteuer geprellt. Bei dem
illegalen Geschäft mit dabei – die Großen:
Dresdner Bank, Deutsche Bank und Commerzbank. Die wird 1996 als eine
der ersten durchsucht. Von Rudolf Schmenger und seinen Kollegen von der
gefürchteten Steuerfahndung, dem Frankfurter Finanzamt V.
"Das war aber ein Novum, dass die Vorstandsetagen von einer Bank
durchsucht wurden. Nachdem ich das Steuerstrafverfahren gegen einen
Bankmanager bekannt gab, teilte dieser Beschuldigte mir mit, dass er
noch am gleichen Abend den Bundeskanzler bei einem Abendessen treffen
wird. Ich habe ihm dann erwidert, dass er dem Kanzler schöne
Grüße von der Steuerfahndung Frankfurt ausrichten
soll."
Nach Recherchen von REPORT MAINZ hat sich der damalige Commerzbank-Chef
Kohlhaussen bei der Bundesregierung tatsächlich über
die Durchsuchung beschwert: Die Bank werde so in ungerechtfertigter
Weise kriminalisiert. Fakt aber ist: Die Commerzbank muss erhebliche
Steuern nachzahlen und erhält einen Strafbefehl über
30 Millionen Euro.
2001 dann eine vertrauliche Verfügung. Die Fahnder
dürfen nur noch Steuerflüchtlinge ab 500.000 DM
aufwärts verfolgen. Kritik daran unerwünscht.
"Das führte dazu, dass jeder, der auf diese
Missstände, also die Abänderung dieses
Ermittlungsprocedere, hinwies, unmittelbar danach sanktioniert wurde,
abgestraft wurde, versetzt wurde, diffamiert wurde. In meiner Sache hat
man dann in der Folge ein Disziplinarverfahren konstruiert."
Er klagt dagegen und gewinnt. Bei Gericht allerdings erfährt
er, dass die Finanzverwaltung unerlaubt über ihn eine zweite,
geheime Personalakte geführt hat, ihn zum
Rädelsführer stempelt.
"Wenn man den Schmenger abstraft, dann werden auch die Letzten
vielleicht erkennen, dass man sich vielleicht besser anpasst."
Ausgezeichnete
Verräter, 7.05.2009, Zwei
Steuerfahnder prangerten Missstände an und verloren ihren Job.
Nun werden sie mit dem Preis “Whistleblower 2009”
geehrt.
Ministerielle
CDU- "Kumpanei" gegenüber Steuersündern,
23.07.2009 - FJH
Hat der Hessische Finanzminister Karlheinz Weimar eifrige Steuerfahnder
gezielt aus ihren Positionen gedrängt? Wurden erfolgreiche
Beamte gemobbt, damit Steuersünder nicht nachzahlen oder gar
vor den Richter mussten?
Derartige Vorwürfe haben in den vergangenen Tagen nicht nur
die Frankfurter Rundschau (FR) und das Hamburger Nachrichtenmagazin Der
Spiegel erhoben, sondern auch mehrere ehemalige Finanzbeamte. Der
Menschenrechtsbeauftragte der Landesärztekammer Hessen
lässt psychiatrische Gutachten rechtlich
überprüfen, die gleich vier früheren
Steuerfahndern eine angebliche "Dienstunfähigkeit" wegen
"querulatorischer" Persönlichkeitsveränderungen
bescheinigt hatten.
Verfassungsrichter Paul Kirchhof: „Der
Rechtsgedanke scheint im Steuerrecht verloren gegangen zu sein.
… Insoweit müssen wir auch im Steuerrecht diesen
Rechtsstaat wieder elementar neu errichten“…
Steuerforderungen
"Bäcker, wehrt Euch!", Einsatz von
Steuerfahndung ein Witz, Westfalen-Blatt 27/28.9.2008
Das
Grundgesetz kennt keine Steuerpflicht, Erhöhung
der Umsatzsteuer von 16 auf 19% geschah ohne gesetzliche Grundlage,
Westfalen-Blatt 03.10.2008
Willkürliches
Handeln der Finanzverwaltung, "Bäcker
wehrt euch", Westfalen-Blatt 11.10.2008
Justizskandal
- Steuerrecht treibt Firmen in Konkurs
Seit 7 Jahren ist Rudolf Fessel zum nichtstun verdammt.
Nach 7 Jahren hat er noch immer hat er keine konkrete Beschuldigung,
die er klar stellen könnte. Aber seit 7 Jahren ist er
finanziell ruiniert. ...20 Jahre sass er für die CDU im
Landtag. Aber was im Fall Fessel geschieht hätte er
früher für undenkbar in unserem Land gehalten. Weil
sich über Jahre nichts bewegte haben die Anwälte der
Familie Fessels eine Untätigkeitsklage beim Finanzgericht
Niedersachsen eingereicht. Das war im Jahre 2005 aber auch seitdem tut
sich nichts. Wie kommt sich da das höchste
Niedersächsische Finanzgericht dabei vor. Wir fühlen
uns sehr schlecht zum Teil. Das muß ich ganz konkret sagen.
Das ist auf keinen Fall akzeptabel. Das liegt zum einem Grossteil an
unserem Steuerrecht, ganz überwiegenden Teil an unserem
Steuerrecht. Wir haben Steuergesetze mit denen wir uns
beschäftigen müssen, die zum Teil innerhalb eines
Jahres ein zweimal geändert worden sind und sehr sehr
unübersichtlich und sehr schwierig.
Bund
der Steuerzahler Deutschland e.V.
Der Staat verschwendet durch Fehlplanung und Korruption, Schlamperei
und Größenwahn jährlich Milliarden Euro an
Steuergeldern. Dem spürt der Bund der Steuerzahler (BdSt) als
selbst ernanntes "Finanzgewissen der Nation" in Amtsstuben und
Rathäusern nach. In seinem "Schwarzbuch" öffentlicher
Verschwendungen fass der Verein Jahr für Jahr extreme
Fälle von Misswirtschaft zusammen.
Die öffentliche Verschwendung 2007: Das Schwarzbuch
des Bundes der Steuerzahler
Das neue Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler mit Fällen zu
folgenden Themen:
Brücken und Verkehr, Fehlplanungen, Teure Imagekampagne, Luxus
aus Steuergeld,
Kostenexplosion, Teure Fehler, Treue Diener - teure Diener, Aufgedeckt,
Erfolge, Verschwendung droht, Nachlese, Zum Schluss
Steuerrecht
in Deutschland illegetimes, bürgerfeindliches und
selbstzerstörerisches Gebilde 17.03.2008
Zahlen belegen, dass das deutsche Sozialstaatsmodell zu einer nicht
mehr finanzierbaren Privilegienwirtschaft verkommen ist: 60 Prozent der
Wahlberechtigten leben direkt oder indirekt vom Staat; 10 Prozent der
Steuerpflichtigen bestreiten 55 Prozent der Einkommenssteuereinnahmen;
die nicht in der offiziellen Staatsverschuldung ausgewiesenen
Rentenversprechungen betragen etwa das 2,5-fache des
Bruttoinlandsprodukts; 54 Prozent der Deutschen fragen
regelmässig Leistungen aus der Schattenwirtschaft nach. Der
Autor des Kommentars, Dr. Konrad Hummler, kommt angesichts dieser
Fakten nicht umhin, den deutschen Staat als bürgerfeindliches,
selbstzerstörerisches und in der letzten Konsequenz
illegitimes Gebilde zu bezeichnen. ...Die Rechtsgeschichte zeigt, dass
häufig die Legalitätsvorstellungen derjenigen
obsiegen, die über mehr Macht verfügen.
Die
Scheinlegalität der Finanzgerichte der BRD (Der Staat ist
verpflichtet den Bürgern die Grundrechte zu garantieren):
Artikel 20 Abs. 3 GG
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige
Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz
und Recht gebunden.
"Die Nichtigkeit eines
Verwaltungsaktes wird von der Rechtsprechung als Ausnahme von dem
Grundsatz angesehen, dass ein Akt der staatlichen Gewalt die Vermutung
seiner Gültigkeit in sich trage. In Anlehnung an diese
Rechtssprechung ist davon auszugehen, dass ein Verwaltungsakt nicht
schon allein deshalb nichtig ist, weil er der gesetzlichen Grundlage
entbehrt oder weil die in Frage kommenden Rechtsvorschriften unrichtig
angewendet worden sind." Bundesfinanzhof VI B 13/81
"Ein Finanzbeamter, der im Einspruchsverfahren Steuern
bewußt falsch festsetzt, begeht keine Rechtsbeugung!". "Bei
der Steuergesetzgebung handelt es sich nicht um eine Tätigkeit
deren einziges Ziel die Verwirklichung des Rechts ist. Allerdings hat
sich der Finanzbeamte dabei an das Recht zu halten ohne dass diese
jedoch seine vordringlichste Aufgabe ist." OLG Celle,
Beschluß vom 17.04.1985 3Ws176/86
Gerhart
Baum Bundesinnenminister a.D.: "...Mich beunruhigt, dass
wir heute also Verfassungsverstösse haben von Leuten, die auf
die Verfassung vereidigt sind."
Wie das deutsche Steuerrecht mittlerweile am Fundament unserer
Grundrechte nagt macht der Präsident Wolfgang Spindler des
Bundesfinanzhofes deutlich: "Wir haben ja in diesem Jahr eine Norm des
Einkommensteuerrechts für Verfassungswidrig erachtet und die
Frage dem Bundesverfassungericht vorgelegt. Es ist das erste mal, dass
man eine solche Norm beanstandet und zwar wegen Kompliziertheit und
Unverständlichkeit". Das ist also auch durch dieses Gericht
jetzt festgestellt worden.
In Celle in Niedersachsen residiert ein Oberlandesgericht und das hat
uns Bürger klar gemacht warum das Finanzamt trotz Unrecht
immer Recht hat: OLG Celle, Beschluß vom 17.04.1985
3Ws176/86, Leitsatz: "Ein Finanzbeamter, der im Einspruchsverfahren
Steuern bewußt falsch festsetzt, begeht keine
Rechtsbeugung!". "Bei der Steuergesetzgebung handelt es sich nicht um
eine Tätigkeit deren einziges Ziel die Verwirklichung des
Rechts ist. Allerdings hat
sich der Finanzbeamte dabei an das Recht zu halten ohne dass diese
jedoch seine vordringlichste Aufgabe ist."
Frontal21:
Bürokratie, verfolgte Kleinunternehmer, Verkehrte Welt,
21.09.2009
Der ausgebildete Visagist und Haar-Stylist Sasha Arnold hat sich
selbstständig gemacht und mt Hilfe staatlicher
Zuschüsse seinen Laden "Dolce Vita" in der Göttinger
Innenstadt eröffnet. Hier schneidet er auch Kunden die Haare.
Zunächst läuft alles gut. Doch dann ermittelt das
Ordnungsamt im Landkreis Göttingen gegen Arnold und zwar wegen
des Verdachts der Schwarzarbeit - obwohl der Kleinunternehmer korrekt
Steuern und Abgaben zahlt. Der Grund: Ohne Meisterbrief hat Arnold
keine Zulassung zum Haare schneiden. Das Amt verfolgt Arnold, beantragt
sogar eine Hausdurchsuchung zwecks Beweissicherung. Das AG
Göttingen gibt dem statt. Die Rechtsanwältin Hilke
Böttcher hält Methoden wie die Hausdurchsuchung bei
Arnold für völlig überzogen und
verfassungswidrig. Sie hat schon viele solcher Fälle bis vor
das Bundesverfassungsgericht gebracht - und gewonnen. Dennoch gehen
Ordnungsämter immer wieder rabiat gegen Kleinunternehmer vor.
Andreas Kiepul verkauft nicht nur Fahräder, sondern er
repariert sie auch. Das er sich im Zweiradhandwerkerhandwerk
betätig geht gar nicht, denn er hat ja keinen Meisterbrief.
Kiepul soll seine Umsätze offenlegen, doch er ignoriert das
erstmal und so verhängt das Ordnungsamt der Stadt Witten erst
einmal ein Bussgeld. Seine wirtschaftliche Situation erlaubt die
Zahlung aber gar nicht. Das AG Witten droht mit Erzwingungshaft. Kiepul
soll ins Gefängnis, weil er einfach so Fahrräder
gepariert. Ob Absurd oder lächerlich so will es der deutsche
Meisterzwang, der sichert angeblich die Handwerksqualität.
Tatsächlich vernichtet er Arbeitsplätze.
Torsten Freund ist Dachdecker im Reisegewerbe. ...Trotzdem hat Freund
Ärger mit dem Ordnungsamt bekommen. Der Vorwurf: Wisitenkarten
von Freund wurden in einer Pizzeria gefunden. Das sei Werbung, das
dürfe er im Reisegewerbe nicht, sagt das Ordnungsamt Remscheid
und leitet ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubter Werbung ein. ...
Sondersteuer
für Künstler, Künstlersozialversicherung
gefährdet Existenz von Kleinbetrieben,
09.03.2009
St. Bürokratius reitet wieder mal durchs Land!
Während marode Banken mit Milliarden subventioniert werden,
behindert und schädigt man Kleinbetriebe und die gesamte
Wirtschaft durch eine zusätzliche Sondersteuer für
Künstler. Diese unnötige, bürokratische und
zudem extrem ungerecht erhobene Zusatzsteuer für alle
künstlerischen Dienstleistungen trifft aber nicht alle
Dienstleister gleichermaßen, sondern wird nur von Kunden
verlangt, die Aufträge an Freiberufler oder Gewerbebetriebe
vergeben. Beauftragt man hingegen eine Firma, die als GmbH firmiert, so
wird für dieselbe Dienstleistung die 4,9 - prozentige
"Künstlersteuer" nicht erhoben. Dabei spielt es auch keine
Rolle, ob ein Betrieb Leistungen von der
Künstlersozialversicherung erhält oder nicht. Wird
eine Leistung als künstlerisch eingestuft, so sind 4,9% Abgabe
vom Kunden nachträglich zu entrichten. ...
Meisterzwang
und Handwerksordnung:
Meisterzwang frontal21, Bundesverfassungsgericht: Durchsuchung nicht
rechtens,
Frontal21 berichtete über den Handwerker Clemens Menzinger.
Der war arbeitslos und machte sich selbständig. Doch dann
schritt das Ordnungsamt ein, denn Menzinger hat keinen Meisterbrief.
Das Ordnungsamt drohte Bußgelder an und durchsuchte sogar die
Wohnung des Familienvaters. Jetzt hat das Bundesverfassungsgericht
entschieden: Die Hausdurchsuchung war nicht rechtens. Heute arbeitet
Clemens Menzinger weiter als selbständiger Handwerker. Das
Bußgeld wurde nicht mehr eingefordert.
BUH
Informationen und Urteile zu Durchsuchungen von Wohnungen und
Geschäftsräumen sowie Betretungsrechten.
BUH
Hausdurchsuchungen: Bei der Verfolgung von angeblich
unerlaubte Handwerksausübung werden in manchen Regionen
regelmäßig Hausdurchsuchungen durchgeführt.
1934 haben die Nazis den Meisterzwang auch für die
bloße Selbständigkeit im Handwerk
eingeführt. Damit wurde eine lange Forderung der
Meisterbetriebe erfüllt und diese Gesellschaftsschicht dem
Nazi-Regime wohlgesonnen gestimmt. In den folgenden Jahren wurde der
Meisterzwang - wie auch andere Berufsgesetze (z.B. das
Rechtsberatungsgesetz) - dazu genutzt missliebige Personen
(insbesondere Juden) von der Selbständigkeit
auszuschließen.
Unterstützung
bei Klage vor dem EuGH gegen den IHK-Zwang benötigt, Es lebe
die Freiheit
Eine wichtige Bitte an dieser Stelle: machen Sie nicht nur
Spendenzusagen! Leisten Sie bitte auch Überzeugungsarbeit bei
anderen Unternehmern, die sich bisher unserer Bewegung noch nicht
angeschlossen haben, sich mit ihrer Spende an unserer Klage vor dem
EuGH gegen den menschenverachtenden und leistungsfeindlichen deutschen
Kammerzwang zu beteiligen.
IHK-Kritikerin
unterliegt vor Verwaltungsgericht, 03.06.2010
"Ich bin ein bisschen erschrocken", sagte Dominik Storr, Rechtsanwalt
der Bielefelder Kammerverweigerin Ute Twelenkamp. Der Jurist
erklärte, die Rücklagen seien derart hoch, wie es nur
von Stiftungen bekannt sei und forderte eine Beitragsreduzierung oder
einen -erlass für ein volles Jahr.
Beweisanträge des Klagevertreters lehnte Einzelrichter
Winfried Kaiser ab. So wollte Storr wissen, wie die IHK ihre
Rücklagen in Beteiligung anlegt und an wen sie Darlehen in
welcher Höhe vergibt. Ferner sollte die Beklagte verpflichtet
werden, alle Finanzierungen und Beteiligungen an Projekten,
Mitgliedschaften und Vereinen offenzulegen, auch über die IHK
NRW. Weiterhin sollte die IHK die Beschlüsse ihrer
Vollversammlung über Rücklagen vorlegen. Das Gericht
vertrat jedoch die Auffassung, dass die
Rechtmäßigkeit der Beiträge vom Zweck ihrer
Verwendung unabhängig ist.
Twelenkamp erklärte, sie könne es mit ihrem Gewissen
nicht vereinbaren, einer Zwangsvereinigung, die sie in einer Demokratie
als überholt ansieht, Gelder zur Verfügung zu
stellen: "Ich brauche die Kammer nicht, und die Kammer braucht mich
nicht."
Beispielhaft nannte Storr das energiepolitische Konzept der IHK. Mit
Zustimmung der Vollversammlung hatte sich die Kammer für
längere Laufzeiten und den Bau neuer Atomkraftwerke
eingesetzt. "Die IHK ist ein Sprachrohr der konservativen
Kräfte in der Deutschland." Es sei nicht mit der
Gewissensfreiheit zu vereinbaren, einer solchen Organisation beitreten
zu müssen. Er beantragte, den strittigen Beitragsbescheid
über rund 370 Euro aufzuheben und festzustellen, "dass die
Klägerin nicht Zwangsmitglied der Beklagten ist".
Richter Kaiser wies die Klage ab. In seiner mündlichen
Urteilsbegründung stellte er fest, dass das
Bundesverfassungsgericht die Verfassungsgemäßheit
bereits 1962 und zuletzt 2001 festgestellt habe. Dies gelte auch
für alle Oberverwaltungsgerichte,
Verwaltungsgerichtshöfe und erstinstanzlichen Urteile. Das
einzelne Mitglied habe zudem keinen Anspruch auf Auskunft für
die Beitragsverwendung.
Junger
Existenzgründer stellt sich vor - Innungsmeister schikaniert
seine Konkurrenz im Reisegewerbe, 20.08.2009
Seit
über zwei Jahren ist Torsten Freund als Dachdecker im
Reisegewerbe im Bergischen aktiv und erfolgreich. Bei einem seiner
letzten Kunden bekam er den Zuschlag für die Dacharbeiten in
Schiefer. Mitgeboten hatten auch andere Firmen, unter anderem der
Innungsobermeister der Dachdeckerinnung Wuppertal. Seit dem ermittelt
das Ordnungsamt gegen Torsten Freund, und die Innung fordert zusammen
mit dem Zentralverband des Dachdeckerhandwerks von dem Dachdecker im
Reisegewerbe, eine Unterlassungserklärung für sein
Baustellenschild und seine Autobeschriftung zu unterschreiben. Auch die
Homepage von Torsten Freund soll abgemahnt werden. Selbst vor der
Privatsphäre machen die "Ordnungshüter" nicht halt.
Mit der Androhung einer Hausdurchsuchung wurden auf erpresserische
Weise Geschäftsunterlagen verlangt. Auf Basis dieser
Unterlagen schrieb das Ordnungsamt die Kunden des Handwerkers an und
befragte diese mit dem Hinweis auf eine eventuelle Ordnungswidrigkeit
des Handwerkers und der Kunden. Doch mit dieser Rufschädigung
ist es noch nicht genug. Schließlich wurde auch noch ein
Großhändler aufgefordert, dem reisenden Handwerker
zukünftig kein Material mehr zu verkaufen.
Bislang konnte kein Vorwurf gegen Freund bestätigt werden.
Dennoch wird die legale Möglichkeit, im Reisegewerbe
Handwerksleistungen anzubieten, von den Behörden systematisch
verfolgt und behindert. Für Jonas Kuckuk, Vorstand im BUH und
selbst reisender Dachdecker, hinterlässt das Ordnungsamt den
Eindruck, lediglich die vom Bürger bezahlte Schreibstube der
Innung und der Handwerkskammern zu sein. "Konkurrenzbekämpfung
kann und darf nicht Aufgabe der Behörden sein", so Kuckuk.
Sie
sind so frei, Klassenkampf von Oben, DIE ZEIT, 21.02.2008 Nr. 09
Durch den Steuerskandal nährt die Geldelite
erneut den Verdacht, dass sie mit der Gesellschaft gebrochen hat. Die
kleine Gemeinde Jungholz im Allgäu hat die höchste
Bankendichte der Welt. 350 Einwohner, drei Banken. Jungholz liegt in
Österreich, ist wirtschaftlich aber an Deutschland
angeschlossen. Es gibt keine Zollkontrollen, dafür gilt das
strenge österreichische Bankgeheimnis. Besonders begehrt bei
Steuersparern aus Deutschland: das Goldfinger-Nummernkonto. Die
Besitzer legitimieren sich per Kennwort, Kontonummer und Fingerabdruck.
Das alles ist legal.
Die Empörung könnte größer nicht
sein. Doch ist sie nicht zu grell? Dieselben Politiker, die jetzt
Steuerflüchtlinge geißeln, haben nicht verhindert,
dass Staatsbanken mehr als 20 Milliarden Euro verzockten –x
wofür auch die Steuerzahler einstehen müssen. Und
verleitet nicht erst das komplizierte Steuersystem Reiche und weniger
Reiche dazu, ein wenig zu schummeln?
Relativierungen helfen nicht. Es geht um mehr als nur ein paar
Steuerkriminelle, die jetzt auffliegen. Etwas ist kaputtgegangen in
diesem Land. Sechs von zehn Deutschen halten die soziale
Marktwirtschaft inzwischen für unsozial. Fast ebenso viele
bezeichnen laut einer Allensbach-Umfrage die wirtschaftlichen
Verhältnisse in der Bundesrepublik als ungerecht. Das
Vertrauen, dieser Schmierstoff des Kapitalismus, schwindet. Es ist eine
gefährliche Entwicklung, vor allem für die Politik.
ünen Agenda-Jahre war, dass sich alle mehr anstrengen
müssen. Dass Sozialschmarotzer keine Chance mehr haben. Wie
aber soll die Regierung den Druck nach unten rechtfertigen, wenn sich
die Oberschicht ihrer Verantwortung erfolgreich entzieht? Wenn die
Bosse über die Stränge schlagen? Bei Siemens haben
sie die Korruption nicht gestoppt, bei VW nicht die Hurerei auf
Unternehmenskosten, bei Daimler nicht den Reibach des erfolglosen
Exchefs Jürgen Schrempp.
»Es sind die Eliten, die das System zum Einsturz
bringen«, warnt Bundesfinanzminister Peer
Steinbrück. Eliten? Jedenfalls sind es viele. Da
lösen sich nicht bloß ein paar Handvoll Manager von
der Gesellschaft. Der Steuerskandal betrifft Familienunternehmer und
andere Vermögende. Auch ihre Villen wurden
größer, auch der Startvorteil ihrer Kinder in der
Gesellschaft wuchs und ist inzwischen so groß wie selten
zuvor. Klein ist nur ihr Wille, sich einzuordnen. Und den Staat zu
finanzieren. Der deutsche Klassenkampf ist ein Klassenkampf von oben.
Das
Maerchen vom gerechten Staat, wie er uns mit Subventionen schmiert:
Der Kieler Subventionsbericht: Alle Subventionen sind
schädlich und alle Subventionen sollten abgeschafft werden.
Alfred Boss, Weltwirtschaftsinstitut Kiel
report,
Was wir Subventionieren zB. die Abholzung des
Regenwaldes
Alles
Banditen - Wenn Europas Regierungschefs unter sich sind
17.07.2008
Die Verstimmung unter den europäischen Staats- und
Regierungschefs war groß. Dänemarks
Ministerpräsident Fogh Rasmussen habe eindeutig die Grenzen
überschritten, waren sich die Brüsseler
EU-Kommission, die dänische Opposition und Bundeskanzler
Gerhard Schröder einig. Was sie so verärgerte, ist
Christoffer Guldbrandsens TV-Dokumentation “Alles Banditen -
Wenn Europas Regierungschefs unter sich sind”.
Drei Monate lang hat der Regisseur den dänischen
Regierungschef Rasmussen während der Verhandlungen zum
EU-Erweiterungsgipfel im Dezember 2002 begleitet. Der dänische
Ministerpräsident trug zeitweise ein unsichtbares Mikrophon am
Revers, von dem seine Amtskollegen nichts wussten. Der Film zeigt, wie
es hinter den Kulissen zugeht, wenn die Staats- und Regierungschefs der
EU sich unbeobachtet glauben und über Milchquoten,
Beitrittskandidaten und Milliarden-Summen verhandeln. So gesteht
Jacques Chirac offenherzig, dass er sich von den französischen
Bauern fürchte und daher - gegen seine Überzeugung -
deren Agrarpolitik vertrete. Interessantes erfährt man auch
über den deutschen Außenminister.
Sein dänischer Amtskollege erzählt dem
Ministerpräsidenten: “Weißt du, dass
Joschka (Fischer) innerhalb von zwölf Stunden drei
verschiedene Meinungen (zum EU-Beitritt der Türkei) gehabt
hat?”
Wettlauf
um die Prämien und um den Judaslohn beim Fleddern
öffentlichen Eigentums
Das Problem ist in der Politik um vieles
größer, weil die dort inzwischen geläufig
gewordene politische Korruption eine ganz andere Dimension hat. Es ist
inzwischen nämlich üblich geworden, an der
Zerstörung wichtiger gesellschaftlicher Einrichtungen zu
verdienen. Und - so mein Eindruck - langsam fallen alle Barrieren. Wir
sind heute Zeuge eines Wettlaufs um die Prämien und um den
Judaslohn, die beim Fleddern öffentlichen Eigentums und
öffentlicher Institutionen ausgezahlt werden.
Wir werden auch ermahnt zu glauben, es gäbe keinen
Zusammenhang zwischen der gegen die Entscheidung des Bundeskartellamtes
ausgesprochenen Ministererlaubnis für die Übernahme
der Ruhrgas durch E.on in der Amtszeit des Wirtschaftsministers Werner
Müller und seines Staatssekretärs Alfred Tacke und
deren Wechsel auf den Posten des Vorstandschefs des Kohle- und
Chemiekonzerns Ruhrkohle AG beziehungsweise der RAG-Tochter Steag. Dass
beide Unternehmen vom Begünstigten der Ministererlaubnis, von
E.on, kontrolliert werden, sei reiner Zufall.
Es hat sich auch nur so zufällig ergeben, dass jener
Politiker, der während seiner Amtszeit so vehement
für einen Niedriglohnsektor stritt, Wolfgang Clement, jetzt
für den großen, international tätigen
Leiharbeitsunternehmer Adecco und zusätzlich für das
Dienstleistungsunternehmen Dussmann tätig ist.
Aber das sind vermutlich Peanuts im Vergleich zur Tätigkeit
Clements und einer Reihe anderer ehemaliger Politiker und Manager
für die Finanzindustrie. Vermutlich ist die Finanzindustrie,
also Banken und insbesondere Investmentbanken, Versicherungen,
Finanzdienstleister und Börsen, jener Wirtschaftszweig, der
von der Politik in besonderer Weise gehätschelt wird.
Schurkenhafter
Kapitalismus, "Es gibt keine Regeln mehr",
Loretta Napoleoni kritisiert die "Die Zuhälter der
Globalisierung"
Ihr letztes Buch, "Die Ökonomie des Terrors", war ein
weltweiter Bestseller. Darin hatte Loretta Napoleoni die finanziellen
Verflechtungen des internationalen Terrorismus offengelegt. Jetzt legt
die Ökonomin nach. In ihrem neuen Buch "Die Zuhälter
der Globalisierung" geht es weniger um Schurkenstaaten, als vielmehr um
schurkenhaften Kapitalismus. Sie schildert, wie die brutale Spielart
des Kapitalismus unser Leben verändert und wie sie sich hat
derart ausbreiten können.
Ich wollte wissen, wie es möglich war, dass der Fall des
Kommunismus und der Sieg der Demokratie solch katastrophale
Zustände produzierten." Solche Zustände lassen sich
auch in Hatton Garden, London, finden. Wer hier einkaufen geht, der hat
es geschafft - und unterstützt Menschenhändler und
Sklaventreiber. Denn statistisch gesehen klebt an vielen Ringen das
Blut der Globalisierung. Loretta Napoleoni sieht es. "Sie wissen nichts
über die Herkunft Ihres Eherings, zum Beispiel",
erläutert Napoleoni. "Er könnte aus Gold hergestellt
sein, das aus der Gegend von Eturi im Ost-Kongo stammt. Dort wird es
von Kindersklaven gefördert, die von ihren War-Lords
geknechtet werden.
Das will sie ihren Lesern bewusst machen. Und, dass ein Ausstieg
theoretisch möglich wäre. "Wie das Leben
außerhalb der Matrix ist?", fragt Loretta Napoleoni. "Das
Leben außerhalb dieser Matrix ist hart.
ARD FAKT, Der Zusatzjob der Gewerkschafter
11.08.2008 21:45 Uhr
Ver.di-Chef Frank Bsirske sitzt bei drei Unternehmen im Aufsichtsrat.
Neben der Lufthansa sind das der Energiekonzern RWE und IBM
Deutschland. Insgesamt wird ihm das mit etwa einer halben Million Euro
pro Jahr honoriert. Doch behalten kann Bsirske das Geld nur zu einem
kleinen Teil. Denn die im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB)
zusammengeschlossenen Gewerkschaften haben sich verpflichtet, einen
Großteil dieser Aufsichtsrats-Tantiemen abzugeben, etwa an
die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung. Weil
Gewerkschafter bei tausenden Unternehmen in den Aufsichtsräten
sitzen, müsste eigentlich eine große Summe
für die Stiftung zusammenkommen. Der Wirtschaftsexperte Horst
Niedenhoff, ehemaliger Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft in
Köln, rechnet mit rund 60 Millionen Euro pro Jahr. Doch die
erhält die Stiftung nicht in vollem Umfang. ...Denn viele
Gewerkschaften wissen um die säumigen Zahler. Doch kaum eine
ist so restriktiv wie die IG Metall. Sie veröffentlicht die
Namen derjenigen, die nicht an die Böckler-Stiftung zahlen, in
ihrer Mitgliedszeitschrift. Vor der Kamera äußern
will sich keiner der säumigen Zahler. Auch manche Gewerkschaft
hält sich bedeckt. Die IG Bau und ver.di gehen davon aus, dass
ein Viertel ihrer Aufsichtsratsmitglieder seine Tantiemen
behält. Kommentieren wollen sie das aber nicht.
Gewerkschaftsexperte Rudolf Hickel hält das
Zurückhalten der Gelder für verwerflich und spricht
von Abstauberverhalten. Zum einen weil sich die Gewerkschafter zur
Zahlung der Gelder verpflichtet haben, und zum anderen, weil den
Aufsichtsräten noch jede Menge andere Vergütungen
zustehen....
http://www.mdr.de/fakt/aktuell/5688117.html
Managerhaftpflicht, Wenn der Chef Fehler macht
Es ist ein spektakulärer Fall, der die Haftpflichtversicherung
für Manager jüngst in das Zentrum des
öffentlichen Interesses gerückt hat. Der Aufsichtsrat
des Autoherstellers Volkswagen (VW) soll angeblich rund 4,5 Millionen
Euro direkt von der Versicherungsgesellschaft AIG für das
Unternehmen einfordern. Es wäre der Schadensersatz, den der
frühere Personalvorstand Peter Hartz womöglich zahlen
müsste, sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, er
habe über Jahre auf Firmenkosten Bordellbesuche und
Luxusreisen für Betriebsräte finanziert und so den
Konzern geprellt. http://www.zeit.de/2006/35/Managerhaftpflicht
Manager-Haftpflicht soll für Siemens-Affäre aufkommen
Die Siemens-Affäre könnte für die
Versicherungswirtschaft teuer werden. Laut einem Zeitungsbericht hat
der Konzern bei seiner Manager-Haftpflicht einen Schaden von 250
Millionen Euro angemeldet. Zahlen soll ein Konsortium unter
Führung der Allianz. http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,550035,00.html
CRN 16.10.2008 Seite 34: Wie Exzesse bei Vorstandgehältern
vermeiden? 60 Millionen Euro soll Porsche-Chef Wendelin Wiedekind auf
künftig verdienen, wenn seine Vergütung denn auch
nachvollziehbar und transparent dargelegt wird. "4,5 Millionen Euro
durchschnittliches Jahresgehlt haben die Vorstandsvorsitzenden der
DAX-30-Unternehmen im Jahr 2006 verdient" (ohne Zusatzeinkommen, Bonie,
Aktienoptionen und ohne Abfindungen, die allein bis hundertmillionen
aber auch mal mehr Euro betragen können.)
Bewährungsstrafe von 2 Jahren - der Standardstrafe
für Schwerkriminalität von Beamten und
Angehörigen de Oberschicht.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 7. 2. 06 - 3 StR 460/98 - im Fall des
Thyssen-Managers Maßmann.
Völlig bankrottes Deutschland.
Deutschland gehört den Banken (Dresdner Bank/Deutsche Bank).
Der letzte Aufstand der Anständigen:
1971 Bundesfinanzminsiter Möller tritt zurück, der
Grund in 2 Amtsjahren ganze 3 Milliarden neue Schulden
Der neue hält es nur ein Jahr aus. Schiller sagte damals er
könne keine Politik machen nach dem Motto nach mir die
Sinnflut.
Schulden machen wird vom Volk belohnt:
Helmut Schmidt machte 5 Milliarden Schulden und wurde Kanzler
1974 Finanzminister Hans Apels Neuverschuldung nach 4 Jahren 33,5
Milliarden EUR Neuverschuldung
1978 Hans Matthöfer 56 Milliarden Neuverschuldung unter
Kanzler Helmut Schmitdt
1982 Helmut Stoltenberg: "Mit der hemmungslosen Schuldenmacherei der
Regierung Schmidt/Genscher kann es so nicht weitergegen". 75 Milliarden
neue Schulden.
1989 Die Schulden explodierten. Waigels Horrorbilanz 428 Milliarden
neue Schulden
Viel Zeit bleibt Eichel nicht die Wende noch zu schaffen, so bankrott
ist der Staat. Wolfgang Kitterer, Wirtschaftswissenschaftler: Die
Zinsen werden immer höher sein auf Dauer als das was man sich
durch Kredite erkauft hat. Friedrich Halstenberg, Ehem. Finanzminister
NRW: "Es ist auch durchaus möglich, dass wir unseren Staat
ganz zu Grunde richten. Noch ein bis zwei Jahrzehnte weiter in dieser
Musik, dann gibt es einen anderen Staat."
Wie funktioniert Geld? Teil
1 von 3
ZDF
WISO – Die große Gier – Wie Banken unsere
Zukunft verspielen, 24.06.2009
Die Finanzkrise geht weiter. Viele fragen nicht nur "Wie konnte es
soweit kommen?", sondern auch: "Wie betrifft mich das
persönlich und was kommt noch auf uns zu?". Die WISO-Doku will
aufklären.
EU weitet Wettbewerbsverfahren gegen Intel aus
Geld gegen Exclusivität - nach dieser Formel hat angeblich
US-Hersteller Intel jahrelang Konkurent AMD ausgebootet. Intel zahlte
Alleinstellungsprämien, damit Händler auf AMD
Geräte verzichten. focus Nr. 30, 21.07.2008, Seite 118
Der
Milliarden Poker mit den grünen Punkt
Einfach in den Ofen anstatt wieder zu verwerten. Das kann gar nicht
sein, sagte damals das Duale System.
13,4kg pro Einwohner an Verpackungen mit dem grünen Punkt im
Hausmüll. 16,6kg wird vom Verbraucher im Jahr entsorgt.
Die Papier- und Glasswiederverwertung hatte auch schon vor dem
grünen Punkt gut funktioniert. Im Ausland wird in manchen
Ländern nur Flaschen und grosse Folien getrennt gesammelt und
dass ist alles was sich für eine Wiederverwertung lohnt.
Gegen
den Trennt
Moderne Sortiertechnik hat den gelben Sack längst
überflüssig gemacht. Dennoch läuft das
unsinnige Milliardengeschäft weiter.
"Die Sortieranlage in Münster sortiert seit Jahren besser als
jede Hausfrau": ZDF Infokanal natur & leben 15.03.2008 2:30 Uhr
"Obwohl es den Verbraucher deutlich mehr kostet, setzt das DSD alles
daran, Verpackungsabfälle und Restmüll weiterhin
getrennt zu sammeln", kritisiert Karl Ihmelts, SPD-Landrat des
Lahn-Dill-Kreises in Wetzlar, das Geschäftsgebaren des
Monopolisten. Tatsächlich könnte sich die
Kölner Verpackungsmüll-Organisation den hohen Aufwand
sparen. Für die Mülltrennung in den gelben Sack und
die graue Restmülltonne gibt es keinen verfahrenstechnischen
Grund mehr, wie das Bundesumweltamt (UBA) bestätigt.
Mehdorns
Lobbyisten-Netzwerk, Ex-Politiker im Dienst der Bahn
Frontal21 25.09.2008


Frontal21
Erst Politik, dann Wirtschaft 26.02.2008
LobbyControl
Lobbyisten raus aus Ministerien
Transparency
Deutschland Macht der Korruption ein Ende
Der
designierte Lobbyist setzt sich zur Wehr, Dieter Althaus, Focus
29.01.2010
Der Wechsel von Thüringens
Ex-Ministerpräsident Dieter Althaus in die Wirtschaft
hinterlässt einen Beigeschmack. Bereits am Montag tritt der
CDU-Politiker beim Autozulieferer Magna an. Seine politischen
Ämter will er aber nicht so schnell niederlegen.
Althaus kann mit Pension von fast 8.000 Euro
plus Diät rechnen
Der
Fall Clement Ihr da oben, wir da unten, sueddeutsche.de, 05.08.2008
Clement hält Vorträge für das von ihm
geleitete Institut der Zeitarbeitsfirma Adecco
und propagiert dabei den Nutzen der Zeitarbeit, die Bochumer Genossen
als "modernen Sklavenhandel werten.
Das verträgt sich nicht in einer Partei, die stets auf
Solidarität und sozialen Ausgleich bedacht war, und die sich
nicht als privates Vermögensförderungsvehikel gesehen
hat. Nach dem Ende ihrer Laufbahn waren Parteigrößen
wie Willy Brandt und Helmut Schmidt bestenfalls publizistisch
tätig. Für das Abkassieren nach der Politik aber
waren die Konservativen und vorzugsweise die Liberalen
zuständig.
Der langjährige bayerische Finanzminister Georg von
Waldenfelds (CSU) erregte zum Beispiel 1995 Aufsehen, als er im
damaligen Viag-Konzern - heute ein Teil von Eon - für ein
stolzes Jahressalär die Leitung des Lobby-Vorstandsressorts
Wirtschaft und Politik übernahm. Der FDP-Politiker Martin
Bangemann wiederum übernahm nach seiner Zeit als EU-Kommissar
ein Beratungsmandat beim spanischen Riesen Telefonica.
Rürup
sichert seine Rente bei AWD, sueddeutsche.de, 19.11.2008
Rentenexperte Bert Rürup versilbert
seine Kontakte: Als Berater wechselt er zum Finanzkonzern AWD - einem
Vermittler für Altersvorsorge-Produkte.
Der Wirtschaftsweise Bert Rürup wechselt als Berater zum
Finanzmakler AWD. Nach Informationen aus Wirtschaftskreisen gibt der
Vorsitzende des Sachverständigenrats der Bundesregierung
("Fünf Weise") im Frühjahr sein Amt auf und tritt
seine Stelle bei AWD an, einem der größten und
früher umstrittenen Vermittler von Finanzprodukten in
Deutschland.
Walter
Riester, Riesterrente: Die mit 22 mal mindestens 7000 €
erkaufte Zerstörung der sozialen Rentenversicherung, 06.07.2007
Hatten Sie Zweifel an unserer oft
geäußerten Behauptung, die Riester-Rente sei ein
Geschenk an die Finanzindustrie? Oder dachten Sie, wir seien
Verschwörungstheoretiker? Dann bitte werfen Sie einen Blick
auf die vom Deutschen Bundestag veröffentlichte
Nebentätigkeitsliste: „Riester, Walter , SPD
Bundesminister a. D.“ zum Beispiel. Das ist selbst
für mich ein Schock. 22 mal mind. 7000 €, 7 mal
mindestens 3500 € und 3 mal mindestens 1000 €, macht
zusammen mindestens (!) 181.500 Euro - in einem Jahr.
Meist über 7000 Euro für einen (1 !!) Vortrag Walter
Riesters. Dafür - für einen Vortrag des biederen MdB
aus Oberschwaben - zahlen die Sparkassen, Volksbanken, Finanzberater
etc. nicht diesen hohen Betrag. Dieses hohe Honorar ist der Judaslohn
für die Zerstörung des Vertrauens in die gesetzliche
Rente durch die Subvention der Privatvorsorge, genannt Riester-Rente.
Nebeneinkünfte
der Bundestagsabgeordneten: http://www.nebeneinkuenfte-bundestag.de
Abgeordnete mit den höchsten angegebenen
Nebeneinkünften (2009)
Erläuterungen zu den Zahlen
1. Riester, Walter (SPD) – mindestens 144.500 €
2. Brandner, Klaus (SPD) – mindestens 129.500 €
3. Hübner, Klaas (SPD) – mindestens 120.000
€
4. Fuchs, Dr. Michael (CDU/CSU) – mindestens 109.500
€
5. Müller, Dr. Gerd (CDU/CSU) – mindestens 96.000
€
Vertragspartner/Organisationen der meisten Abgeordneten
1. Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas,
Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, Bonn (33)
2. ZDF, Mainz (19)
3. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn (16)
4. Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., St. Augustin (14)
5. Bundesverband Erneuerbare Energie e.V., Paderborn (13)
Der
Sumpf: Korruption in Deutschland
Finanzbranche
unterstützt die FDP, 13.09.2009
Der
Milliardär, die FDP und viele offene Fragen
«Spiegel»:
FDP änderte Haltung zu Solarförderung nach
Parteispenden
Die Opposition wittert den Ausverkauf der Demokratie: Die FDP bekommt
eine Millionenspende eines Hotelunternehmers und setzt
anschließend eine niedrigere Mehrwertsteuer für
Hotels durch.
Die FDP steht erneut im Verdacht, hohe Parteispenden angenommen zu
haben. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins 'Spiegel-Online' soll
die Firma 'Solarworld' ein Abendessen für FDP-Spender
organisiert haben, bei der nach FDP-Angaben eine
"Rekordsumme“ zusammengekommen sei.
Einen faden Beigeschmack erhält die Zuwendung, weil die Partei
nur kurze Zeit nach der Bundestagswahl ihre Marschroute in der
Solarpolitik geändert hatte. Nach Koalitionsverhandlungen
hatten die Liberalen zunächst dafür
plädiert, die Fördermittel für
Photovoltaikanlagen um 30 Prozent zu reduzieren. Statt der Reduzierung
wurde dann aber ein "Dialog mit der Solarbranche" vereinbart.
Auch die CDU freut sich über eine Finanzspritze: Am 1. Oktober
2009 spendeten die BMW-Großaktionäre Johanna Quandt
und ihre Kinder Stefan Quandt und Susanne Klatten der Partei je 150.000
Euro. Pikant ist diese Spende, weil Union und FDP beschlossen haben,
Jahreswagen für Mitarbeiter und die Privatnutzung von
Firmenwagen niedriger zu besteuern. Erst am 17. November 2009 hatte der
Bundestag die Zahlen veröffentlicht.
Die größte Einzelspende von mehr als 261.800 Euro
erhielt die CDU von der YOC AG. Das Unternehmen hatte zuvor im
Wahlkampf für die Partei ein Handy-Portal und eine interaktive
Kommunikationsplattform entwickelt. Schon im Bundestagswahlkampf 2005
unterstützte die YOC AG die CDU technisch - und zeigte sich
kurz vor dem Wahltermin finanziell großzügig.
150.000 Euro gab es für die CDU im August 2009 von der Kieler
Pharma-Firma Ferring Arzneimittel.
120.000 Euro spendete die Deutschen Vermögensberatung, 100.000
deren Tochter-Unternehmen Allfinanz und 106.000 Euro die Berenberg Bank.
Die CDU erhielt ausserdem - wie die liberalen Wunschpartner - 200.000
Euro von der Deutschen Bank.
100.000 Euro gingen vom Verband der Chemischen Industrie auf das Konto
der Partei.
70.000 Euro spendete der Maschinenbauunternehmer Martin Herrenknecht
aus Schwanau in Baden-Württemberg.
Kurz vor der Bundestagswahl im Juli und August bekamen die Liberale
neben einer der umstrittenen Substantia-Zuwendungen in Höhe
von 300.000 Euro unter anderem...
150.000 Euro von der Deutschen Vermögensberatung und 100.000
Euro von der Allfinanz und
150.000 Euro vom Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie.
Im Juni bekamen sie 200.000 Euro von der Deutschen Bank.
Außerdem gingen vom Verband der Bayerischen Metall- und
Elektroindustrie 150.000 Euro an die FDP.
Unmittelbar vor dem Wahltermin konnte sich die CSU ebenfalls
über einen wahren Geldsegen freuen. Am 22. September 2008,
sechs Tage vor der bayerischen Landtagswahl, landeten insgesamt 820.000
Euro auf dem Konto der Christsozialen:
430.000 Euro hatte die Münchener Clair Immobilien GmbH
überwiesen,
390.000 Euro die Mercator Verwaltungs GmbH, ebenfalls aus
München.
Außerdem gingen vom Verband der Bayerischen Metall- und
Elektroindustrie in den letzten Monaten 600.000 Euro an die CSU.
Fetter
Bauch regiert nicht gern: die politische Klasse - selbstbezogen und
abgehoben.
Das
System, Hans Herbert von Arnim
Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er
niemals zugestimmt hat; er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes
bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat; er ist frei,
Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt
hat, und sie üppig zu versorgen – mit seinen
Steuergeldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde.
Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch
Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei aus
dem Willen der Bürger hervorgegangen.
Schon in seinen bisherigen Schriften hat Hans Herbert von Arnim der
herrschenden Klasse dieses Landes keine guten Zensuren erteilt.
Nun zieht der bekannte Politikwissenschaftler eine schockierende
Gesamtbilanz:
Hinter der demokratischen Fassade wurde ein System installiert, in dem
völlig andere Regeln gelten als die des Grundgesetzes.
Das »System« ist undemokratisch und korrupt, es
missbraucht die Macht und betrügt die Bürger
skrupellos.
Wer dieses Buch gelesen hat, macht sich keine Illusionen mehr
über den Charakter derer, die uns regieren.


Bücher
von Hans-Herbert von Arnim 1997/2003/2006/2009
Betrüger
Republik Deutschland, Michael Winkler
Wir leben in einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, im
liberalsten Staat, der je auf deutschem Bodenexistiert hat.
Unsere Gesellschaft ist offen und pluralistisch. Der Staat garantiert
unsere Grundrechte, wie Meinungsfreiheit, Unverletzlichkeit
der Wohnung, Recht auf Leben und Recht auf Eigentum. Der Staat
garantiert Chancengleichheit und sorgt für die Gleichheit der
Lebensverhältnisse. Um diese Aufgaben zu
erfüllen, erhebt der Staat Steuern, die zum Nutzen unseres
Volkes ausgegeben werden.
Wenn Sie bisher bei jedem Satz zustimmend genickt haben, dann ist
dieses Buch nichts für Sie. Stellen Sie es zurück und
leben Sie lange und in Frieden in Ihrer hoffentlich heil bleibenden
Besten aller Welten.
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit im deutschen Staat liegen Welten.
Dies ist auch dem scheinbar unbedarftesten Politiker bekannt. Die
Handlungen unserer Politiker mögen unsinnig, ja idiotisch
erscheinen, aber Politiker sind weder dumm noch unwissend.
Ganz im Gegenteil, die Politiker wissen genau, was sie tun, und sie tun
das mit voller Absicht.
Sie stellen wissentlich die Tatsachen falsch dar und erlangen dadurch
Vorteile zum Schaden der Betroffenen, also uns Bürgern.
Vorsicht
Bürgerkrieg von Udo Ulfkotte, 2010 (DVD)
Es gärt in Deutschland!
Wissen Sie …
- in welchen deutschen Städten von A wie Aachen-Preuswald bis
Z wie Zwickau-Eckersbach die Bundesregierung innere Unruhen erwartet?
- welche geheimen Vorbereitungen es für die
Bekämpfung von Aufständen gibt und wo
überall die Polizei sich auf
bürgerkriegsähnliche Unruhen vorbereiten muss?
- dass Deutschland in der EU für die Wiedereinführung
der Todesstrafe bei Aufständen gestimmt hat?
- dass am 16. Mai 2009 auf dem Gelände der
ostwestfälischen Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne eine
Vorführung mit dem Titel Beherrschen von Menschenmassen unter
Verwendung von Hubschraubern des Heeres stattfand?
- dass auch die CIA schwere innere Unruhen für Deutschland
prognostiziert?
- dass die EU im Februar 2009 ein Lagezentrum für erwartete
schwere innere Unruhen eingerichtet hat?
- dass die EU eine 3000 Mann starke Sondereingreiftruppe European
Gendarmerie Force zur Bekämpfung innerer Unruhen aufgestellt
hat?
- seit wann die Bundesregierung schon darüber informiert ist,
dass Deutschland die wirtschaftliche Kernschmelze droht?
- dass die Bundesrepublik wegen der immer perfekteren totalen
Überwachung der Bevölkerung inzwischen zu den zehn
»elektronischen Polizeistaaten« der Welt
zählt?
- in welchen deutschen Stadtvierteln Versicherungen schon heute
Schadensregulierungen ablehnen könnten, weil die Regulierung
von Schäden in Unruhegebieten ausdrücklich
ausgeschlossen ist?
- dass die Polizei vor allem bei Anschlägen von
Linksextremisten aus Gründen der politischen Korrektheit
häufig zwangsweise wegschauen muss?
- dass Deutschland trotz der Wirtschaftskrise Millionen Arbeitslose aus
Nicht-EU-Staaten aufnehmen soll, damit die Deutschen »nicht
aussterben«?
- wo überall Arbeitsplätze in Deutschland bevorzugt
an Nicht-Deutsche vergeben werden?
- dass multikriminelle Jugendgangs in immer mehr Ballungsgebieten die
Einwohner tyrannisieren und die Polizei aus Gründen der
politischen Korrektheit nicht eingreifen darf?
- welche Politiker und Bankenmanager auf Kosten der Steuerzahler
Prostituierte auf Flugreisen mitgenommen haben?
Udo Ulfkotte hat mit Polizeiführern, Angehörigen der
Bundeswehr und mit Mitarbeitern des Bundeskanzleramtes gesprochen.
Unabhängig von den Sonntagsreden der Politik zeigt er die
explosiven Brandherde auf, in denen die Polizei die Sicherheit der
Bürger bald schon nicht mehr wird garantieren können.
Aktenzeichen
Politiker von Guido Grandt, 2010
Wie unsere Demokratie vor die Hunde geht - Unverzichtbares
Hintergrundwissen für jeden kritischen Wähler
Platon, der berühmte altgriechische Philosoph und
Schüler von Sokrates, meinte schon vor Beginn der christlichen
Zeitrechnung, dass nur diejenigen an der Spitze eines Staates stehen
und das Volk vertreten sollten, die höchsten moralischen
Ansprüchen gerecht würden. Sie sollten die besten
Söhne ihres Volkes sein …
Wie weit wir in Deutschland von diesem Ideal entfernt sind, zeigt
dieses Buch. Guido Grandt spricht hier Klartext. Klartext in Bezug auf
rechtskräftig verurteilte Politiker. Klartext über
unsere scheinbar so gut funktionierende Demokratie und auch Klartext in
Bezug darauf, wie sich die politische Elite an unseren Steuergeldern
bedient und auch nicht davor zurückschreckt, geltendes Recht
zu brechen.
Spenden- und Korruptionsaffären, Rotlichtskandale, Lustreisen,
Steuerhinterziehung, Bestechung, Schmiergeldaffären, Untreue
und der Besitz oder gar die Verbreitung von Kinderpornografie sowie
andere kriminelle Machenschaften sind hierzulande durchaus nicht mehr
selten. Politiker betrügen, lügen, mauscheln,
vertuschen, sind korrupt, bedienen sich am allgemeinen System und sind
laufend in Skandale verwickelt. Politiker sind in weiten Teilen zu
Egoisten und Egomanen verkommen – habsüchtig und
unmoralisch. Sie, die sie täglich in den Machtzentralen dieser
Republik zu Hause sind und ihre Arbeit zum Wohle des deutschen Volkes
erledigen sollen.
Aktenzeichen Politiker zeigt die ungeschminkte Wahrheit über
einen Teil der Polit-Elite in unserem Land. Es liefert schonungslose
Aufklärung, nennt Namen und Fakten. Gut recherchierte
Quellenangaben geben dem Leser die Möglichkeit, bei besonderem
Interesse an speziellen Fällen auch weitergehende eigene
Recherchen zu betreiben.
Windstrom-Kosten – die
Realität!
Mit jeder Umdrehung verursacht diese WKA bei Nennleistung einen
volkswirtschaftlichen Schaden von 12 Ct. Sie dreht dann optimal (aus
der kommerziellen Sicht des Betreibers) mit 21,5 U/min. Angenommen, sie
würde so das ganze Jahr drehen, wären dass ca. 1,4
Mio. Euro. Gut, dass sie in der Praxis im Mittel davon nur 17%
erreicht! Das ganze Drama – und nur so kann man das
bezeichnen, zeigt folgende Tabelle. Da kann man nur sagen: Hohe
Renditen garantieren hohe Aufsichtsrat-Tantiemen für die sich
ihre eigenen Pfründe schaffenden Politiker in diesen
Positionen.
Hamburg – Ab Windstärke zehn herrscht bei E.on
Hektik. In der Leitzentrale des Stromkonzerns blinken wild die
Warnleuchten, die Mitarbeiter müssen innerhalb von Sekunden
Dutzende Schalter umlegen. "Da steigt der Adrenalinspiegel", sagt
Manfred Grupe, der Chef der Schaltleitung in Lehrte bei Hannover. Fast
19.000 Windräder stehen in Deutschland. Wenn eine ordentliche
Brise weht, erzeugen sie mehr als 20.000 Megawatt Strom – so
viel wie zwanzig Kernkraftwerke. Bei Windstille dagegen ist die
Ausbeute gleich Null. Für eine Industriegesellschaft kein
tragbarer Zustand. Spiegel online: Dudelsack-Technik
verspricht Energierevolution
Unsinnige
EU-Klimapolitik, Windräder bringen nichts für
CO2-Ziel, 10.02.2009
Klimapolitik paradox: Trotz Solar-
und Windenergie-Booms wird in Europa kein Gramm CO2 eingespart. Denn
für jedes neue Windrad in Deutschland darf in Osteuropa mehr
Kohle verfeuert werden. Auch die Grünen denken jetzt um, wie
E-Mails belegen, die SPIEGEL ONLINE vorliegen.
Die deutschen Ökoenergiefirmen haben eine gigantische
Erfolgsgeschichte hingelegt. Rund 15 Prozent des Stroms stammen
mittlerweile aus Solar-, Wind- oder Biomasseanlagen, fast 250.000
Menschen arbeiten in der Branche, der Umsatz pro Jahr: 35 Milliarden
Euro.
Einziger Haken: Das Klima hat nichts davon - neue Windräder
oder Solarzellen sparen kein einziges Gramm CO2 ein.
...Das Thema ist einfach zu heikel: Deutschland gilt weltweit als
Vorreiter in Sachen Ökoenergie - unter keinen
Umständen soll die Branche ihr Image als
Klimaschützer verlieren. Und auf keinen Fall soll das
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in die Kritik geraten, das den
Betreibern von Ökoanlagen feste
Vergütungssätze für ihren Strom garantiert.
Gleichzeitig haben aber auch die großen Energiekonzerne ein
Interesse am Status Quo. Änderungen fordert deshalb niemand,
alle Beteiligten hüllen sich in Schweigen.
Windkraft
- nur fauler Zauber?, 04.2004
...Das Geld für Windparks kommt tatsächlich nicht aus
dem Staatssäckel. Es wird vielmehr den Bürgern
über einen verteuerten Strompreis direkt aus der Tasche
gezogen.
Laut Trittin beträgt dieser Kostenaufschlag nicht einmal einen
Euro pro Monat und Familie. Aber das ist ein Ammenmärchen. Im
Jahre 2002 belief sich der Zusatzposten schon auf insgesamt 1,6 Mrd.
Euro, 2003 waren es 2,6 Mrd. Euro. Umgerechnet auf einen
4-Personenhaushalt bedeutete das im letzten Jahr eine
zusätzliche Belastung von insgesamt 130 Euro pro Jahr - mit
deutlich steigender Tendenz für die nächsten 20
Jahre. So soll es jedenfalls im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
verbrieft werden.
Mit dieser gesetzlichen Regelung im Rücken lässt es
sich freilich derzeit als Windanlagenbauer und -betreiber gut leben.
Auch Aktienfonds nutzen die Trittin-Gesetzesnovelle. Sie locken neue
Anleger mit Renditen, von denen die Nation nur träumen kann:
Über eine Laufzeit von 20 Jahren sollen die Einlagen ein Plus
von 250 Prozent erzielen.
...Wie ergiebig ist die Windkraft?
Schon unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten erscheint das EEG
demnach als Mogelpackung. Richtig erschreckend wird das Bild, wenn man
sich die Effizienz der von Trittin bevorzugten Energiesysteme
betrachtet. Nehmen wir die Windräder. Sie haben für
die Stromerzeugung einen ganz entscheidenden Nachteil: Der Wind weht
nicht nach Bedarf. Im Binnenland bringen Windräder deshalb
durchschnittlich während eines ganzen Jahres nur 1400 Stunden
lang die Volllast, für die sie ausgelegt sind. Sie liefern
also nur rund 16 Prozent des rechnerisch möglichen Stroms, der
uns in den Statistiken des Umweltministers gerne unter die Nase
gerieben wird.
...Was soll man nun tun, wenn es einmal richtig bläst und die
Windradturbinen allesamt eifrig rotieren? Kohle- und Kernkraftwerke
müssen darauf eingestellt werden. Das heißt konkret:
bei starkem Wind müssen so genannte Grund- und
Mittellastkraftwerke (dazu zählen Kohle-, Kern- oder
Gaskraftwerke) zurückgefahren werden. Das Problem damit ist:
Durch die Leistungsdrosselung sinkt auch der Wirkungsgrad dieser
Anlagen, denn ein Kohlekraftwerk braucht zur Erzeugung von 1 kWh Strom
verhältnismäßig mehr Kohle als bei
Volllast. Diese ständige Kraftwerksanpassung an die Launen des
Windes hat zur Folge, dass für 1 MW theoretisch lieferbaren
Windstroms immer 0,85 MW konventionelle Kraftwerkskapazität
bereitgehalten werden muss.
Windenergie
– Klimaschutz vs. Umweltschutz, Alpha Ventus, 11.05.2010
Wirtschaftlich arbeiten kann Alpha Ventus nur aufgrund der
Rahmenbedingungen die durch das so genannte Erneuerbare Energien Gesetz
(EEG) geschaffen worden sind. Über das EEG werden die Abnahme
und ein Festpreis für Strom aus EE gesetzlich garantiert. Die
überhöhten Preise werden als so genannte Umlage an
die Stromkunden, also an Sie, weiter gegeben. Der Windstrom aus
Offshore-Anlagen wird nach dem EEG mit bis zu 15 Cent/kWh
vergütet (Anfangsvergütung). Die Gewinne streicht das
Konsortium um EWE, E.ON und Vattenfall Europe ein. Also jene
Großkonzerne, welche den Strommarkt bisher beherrschen.
Kann
mit Windkraft CO2 eingespart werden?
Energie aus Wind KANN die Belastung durch fossilen Kohlenstoff
reduzieren. Wird der durch ein Windkraftwerk erzeugte Strom sofort
verbraucht und macht er nicht erst den Umweg über das
öffentliche Stromnetz, kann diese Energiequelle als "wenig CO2
belastend" gelten. Ersetzt man damit ein Kohlekraftwerk, das mehr CO2
erzeugt, trägt das zu einer Verminderung des weltweiten CO2 -
Ausstosses bei. Es darf aber nicht ausser Acht gelassen werden, dass
der Bau und der Transport einer solchen Anlage enorme Mengen an
fossilem Kohlenstoff in die Atmosphäre bringt:
Für den Stahlturm und die Armierungen des Fundaments werden
ca. 30 Tonnen Kohle für die Stahlerzeugung und die Veredelung
verbrannt.
...Diese als "Graue Energie" bekannte Belastung wird bei der
Beurteilung der Windenergie peinlichst verschwiegen. Sie fliesst auch
nicht oder nur unvollständig in die Beurteilung der
Umweltverträglichkeit dieser Anlagen mit ein.
Windstrom, direkt ins Stromnetz gespiesen, verursacht damit einen
Anstieg des CO2 - Ausstosses, anstatt ihn zu verringern!
Wind
power is a complete disaster, Financial Post, 08.02.2009
There is no evidence that industrial wind power is likely to have a
significant impact on carbon emissions. The European experience is
instructive. Denmark, the world’s most wind-intensive nation,
with more than 6,000 turbines generating 19% of its electricity, has
yet to close a single fossil-fuel plant. It requires 50% more
coal-generated electricity to cover wind power’s
unpredictability, and pollution and carbon dioxide emissions have risen
(by 36% in 2006 alone).
Solartechnik: www.solarkritik.de
Wie die Justiz seit 1998 den Solaren Schwindel vertuscht !!
www.solarkritik.de richtet sich nicht gegen die Solartechnik, sondern
diese Webseiten richten sich gegen die politischgesteuerte
Desinformation, die der Glaubwürdigkeit der Solartechnik
langfristig schadet. Denn: Wer einmal lügt, dem glaubt man
nicht.
Solarenergieförderverein: Schwarzliste
zu Gewinnversprechungen mit Photovoltaik-Anlagen zur solaren
Stromerzeugung.
Arabische Staaten wollen bei Solar-Energie führend sein 3Sat
nano 17.04.2008
"Dächer, die sich eignen, sollten Solarenergie sammeln",
"Meine Vision ist es, dass alle sehr gut geeigneten
Dachflächen genutzt werden, um Solarstrom zu gewinnen", sagt
die Geoinformatikerin Prof. Martina Klärle. 3Sat
nano 14.02.2008
Petition
gegen die These der globalen Erwärmung
Am Montag den 19. Mai 2008 wird das Oregon Institute of Science and
Medicine (OISM) eine Petitionsliste mit den Namen von über
31'000 Wissenschaftlern veröffentlichen, die sich gegen die
Hypothese der vom Menschen gemachten Klimaerwärmung
aussprechen.
Dr. Arthur Robinson des OISM wird die Petition in der Holeman Lounge
des National Press Club, 529 14th Street in Washington DC, den Medien
präsentieren.
Das Oregon Institute of Science and Medicine (OISM) wird
verkünden, dass mehr als 31’000 Wissenschaftler die
Petition unterschrieben haben, in der sie die Behauptung
zurückweisen, der Mensch verursache eine
Klimaerwärmung. Damit will die OISM demonstrieren, dass die
Behauptung „dies sei in der Wissenschaft eine anerkannte
These“ und es gebe einen „Konsensus”
unter den Wissenschaftlern, über die vom Menschen
gemachteKlimaerwärmung, völlig falsch ist. Es gibt
keine einheitliche Meinung darüber, keine Einigkeit in dieser
Frage und auch keine von einer Mehrheit der Wissenschaftler getragene
These. Im Gegenteil, eine sehr grosse Zahl an Wissenschaftlern wehren
sich und bestreiten die Gültigkeit dieser Behauptungen.
RTL Extra - Bericht zum
Klimaschwindel, 04.03.2008
RTL rollt mit dem ‘EXTRA Spezial: Der
Klima-Schwindel’ und einer anschließenden
Diskussionssendung das Thema Klimawandel unter einem völlig
konträren Blickwinkel auf. In einer Aufsehen erregenden
Dokumentation bestreiten namhafte internationale Wissenschaftler massiv
die These, wonach der Mensch durch das industriell produzierte
Kohlendioxid verantwortlich sei für den weltweiten
Temperaturanstieg und seine Folgen.
Das
Klimamanifest von Heiligenroth:
Immer mehr Bürger und Wissenschaftler wehren sich
über die "Abzocke" mit dem Klimaschwindel und der Behauptung,
der Mensch sei Schuld an der angeblichen globalen
Klimaerwärmung, die die Politiker nur zum Abkassieren der
Bürger benutzen. Die Bedeutung des anthropogenen CO2 ist im
Bezug auf den globalen Treibhauseffekt extrem gering. Der Anteil des
menschen-gemachten (anthropogenen) CO2 am globalen Treibhauseffekt
macht lediglich 1,2% aus. Und von diesen 1,2% liegt der Anteil der
Bundesrepublik Deutschland bei ca. 0,04%-Punkten am weltweiten
anthropogenen CO2-Ausstoss. Und was wir Deutschen davon
einsparen können, liegt weltweit bei ca.
0,0002%-Punkten. http://www.solarresearch.org/1478062.htm
Klimastreit
- SR-3SAT-Sendung vom 25.07./29.07.07
Report München Sendung: Denkverbote
für Klimaforscher
Das Erste, Sendung: Die
Klimalüge Klimakathastrophenszenario Finanzierung
über Versicherungen und durch EU-Gelder
ZDF Joachim Bublath - Klima
Teil 1/Teil
2
Vince
Ebert über (den Schwindel der) Klimaforschung
Frontal
21. Die Abgasuntersuchung für Dieselfahrzeuge
ist zwar alle 2 Jahre Pflicht aber Überflüssig. Ein
Abgastest, der gar keine Schadstoffe messen kann. Dabei sind gerade
diese Schadstoffe das Kriterium für die Abgasplakette.
Für diese Tests würden rund 10 Millionen Fahrer
jährlich regelmässig abkassiert. Wer keine Plakette
hat zahlt zudem 40 EUR. Von Jahr zu Jahr werden die Prüfungen
wertloser, weil man hat die Prüfwerte nicht angepasst.
Motorenölwechsel
bei PKW überflüssig, Frontal 21
Dazu muß man wissen, dass es seit über 10 Jahren ein
Öl gibt, dass den Ölwechsel
überflüssig macht.
..."und fahre jetzt 97000 Kilometer mit dem gleichen Öl".
...Peter Weißmann wundern die langen Laufleistungen nicht. Er
ist Chef des größten unabhängigen
Schmierstofflabors in Deutschland und hat schon hunderttausende
Motoröle untersucht. Sein Urteil: Jedes gute Öl
muß eigentlich kaum noch gesecheslt werden, egal ob
Lifetimeöl oder nicht. Motorenöle können
deutlich länger im Einsatz bleiben als die üblichen
15 bis 30 Tausend Kilometer. Sie können bis zu 100 Tausend
Kilometer im Einsatz bleiben. Dieser Fiat Ducato läuft schon
viel länger als die hunderttausend Kilometer. Kein
Ölwechsel seit 11 Jahren. Über 180000 Kilometer ist
der Motorradhändler seither mit seinem Transporter gefahren.
Ein Milliardengeschäft für Werkstätten und
die Schmierstoffindustrie. Dabei kann Motorenöl selbst unter
extremen Bedingungen extrem lange laufen. ..."Ich wechsle das
Motorenöl schon seit über 10 Jahren nicht mehr. Ich
wechsle nur den Filter einmal im Jahr und es kommt nur das Öl
hinzu ca. 0,5 Liter was durch den Wechsel verloren geht".
Das Öl hat eine Laufleistung von umgerechnet 500000 Kilometer
hinter sich und schmiert immer noch tadellos.
Allein in Deutschland fallen jedes Jahr mehr als 200 Millionen Liter
altes PKW Motorenöl an. Neben den Kosten ja auch ein
Umweltfaktor.
Wenn
das "Bio" im Diesel ausgeht - Treibstoff aus Raps
Für 2005 wird mit einem Verbrauch von 1,5 Millionen Tonnen
Biodiesel gerechnet
"Hunderttausende
Menschen werden hungern müssen", Chef des
Währungsfonds warnt vor verheerenden Folgen durch teure
Lebensmittel
Brasilen wehrt sich dagegen, am Hunger schuld zu sein 3Sat
nano 18.04.2008
"Wir stehen zu Unrecht am Pranger", sagt José de Carvalho,
Botschafter Brasiliens bei der Welternährungsorganisation
(FAO). "Die Biospritproduktion in Brasilien treibt nicht die
Nahrungsmittelpreise in die Höhe. Wer das behauptet, sagt
nicht die Wahrheit." Biosprit habe einen gewissen gesellschaftlichen
Nutzen, drohe aber weiter zum Hunger in der Welt beizutragen, hatte
Guilhem Calvo von der Unesco gewarnt. Besonders "Biokraftstoffe der
ersten Generation" wie Mais oder Soja schadeten der Umwelt.
Sorge um explodierende Lebensmittelpreise in Asien nano: Bericht
14.04.2008
In Kambodscha verhängte Ministerpräsident Hun Sen ein
zunächst auf zwei Monate begrenztes Reisexportverbot, um die
Preisspirale zu stoppen. Die philippinische Präsidentin Gloria
Arroyo hat einen nationalen Reisgipfel einberufen.
Behördenvertreter und Landwirtschaftsexperten sollten dort
über die Knappheit und hohen Preise für das
Grundnahrungsmittel diskutieren. Ziel des Treffens sei, "unsere
Ansätze zur Sicherheit der Lebensmittelversorgung
zusammenzuführen", sagte Landwirtschaftsminister
Arthur Yap.
Hanf
als Alternative zum weltweiten Wälderkahlschlag.
Die meisten Bäume werden als Faserlieferant abgeholzt und
nicht als Baumaterial.
Heute gibt es Züchtungen ohne berauschende Nebenwirkungen.
Frankreich, England und Österreich haben den Anbau von
entsprechenden Hanfsorten mittlerweile erlaubt. Gleichzeitig werden
Weltweit Ernten für Millionen Dollar verbrannt und mit der
chemischen Keule ausgerottet.
Andrew Katelaris, Gerichtsmediziner: "Soweit wir wissen hat Canabis
weltweit noch keinen Drogentoten zur Folge gehabt. Alkohol dagegen
fordert täglich Tote."
Henry Fords Plastikauto 1941 aus Hanf, Sisal und Weizenstroh gebaut,
dass mit Hanföl betrieben werden sollte. Das Plastik war
leichter als Stahl und konnte dennoch 10 mal mehr aushalten ohne zu
zerbeulen.
Hanf hat bodenverbessernde Eigenschaften. Hanf braucht ganz wenig bis
gar keine Pflanzenschutzmittel. (Geringere Umweltbelastung, weniger
Geld für Chemiebetriebe)
Die alhergebrachten Geschäftsinteressen der heutigen
Industrien wollen keinen Hanf, weil sie den Wettbewerb mit dem
Ökoprodukt scheuen.
Das weltweite Verbot hat Marihuana per Gramm teurer als Gold gemacht.
Weltweit ist es dass Multimilliardendollarkraut für kriminelle
Imperien geworden.
Produkte aus Hanf zB.: Textilien, Mörtel (Fester als Zement
und wiegt nur ein sechstel), Medikamente, Papier (Flachs und Hanf ist
ein besseres Rohmaterial wie Holz, denn dass wird es erst durch eine
aufwendige Bearbeitung auch mit Chemikalien), Spanplatten, Öl,
Seile, Treibstoff auf Alkoholbasis, Biologisch abbaubare Kunststoffe.
"Der im Hanf gebildete berauschende Stoff Tetrahydrocannabinol (THC)
bildet - im Tierversuch - bösartige Hirntumoren
zurück."
Lübecker Nachrichten vom 2./3. April 2000
(Forschungsergebnisse der Mediziner der Complutense
Universität in Madrid)
EinsExtra
Rentenangst! 25.03.2008, Der Kampf um die Altersversorgung
youtube: "Rentenangst Teil1": http://www.youtube.com/watch?v=EWfxIDmH9zY
Warum steht die gesetzliche Rente trotzdem so unter Beschuss?
Und wer hat überhaupt Vorteile davon, dass das Solidarsystem
immer weiter gekappt wird?
Diesen Fragen gehen Dietrich Krauß und Ingo Blank in ihrer
Dokumentation "Rentenangst!" Der Kampf um die Altersvorsorge? nach.
Im Finanzskandal um die Securenta AG hat sich für die rund
200.000 betroffenen Kleinanleger die Hoffnung auf Rückzahlung
ihrer eingezahlten Beträge weitgehend zerschlagen.
Von etwa 900 Millionen Euro, die die Hauptgesellschaft der insolventen
«Göttinger Gruppe» eingenommen habe, seien
nur rund eine Million Euro übriggeblieben, sagte
Insolvenzverwalter Peter Knöpfel am 25.03.2008
während einer Gläubigerversammlung in
Göttingen.
Hinzu komme noch etwas Geld aus Immobilienverkäufen. Mit mehr
als zwei bis drei Prozent ihres Geldes könnten die Anleger
nicht rechnen.

Sendung
Plusminus 08.07.2008 , Göttinger
Gruppe - Alptraum ohne Ende:
Der Glaspalast Siekhöhe sollte einmal die Firmenzentrale der
Göttinger Gruppe werden. Geworden ist es ein Mahnmal
für den wohl größten Finanzskandal der
Bundesrepublik: eine prächtige Fassade und nichts dahinter. So
wie bei den Geschäften des Konzerns.
Seit Jahren steht das unverkäufliche Gebäude leer.
Der erste Besucher seit langem: Professor Rolf Rattunde, seit Juni
neuer Insolvenzverwalter der Konzerntochter Securenta. Er
schätzt die Summe der Gesamteinzahlungen in den letzten 20
Jahren auf rund eine Milliarde Euro, und bestätigt
gegenüber plusminus die ernüchternde Bilanz: "Dieses
Geld ist im wesentlichen verbraucht. Zum Teil für den eigenen
Geschäftsbetrieb, zum Teil für die Bezahlung von
Schulden gegenüber Gläubigern, und zum Teil
für die Vornahme von Investitionen, die sich letztlich dann
nicht als werthaltig herausgestellt haben.
Mit dem Versprechen einer privaten Altersvorsorge nach Maß
hatte der Konzern bei rund 270.000 Anlegern das Geld eingesammelt.
Die
Plusminus-Glosse: Rürup und das Märchen von der
privaten Rente 08.12.2008
Vom Renten-Berater der Bundesregierung zum Chef-Ökonom bei dem
Finanzdienstleister AWD, der unter anderem Renten-Versicherungen
verkauft. Wirtschafts-Wissenschaftler Bert Rürup wechselt die
Fronten.
Gehirnwäsche
der Sonderklasse, 24.04.2006, Albrecht Müller
über die Riesterrente, die Große Koalition und
neoliberale Netzwerke
Albrecht Müller, ehemaliges MdB der SPD, Redenschreiber von
Wirtschaftsminister Karl Schiller, Leiter der Planungsabteilung im
Bundeskanzleramt unter Willy Brandt und Helmut Schmidt und Initiator
des neoliberalismuskritischen Internetforums NachDenkSeiten
hat vor zwei Jahren mit dem Buch "Die
Reformlüge" einen Bestseller gelandet, in dem er
allgemeinverständlich die zentralen Thesen für einen
neoliberalen Umbau des Sozialstaats einer empirischen Untersuchung
unterzog und auf schlagende Weise relativierte.
Riester-Rente
, Finanztest
Das
Rentenmärchen, fauler Zauber
Frontal21, gekündigte
Lebensversicherungen
Kapitalbildende Lebensversicherung:
Welche
Ausschüttungen man erwarten kann.
Expertengespräch mit Karl Eberhardt, gerichtlich zugelassener
Versicherungsberater SWR.de Enttäuschende
Überschussbeteiligung
Das
Erste, Plusminus 14.04.2009: Fondsgebundene
Rentenvorsorge in der Krise , Beim AWD, dem
unabhängigen Finanzoptimierer , arbeitet jetzt auch Prof. Dr.
Dr. hc Bert Rürup. Die Geldvernichtungsmaschine für
den Versicherungsnehmer, Ertragreich für die Rentenversicherer
und die Vertriebe
Geldanlagen, Die Vertrauensblase, Spiegel 3/2009, Seite 46
Mehr als 20 Milliarden Euro verlieren die Deutschen jährlich
durch falsche Bankberatung. Das Misstrauen ist groß: Die
Bank, bisher Vertrauter des Bürgers, ist zum Gegner geworden.
Ein Geschäftsmann aus Nordeutschland ist durch den Streit mit
seiner Sparkasse krank geworden.
Fehlleistungen seien eher die Regel als die Aussnahme, heisst es, die
Standards seinen mangelhaft, wildwestmäßig, der
Regulierungsgrad sei weit unter dem, was etwa für das Handwerk
verlangt wird. Das Vertauen der Anleger, sagt die
Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner, werde viel zu oft
enttäuscht.
...Eine Lawine von Prozessen rollt jetzt durchs Land, Launhards Fall
ist nur einer von Tausenden. Doch er ist exemplarisch, enthält
alle unheilvollen Ingredienzien, die vielleicht jedem hätten
zu schaffen machen können - die Arg und Ahnungslosigkeit eines
Durchschnittsbürgers, die Komplexität des
Finanzmarkts, der Erfolgsdruck der Berater, Geld, Gier, Angst.
..."Diese Leute", sagt Joachim Launhardt, "haben unser Vertrauen
mißbraucht." Von Vetrauen steht nichts im Vertrag.
Mit
überteuerten Immobilien in die Schuldenfalle. Plusminus
27.01.2009
In den 90-er Jahren haben einige Banken mit Hilfe von dubiosen
Vermittlern überteuerte Wohnungen als Kapitalanlage und
Altersvorsorge verkauft. Mindestens 300.000 Menschen sind betroffen,
einige stehen vor dem finanziellen Ruin. Damals erklärten
Vermittler, Verbraucher würden angeblich durch den Kauf der
angebotenen Immobilie jede Menge Steuern sparen. Doch die Wohnungen
waren ihren Preis nicht wert. So zahlte zum Beispiel ein Betroffener
über 100.000 Euro für eine Zwei-Zimmer-Wohnung in
Magdeburg, direkt an einer viel befahrenen Bahnstrecke. Ein Grund
für den überhöhten Kaufpreis sind versteckte
Vermittlungsgebühren. So sind in einem Fall von insgesamt
21,84 Prozent Provision nur 3,42 Prozent offengelegt worden.
Für eine Bank ein gutes Geschäft, denn die
künstlich erhöhten Kaufpreise bedeuteten
höhere Kredite und damit höhere Zinserträge.
Seit Jahren werden Prozesse um die Finanzierung sogenannter
Schrottimmobilien geführt. Im August hat das Oberlandesgericht
in Oldenburg in einem Fall festgestellt, dass der Betroffene
über die wahre Höhe der Provision arglistig
getäuscht worden sei. Auch wenn das Urteil noch nicht
rechtskräftig ist, gibt es wieder Grund zur Hoffnung.
Warum
sparsame Autos keine Chance haben
Frontal
21 Nach der Biosprit-Blamage 08.04.2008,
Schutz für die Lobbyisten der deuschen Autoindustrie
WDR Westpol - Das
Politikmagazin für NRW vom 18.06.2006, Bürokratiewahn
Schornsteinfegerverordnung: http://www.kontra-schornsteinfeger.de
, http://www.schornsteinfeger-ko.de
,
1935 wurde im Rahmen der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik per
Gesetz festgelegt, dass Deutschland in Kehrbezirke für
Schornsteinfeger einzuteilen ist. Berufskameraden, Meister, Gesellen u.
Lehrlinge! ... In der Geschichte unseres Handwerks wird das Jahr 1935
für immer an hervorragender Stelle genannt werden
müssen, brachte es uns doch durch das "Gesetz zur
Änderung der Gewerbeordnung" vom 13. April 1935 eine von uns
seit langem erstrebte reichsrechtliche Regelung des gesamten
Schornsteinfegerwesens, in deren Erfolg eine gewaltige Arbeit von allen
Dienststellen unseres Handwerks zu leisten war.
Verwaltungsgericht_Minden
9K272/06
FAKT DasErste- Schwerpunkt am 24.11.2003 Ein
sauberer Kamin wird teuer
3
SAT Kulturzeit, 15.05.2008: "Die
Deutschland-Akte"
Die Deutschlandakte
"Öffentlich beschwören sie das Gemeinwohl,
tatsächlich aber haben sie nur das eigene Wohl im Sinn.
Parteienpatronage, Gleichschaltung der Medien, politische Einflussnahme
auf Justiz, Wissenschaft und Großunternehmen sowie Korruption
gehören zum alltäglichen Geschäft.
Die politische und wirtschaftliche Klasse hat die Verfassungsregeln,
die sie eigentlich bändigen sollen, im eigenen kurzsichtigen
Interesse entschärft und agiert, absoluten Herrschern gleich,
zunehmend im kontrollfreien Raum.
Wirkliche Sanktionen sucht man selbst bei offensichtlichem Versagen
meist vergeblich. ..."
"Die Deutschlandakte - Was Politiker und Wirtschaftsbosse unserem Land
antun"
Die
Deutschlandakte
Parteienpatronage, überborde Bürokratie, gleich
geschaltete Medien, Justiz unter dem Einfluss der Politik sowie
Großunternehmen, in denen Korruption zum
alltäglichen Geschäft gehört Es ist wirklich
etwas faul in unserem Staate, und der Fisch stinkt vom Kopf her. Die
politische und wirtschaftliche Klasse agiert zunehmend im
kontrollfreien Raum und im Zweifel eher im eigenen als im
öffentlichen Interesse. Hans Herbert von Arnim lässt
anhand einer langen Reihe von Missbrauchsfällen aus Politik,
Verwaltung, Justiz, Wirtschaft und Gesellschaft ein ganzes System von
Auswüchsen und Defiziten sichtbar werden. Sein Schwarzbuch
Deutschland soll aufrütteln, bevor unsere Demokratie
dauerhaften Schaden nimmt.
Hans Herbert von Arnim, München 2008, ISBN978-3-570-01024-2


Anklage
unerwünscht! Vor dem Gesetz sind alle gleich - Manche aber
sind Gleicher!
Wegschauen, Begünstigen, vertuschen: Das Buch
enthüllt Skandale in der Strafverfolgung und zeigt, wie die
dritte Gewalt den Rechtsstaat aushölt.
Der Deutschland Clan. Das Skrupellose Netzwerk aus Politikern,
Top-Managern und Justiz. Deutschland heute: Ein Netzwerk hochrangiger
Politiker, führender Konzernchefs und toleranter
Justizbehörden, die den Rechtsstaat aushölen, die
gemeinsam durch Egoismus und Gesetze durch die Macht des Kapitals
ersetzen. Wer wen erpresst, wer die Drahtzieher sind und warum die
Justiz nicht ermittelt, enthüllt dieses Buch.
Ermitteln Verboten, Hochkarätige kriminelle können in
Deutschland ungehindert agieren.
Die Polizei hingegen kann Kriminalität nicht mehr wirksam
bekämpfen, sondern nur noch verwalten.
Schmutzige Hände, Wie die westlichen Staaten mit der
Drogenmafia kooperieren. http://www.juergen-roth.com
Macht Wahn, Wie eine
mittelmäßige Führungselite uns zugrunde
richtet
"Man kann einige Menschen die ganze Zeit zum Narren
halten und alle Menschen einige Zeit, aber man kann
nicht alle Menschen die ganze Zeit zum Narren halten."
(Abraham Lincoln)
Die Bundesregierung plant für das Jahr 2006 ein Wachstum von
1,4 %. Lächerliche 1,4 % für nur ein Jahr und dann
werden uns zusätzlich 3 % Mehrwertsteuer in 2007 aufgebrummt.
Das zarte Pflänzchen eines Aufschwungs wird brutal zertreten.
In den Ländern, die ihre Wirtschaft wirklich saniert haben,
wurden über vier bis fünf Jahre oder noch
länger Wachstumsraten um die 4 % real erreicht. Weniger hilft
nicht. Wenn die Kapazitäten wie bei uns nur zu 82 bis 83 %
ausgelastet sind, dann sind 1,4 % Wachstum nur ein Tropfen auf den
heißen Stein.
Nicht nur ich raufe mir angesichts dieser erkennbaren
Unfähigkeit zu einer sachgerechten und undogmatischen
Konjunkturpolitik die Haare. Ich befinde mich inguterGesellschaft: der
amerikanische Nobelpreisträger Robert Solow wie auch der
Chefökonom von Goldman Sachs, Jim O'Neill, wundern sich
über die Unfähigkeit und den Dogmatismus der
deutschen Wissenschaft und der deutschen Politik. In Ihrem Buch
zählen Sie von Gerhard Schröder über Helmut
Kohl und Friedrich Merz bis Annette Fugmann-Heesing an die vierzig
Politikerpersönlichkeiten auf, die über
Beraterverträge, Vorstandsposten, hohe Vortragshonorare
personell in Unternehmen involviert sind, denen sie zu Zeiten ihrer
politischen Laufbahn offenkundig tatkräftig unter die Arme
gegriffen haben. Sie sprechen in diesem Zusammenhang sogar von
"politischer Korruption".
Die
Störzonen, in denen Erdstrahlen entstehen, befinden sich nicht
in der Erde, sondern im Kopf.
Nanu, wer hat hier Störzonen im Kopf? Kann man nicht
Erdstrahlen mit Magnetometern eindeutig nachweisen? Sind sie nicht von
Generationen von Rutengängern immer wieder an denselben
Stellen gefunden worden? Haben nicht zahlreiche unter Aufsicht
durchgeführte Experimente die Existenz von Erdstrahlen und
ihre krankmachende Wirkung bestätigt? Ist nicht Tatsache,
daß Rutengänger Wasseradern finden, wo alle
wissenschaftlichen Methoden versagen? Werden nicht die Erdstrahlen von
den Wissenschaftlern nur deshalb totgeschwiegen, weil sie mit ihrer
Weisheit am Ende sind?
Nichts davon ist wahr. Von Rutengängern angegebene
Störzonen, Erdstrahlen oder Gitterlinien wurden noch nie mit
Messgeräten nachgewiesen. Sie sind Hirngespinste. Dass die
Messgeräte nicht empfindlich genug seien, kann nur jemand
behaupten, der nie mit ihnen gearbeitet hat. Geophysikalische
Messgeräte zeigen nämlich so manches, was kein
Rutengänger sieht, aber auf die angeblichen Störzonen
reagieren sie nicht. Es ist schon lange bekannt, dass jeder
Rutengänger die Störzonen woanders findet. Wenn man
genügend viele Rutengänger nacheinander auf dieselbe
Wiese schickt, bleibt zum Schluss überhaupt keine
ungestörte Stelle mehr übrig [Gassmann
1946]. Die Rutengänger erklären dies damit,
dass sie auf verschiedene Strahlungen ansprechen. Tatsächlich
reagiert aber jeder auf die momentanen Impulse seiner Phantasie.
Wassersuchen gilt in Rutengängerkreisen als einfach, als
Brotgewerbe für diejenigen, die keine höhere Begabung
besitzen. Trotzdem sind die Ergebnisse katastrophal [Wagner
1955]. ...
Erdstrahlenesoterik statt Physik: Glaubt das Wasser auch daran?
http://www.geophys.uni-stuttgart.de/erdstrahlen/Wismar4.htm
Wunderheiler-Test: Durchgefallen (Spiegel TV Magazin 06.09.09
/ RTL) http://www.youtube.com/watch?v=PwS0OW7TBUg
RTL II, Welt der Wunder & GWUP:
Wünschelruten im Test, Teil 1/2 http://www.youtube.com/watch?v=eamPOsxwJJg
SWR RP betrifft, Alles fauler Zauber!? - Das
Übersinnliche auf dem Prüfstand, 1/6 http://www.youtube.com/watch?v=o6pyEwZee3Q
ARD
Report Mainz 26.05.2008 Willkürliche Schikanen der Arge
Anträge verschleppen, verschlampen oder nicht bearbeiten. In
Minden gibt es ganz ähnliche Vorwürfe.
Wir haken nach beim zuständigen Beigeordneten der Stadt Minden
Peter Kienzle, fragen ihn nach einer Seite aus dem Sozialhaushalt der
Stadt, dort taucht eine Quote auf, eine Vermeidungsquote. In knapp 42%
sollen Anträge auf Hartz 4 von vorn herein vermieden werden.
Eine Quote, die der Insider für Aberwitzig hält: "Ich
halte eine solche Quote für absolut skandalös.
Natürlich muß der ein oder andere Antrag abgelehnt
werden aber das kommt in 5-10% der Fälle vor."
Aber in Minden ist man auch noch Stolz darauf, wenn diese Quote
erreicht wird.
Monika Ordowsky MALZ
e.V. Minden: "Es wird also damit geworben und
es ist im Sozialausschuß gesagt worden, dass diese Quote gut
zu erreichen ist und dass sie diese letztes Jahr überschritten
haben, dass war DER Hit im Sozialauschuß."
Unberechtigte Sanktionen, verschleppte Anträge Quotendruck...
Ein Nachtrag, Sabrina Lüftner hat mittlerweile einen Job,
für sie ist die Schikane zuende, für viele andere
aber nicht.
Bewertung
der ARGE in Minden: http://www.sozialhilfe24.de/hartz-iv-4-alg-ii-2/arge_Minden.html
Hartz
IV-Skandal ARGE Breisgau-Hochschwarzwald, 03.05.2010
Das sozialistische Magazin "Die rote Fahne" berichtet nun über
"Bruno Schillinger"aus Freiburg, dem von deutschen Behörden
seit Jahren wirklich alles verweigert wird, was ihm gesetzlich zusteht.
Kaum ein Gesetz und Menschenrecht was dieses Beamtendumm nicht bricht.
Eine Gefährdung für die Gesundheit und das
Leben von Bruno Schillinger wird von den Behörden ganz
bewußt in Kauf genommen.
Herr Schillinger wurde im April 09 die Fortzahlung von Hartz IV
gestoppt, nachdem er erneut seine ARGE Breisgau-Hochschwarzwald
erwischt hatte, wie bereits zuvor beim belügen des
Bundestages, Entmündigung, Stellensabotage, usw. Gleichzeitig
wurde der Diabetiker von der Krankenkasse abgemeldet und ihm so jede
die medizinische Versorgung verweigert. Die ARGE
Geschäftsführerin und Direktion der BA Freiburg
schickten ihn zweimal ohne jede Hilfe weg. Als er bei seinem dritten
Hilfeersuchen stundenlang warten musste und vor Hunger zusammenbrach,
erteilte ihm die BA Direktorin ein Hausverbot.
Lokale Bundestagsabgeordnete der CDU, Grünen und SPD halfen
ebenso wenig wie andere Behörden. Durch die Verhinderung der
Diabetesbehandlung hat er nicht nur Augenschäden, sondern auch
einen Nierenschaden davongetragen. Hilfe wird ebenso verweigert wie die
Untersuchung der argen Machenschaften in der ARGE. Die Misshandlung
wird fortgesetzt. Dieselben Personen die Herr Schillinger die Nahrung,
Diabetesbehandlung, Grundrechte, Arbeit, verweigert und beinahe sein
Leben beendet haben, entscheiden weiter über sein Leben.
F. Herr Schillinger bekommen Sie jetzt wieder Unterstützung?
A. Teilweise, Ende Dez. 09, nach über 8 Monaten gab es wieder
Hartz 4.Seit dem 29.12.09 bin ich wieder krankenversichert. Das Geld
reicht für Medikamente, Arztbesuche, Behandlungen nicht aus (Anm.
für Medikamente, Fahrtkosten sind je 14,36 €/Monat
erlaubt). Anträge auf Unterstützung, auch
als Darlehen damit ich die Behandlung aufnehmen kann, ruhen irgendwo.
Auch die Nachzahlung fehlt weiter. Die Krankenhauskosten für
den Notfall treibt bereits ein Inkassobüro bei mir ein, weil
ich nicht nachversichert wurde.
Hartz
4 (Jobcenter) Erwerbslose Menschen werden belogen und betrogen
Sowohl bei Sandra Maischberger (ARD) wie auch
bei RTL wurden offen gelegt, die Jobcenter gängeln
arbeitswillige Menschen unter aller Würde. Das Schlimme daran,
dieser Zustand ist von den sogenannten "Volksparteien" gewollt. Die
Politik hat die Rahmenbedingungen für diesen Zustand
geschaffen. Gelder sollen eingespart werden (wohl für private
Weihnachtsfeiern) und werden den Bedürftigen vorenthalten.
Während sich die Jobcenter um nahezu nichts zu
kümmern brauchen, ausser Anträge zu verschludern und
Erwerbslose dafür verantwortlich zu machen, müssen
diese sozialgebeutelten Menschen nachweisen, das sie sich aktiv um
Arbeit bemühen. Angesichts hoher Arbeitslosenzahlen, bei immer
weniger offenen Stellen, ein schwieriges Unterfangen. So folgen dann
sinnlose und hirnrissige Bewerbungstrainings, bis hin in das Abschieben
von 1 Euro Jobs. Das die Lügner und Betrüger aus
Politik und Arbeitslosenverwaltung selber nie für einen
lumpigen Euro arbeiten gehen würden, versteht sich von selbst.
Hartz - Infarkt,
Deutschlands Gerichte ersticken in Hartz IV Klagen, Focus Nr. 13,
23.03.2009, Seite 90
Nun schaffen Arbeitslose Arbeitsplätze
für Juristen. Deutschlands Gerichte ersticken in Hartz IV
Klagen. Innenansichten eines Amtes, das wegen eines verworrenen
Gesetzes vor dem Kollaps steht.
Die Akten sind überall. Die ehemalige Kantine haben sie
längst erobert, und jetzt machen sie sich in den
Teekücken breit. 60000 Verfahren brandeten an im Berliner
Sozialgericht seit Inkrafttreten der Hartz-IV-Reform, mehr als 16000
davon unerledigt.
Geheime
Überprüfung: Staat spionierte in 57000 Bankkonten;
17.07.2009
Behörden spähten 57.000
private Bankkonten aus. Anlass:
Vermögensüberprüfungen bei Hartz-IV- und
Bafög-Empfängern sowie Kontoabfragen bei
Verdächtigen zur Abwehr von Straftaten.
Finanzämter, Staatsanwaltschaft und Polizeibehörden
haben zwischen Januar und Juni dieses Jahres 56.975 private Bankkonten
ausgespäht.
Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der
FDP-Bundestagsfraktion hervor, die der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe) vorliegt. Anlass
waren unter anderem Vermögensüberprüfungen
bei Hartz-IV- und Bafög-Empfängern sowie
Kontoabfragen bei Verdächtigen zur Abwehr von Straftaten.
Ob die Betroffenen, wie gesetzlich vorgeschrieben,
nachträglich informiert wurden, konnte die Bundesregierung
nicht sagen.
arte
TV Monsanto,
mit Gift und Genen, 19.04.2008 9.45
Monsanto
räumt Schuld an Gentech-Kontamination in Kanada ein!
25.3.2008 Sensationelle Wende im Fall Percy Schmeiser gegen Monsanto:
Biotech-Konzern zahlt Schadenersatz
Monsanto
will weltweites Schweine-Monopol. Gefährliche
Machtkonzentration in der Lebensmittelproduktion. Der US-amerikanische
Saatgutkonzern Monsanto produzierte ursprünglich chemische
Spritzmittel für die Landwirtschaft. Doch seit Jahren weitet
er seine marktbeherrschende Stellung auf die ganze
Lebensmittelproduktion aus. Die Methoden: Firmenaufkäufe,
Patente auf normales und genmanipuliertes Saatgut, Pflanzen, Tiere und
Lebensmittel, Gerichtsprozesse gegen Landwirte. Das jüngste
Beispiel: Zwei weltweit angemeldete Patente auf Schweinezucht. Die
Schweineherden will sich Monsanto gleich mit patentieren lassen.
Filmrezension:
"Monsanto - mit Gift und Genen" / Online-Videos
Apicultural
Review Letters. 23.10.2006, Süßstoffe wie
Aspartam(E951), Acesulfam K (E950), Cyclamat (E952), Saccharin (E954),
Thaumatin (E957), Sucralose (E955), Aspartam-Acesulfamsalz (E962), die
in allen möglichen Kindergetränken und
Süßigkeiten vorkommen krebserregend und Nervenzellen
schädigend. Die meisten Süßstoffe stammen
von der Firma Nutrasweet, einer Tochterfirma von Monsanto. Der
Verbraucher in den USA, hierzulande und weltweit hat jede Menge harte
Nüsse zu knacken: denn auf sein Recht und geltende Gesetze
kann er sich nicht berufen.
Essen “ohne Gentechnik", n-tv.de: Nach
langem Gezerre hat sich die Koalition auf ein neues Gentechnikgesetz
geeinigt. Danach soll es leichter möglich sein, Produkte mit
dem Vermerk “ohne Gentechnik” zu kennzeichnen. Gibt
es nun mehr Transparenz?
Die
Allianz aus Gentechnik und Gift geht in die nächste Runde,
Das Herbizidresistenzsystem "Roundup Ready" von Monsanto
schwächelt trotz des gefährlichen Pakts mit der
Gentechnik und monopolistischer Vermarktung. Im Verein haben mehrere
US-Biotech-Labors jetzt versucht, nachzubessern und eine weitere
Generation von Gen-Pflanzen entwickelt. Doch die Probleme bleiben
– und neue kommen hinzu.
Gefährliche
Experimente, Gen-Pflanzen außer Kontrolle,
Experimente mit Gen-Pflanzen. Derzeit sind in Deutschland über
450 experimentelle Freisetzungen von Gen-Pflanzen wie Raps, Mais,
Kartoffeln, Zuckerrüben und Wein genehmigt. Viele
Gen-Experimente bewilligt das Robert-Koch-Institut (RKI), das dem
Bundesgesundheitsministerium (BMG) unterstellt ist, nach dem so
genannten "vereinfachten Verfahren": Sobald die erste Genehmigung
vorliegt, können weitere Flächen einfach nachgemeldet
werden. Die zusätzlichen Versuche durchlaufen dann keine
Genehmigungsverfahren mehr.
Der
Urzeitcode Ciba-Geigy Novartis Radionik
Ausgerechnet der Pharma-Konzern Ciba-Geigy lieferte Anhaltspunkte, die
beweisen können, dass Materie über das
darüberliegende Informationsfeld verändert werden
kann.
Auch bei Forellen hat man diesen Versuch durchgeführt. Das
Informationsfeld der Eier einer Zuchtforelle wurde re-informiert.
Es resultierte eine deutliche Veränderung: Es wuchsen Forellen
heran, die in Gestalt und Verhalten der Wildform (Fig. 4) entsprachen.
Wie können nun wir “Normalverbraucher”
Infos vom Feld eines Objekts erhalten, und wie können wir das
Feld des Objekts so re-informieren, dass auf derdarunterliegenden
stofflichen Ebene eine Veränderung sichtbar wird?
SWR Fernsehen Produktpiraterie,
gefälschte Lebensmittel 03.04.2008,
22.00
Parmaschinken, der nicht aus Parma stammt. Teure Champagner-Flaschen,
die nur mit billigem Schaumwein aus Italien gefüllt sind oder
Nahrungsergänzungsmittel, die nur einfaches Milchpulver
enthalten. Längst werden nicht nur Turnschuhe und Uhren
gefälscht, die Markenprodukt-Piraterie macht sich auch in den
Lebensmittelregalen breit.
Analogkäse, Käse der keiner ist ** folgt
Belebtes Grander-Wasser, belebtes Geld
und gelebte Ehrenzeichen
Die Firma Grander macht mit dem Vertrieb von
Wasserbelebungsgeräten und Utensilien in Verbindung mit dem
Granderwasser einen Jahresumsatz von etwa 13 MillionenEuro. Belebtes
Wasser wird aus Österreich auch nach Taiwan exportiert: Ein
bei Vollmond abgefüllter Liter kostet etwa 6 Euro. Ohne
Vollmondabfüllung sind es nur 2 Euro. Grander erhielt im
September 2000 das Silberne Ehrenzeichen der Russischen
Akademie der Naturwissenschaften (nicht zu verwechseln mit
der renommierten Russischen
Akademie der Wissenschaften), 2001 wurde er für sein
Lebenswerk mit dem Österreichischen
Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet.
Im Juni 2008 wurde eine parlamentarische Anfrage von Abgeordneten der
Grünen, LIF, SPÖ und FPÖ an das
Wissenschaftsministerium hinsichtlich der Prüfung der
Verleihung aufgrund nicht vorhandener wissenschaftlicher Leistungen
eingebracht. Für "anerkennenswerte Leistungen" auf
dem Gebiet der Wissenschaft. Als Begründung wurde angegeben,
dass das von ihm erfundene System der Wasserbelebung "eindeutig
wissenschaftlich bewiesen" sei. Internationale Studien belegen, dass
die Grander-Technologie wirkungslos ist." Johann Grander hat
nachweislich überhaupt keine Leistungen auf dem Gebiet der
Wissenschaft erbracht. Die "Gesellschaft für kritisches
Denken", Teil der weltweiten Skeptikerbewegung, hat das Ministerium
über diese Sachlage informiert, doch es scheint, dass die
Angelegenheit auf die lange Bank geschoben werden soll. Die geltende
Rechtslage ist für derartige Fälle eindeutig: Das
Ehrenkreuz ist gemäß §8a Ehrenzeichengesetz
zu entziehen.
Frontal21
Kniefall vor der Zigarettenlobby 27.03.2007
WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle, In
einer neuen Publikationsreihe "Fakten zum Rauchen"
veröffentlicht das Deutsche Krebsforschungszentrum aktuelle
nationale und internationale Forschungsergebnisse.
Verband
der Cigarettenindustrie löst sich auf, Beispiele
für diese Taktik lieferte auch der VdC selbst bereits in der
Vergangenheit. Eine gewisse Zeit betätigte sich die
''wissenschaftliche Abteilung'' des VdC noch öffentlich. Im
Jahr 1975 gründete der Verband den so genannten
''Forschungsrat Rauchen und Gesundheit'', um weniger auffällig
agieren zu können. Der ''Forschungsrat'' wurde 1990 in die
immer noch existierende ''Stiftung für Verhalten und Umwelt''
(VERUM) umgewandelt, um auch die - zumindest dem Augenschein nach -
letzte Verbindung zum Rauchen beziehungsweise der Tabakindustrie zu
verheimlichen. Alle diese drei Organisationen verbindet eine
schillernde Führungskraft: Professor Franz Adlkofer.
Zigarettenindustrie
gründet neuen Verband - ohne Branchenführer,
Die deutsche Zigarettenindustrie will nach dem Aus für den
bisherigen Branchenverband eine neue Interessenvertretung schmieden.
"Es wird bald einen Verband der Deutschen Zigarettenindustrie geben",
sagte ein Sprecher der Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH am Dienstag der
Deutschen Presse-Agentur dpa.
Grüne
Politikerin heuert bei der Zigarettenindustrie an, Laut SPON
sagte ein Sprecher Kuhns gegenüber der taz: "Vielleicht nimmt
die Lobbyarbeit der Zigarettenindustrie jetzt ja stärker die
Belange des Nichtraucherschutzes in den Blick." Vielleicht kommt der
Weihnachtsmann demnächst auch an Ostern?
spiegel:
Keiner kämpft vehementer gegen das Rauchen als die
Grünen - nun wird die Ex-Bundestagsabgeordnete Marianne Tritz
Geschäftsführerin des Verbandes der
Zigarettenindustrie. Sie soll das Image der Tabakfirmen aufpolieren.
VdC
wikipedia, Der VdC war trotz nur sieben Mitgliedern einer der
einflussreichsten Verbände in Deutschland. Er
verfügte über hervorragende Beziehungen zu allen
für ihn wichtigen Ministerien und nachgeordneten
Bundesbehörden. Sein Einfluss ging soweit, dass
Gesetzesänderungen vorformuliert wurden, die dann von
Bundesregierung und Bundestag beschlossen wurden.
Das
Schweigen der Quandts, Donnerstag, den
22.November 2007 - 21:00 Uhr, NDR
Eine deutsche Dynastie, die Nazis und das KZ. Wie kam es zum
Vermögen der BMW-Dynastie Quandt? Durch Hilfen der Nazis und
Ausbeutung von KZ-Häftlingen, findet ein ARD-Film.
Es geht um die Geschichte der Familie Quandt und vor allem um die Rolle
der Gründerfigur Günther Quandt, der im Dritten Reich
„Wehrwirtschaftsführer“ war und nach dem
Zweiten Weltkrieg auf einer Liste des Kriegsverbrechertribunals in
Nürnberg stand, aber nicht angeklagt werden konnte und
später von einer deutschen Spruchkammer nach den
Nürnberger Prozessen erstaunlicherweise als
„Mitläufer“ eingestuft wurde.
Wie kam es dazu? Wo Quandts Afa, die „Accumulatoren Fabrik
Aktiengesellschaft Berlin-Hagen“, aus der später die
Firma Varta hervorging, kriegswichtige Batterien hergestellt hatte,
die, wie es im Film heißt, unabdingbar für die
deutsche U-Boote-Flotte gewesen seien und auch in der
Fernlenkwunderwaffe V 2 steckten? Und man auf dem
Firmengelände der Afa in Hannover-Stöcken von einem,
wie es ein Experte nennt, „firmeneigenen
Konzentrationslager“ sprechen könnte?
PIONIERE
DER INDUSTRIE : DIE FAMILIE QUANDT
Das Vermoegen der Quandts wird auf 20 Mrd. Euro geschaetzt. Als
Grossaktionaere und Teil der globalen Elite scheuen sie die
Oeffentlichkeit und den Medienrummel. Ihre Vorfahren haeuften den
Grossteil Ihres heutigen Vermoegens durch Kriegs- und
Ruestungsindustrie an. Dabei wurden Zwangsarbeiter, Verschleppte und
Kriegsgefangene unter unmenschlichen sowie gesundheitsschaedlichen
Bedingungen bis in den Tod hinein ausgebeutet. Ihre Sippe huellt sich
bis heute dazu in Schweigen.
Deutschland im Visier, Das verborgene Netz der
kalabrischen Mafia
Morde, Erpressung und Familienfehden. Die kalabrische `Ndrangheta ist
die gefährlichste und unbekannteste unter den vier
großen italienischen Mafia-Organisationen. Im Verborgenen
werden hier Milliardenbeträge mit kriminellen
Geschäften umgesetzt. Informationen über die
`Ndrangheta gibt es aber kaum: Aus Angst vor Rache herrscht ein Kartell
des Schweigens. Durch die sechs brutalen Morde in Duisburg ist klar
geworden, dass die kalabrischen Familienclans schon lange in
Deutschland aktiv sind, hier schmutzige Geschäfte betreiben
und große Mengen an Geld waschen.

Frontal21
berichtete am 25.11.2008 "Giftige Chemikalie in der Ruhr"
über die politische Verfolgung und Inhaftierung des ehemaligen
Abteilungsleiters des Ministeriums für Umweltschutz, Harald
Friedrich. Natürlich wird in Deutschland keiner als
politischer Gefangener deklariert. Aber Frontal21 zeigte wie man es
macht.
Der politisch unbeliebte Mitarbeiter des Ministeriums wird für
3 Wochen in U-Haft genommen, weil man ihn politisch motiviert, der
Korruption, Vorteilsgewährung, Vorteilsannahme, sowie
bandenmäßigen Betrugs und Steuerhinterziehung
bezichtigt. Mit 250 Fahndern werden am 29.5.2008 bei ihm und 12
Mitverdächtigen Hausdurchsuchungen durchgeführt, und
Existenz vernichtet, nur um festzustellen, dass an sämtlichen
Vorwürfen nichts dran ist, und man den ehemaligen
Abteilungsleiter nach 3 Wochen aus der U-Haft entlässt.
Und damit sind wir in einen braunroten Sumpf zurückgekehrt,
den wir mit dem Untergang des 3. Reich und der DDR
für überwunden glaubten. Kein Wunder, dass
der politische Gefangene Harald Friedrich meinte: "Ich
habe mir nicht vorstellen können, dass man als Systemkritiker
in der BRD unter ähnlichen Bedingungen wie in der DDR verfolgt
wird". http://frankanne.de/index-knast07.html
Ausflug
zur Fischtreppe: Ein ehemaliger Spitzenmann des
Düsseldorfer Umweltministeriums wurde wegen mehrerer Delikte
angezeigt - offenbar, um ihn ruhigzustellen. Der Mann hat eine Mission.
Drei Buchstaben sind es, die Harald Friedrich umtreiben. PFT, die
Abkürzung für perfluorierte Tenside.
Killerbrut - Multiresistente
Keime, Die verschwiegene Katastrophe Das Erste 24.08.2009 21:00
Deutsche Ärzte gehen nicht gern ins Krankenhaus, und sie
wissen auch, warum. Jedes Jahr infizieren sich in deutschen Kliniken
bis zu 1,5 Millionen Patienten mit Bakterien. Bis zu 40 000 Menschen
sterben daran - Jahr für Jahr.
Mehr als dem Straßenverkehr zum Opfer fallen, mehr als an
AIDS oder anderen meldepflichtigen Infektionskrankheit. Patienten aus
Deutschland gelten in Nachbarstaaten als "Hochrisiko-Patienten". In
niederländischen Kliniken kommt jeder, der in einer deutschen
Klinik behandelt worden ist, in Quarantäne.
Die Autorin geht den Ursachen der hygienischen Katastrophe nach:
verantwortungslosem Umgang mit Antibiotika, Schlendrian, Ignoranz und
dem fehlendem politischen Willen, desaströse Zustände
zu ändern. Obwohl in den Niederlanden und Dänemark
seit Jahrzehnten gezeigt wird, wie man die Probleme bekämpfen
kann, wird in Deutschland nur die Verantwortung hin- und hergeschoben.
Wer wissen will, welche Kliniken in Deutschland die
größten Probleme mit der Hygiene haben,
beißt auf Granit. Patienten müssen sich behandeln
lassen, ohne zu wissen, wie hoch das Infektionsrisiko ist. Der Film
zeigt auch, dass sich gegen die katastrophalen hygienischen
Zustände an deutschen Kliniken etwas unternehmen
ließe. Als Vorbild gelten die Unikliniken Münster,
die ein beispielhaftes Programm ins Leben gerufen haben. Meistens ahnen
die Patienten nicht einmal etwas von den Risiken. Klaus-Dieter Zastrow
von der Gesellschaft für Krankenhaushygiene: "Ein gigantisches
Problem. Das Dramatische: Es wäre leicht zu lösen."
Killerbrut
MRSA - Wie die Politiker mit unserem Leben spielen
Multiresistente
Erreger - eine wachsende Gefahr auch in Österreich?
MRSA:
Methicillin Resistant Staphylococcus Aureus
Frontral
21, Gefährliche Medikamente, 10.05.2008
Experten sehen die Arzneimittelsicherheit in Europa in Gefahr.
Immer wieder kämen Medikamente auf den Markt, über
deren Risiken zu wenig bekannt sei.
Auch die finanzielle Abhängigkeit der Europäischen
Arzneimittel-Zulassungsbehörde (EMEA)
von der Pharmaindustrie steht in der Kritik.
Tödliche
Pillen, die Gesundheitsfalle, 07.05.2008
Eine Dokumentation zu Medikamente Überdosis,
unerwünschte Arzeneimitelwirkung und Nebenwirkungen.
In Deutschland sterben im Jahr 58000 Menschen an den Nebenwirkungen von
Medikamenten.
Großer
Einfluss - Die Pharma-Industrie in den Medien, 10.08.2008
Frontal
21, PHARMA ala MAFIA ?! 03.03.2008
Antibiotika-Resistenz nimmt zu. Deutsche Patienten schlucken jeden Tag
mehr als 700 Kilogramm Antibiotika. Krankmachende Bakterien werden
immer unempfindlicher für Antibiotika.
Frontal 21 ZDF 09.12.2008 21:00 Uhr
Bei jeder Tablette geht es weniger um die Gesundheit, als vor allem ums
Geschäft. In der 'Frontal 21'-Dokumentation 'Das Pharmakartell
- Wie wir als Patienten betrogen werden' sprechen ehemalige Manager und
Mitarbeiter der Pharmaindustrie erstmals offen darüber, mit
welchen brutalen Methoden die Konzerne seit Jahren Medikamente auf den
Markt drücken, deren Wirkstoffe schwere Nebenwirkungen haben.
Die Autoren decken auf, wie Pharmaunternehmen Ärzte und Beamte
bestechen, unabhängige Experten bedrohen, Politiker hofieren,
Medien kaufen und Selbsthilfegruppen unterwandern.
Ratiopharm:
Geld und Geschenke für Ärzte
Mit Geschenken, Gutscheinen, Geld
und Umsatzbeteiligung köderte Ratiopharm Ärzte.
Geheime Unterlagen zeigen nun im Detail, mit welch dubiosen Methoden
der Pharmahersteller seinen Konkurrenten Hexal bekämpfte.
96 Seiten ist der Ermittlungsbericht lang, und er gibt einen Einblick
davon, wie es um das moralische Innenleben eines Medikamentenkonzerns
noch jüngst bestellt war. Penibel haben Ermittler der
Landespolizeidirektion Tübingen E-Mails und Tagungsunterlagen
des Pillenherstellers Ratiopharm ausgewertet, die sie bei Managern und
Außendienstmitarbeitern im Herbst 2006 sicherstellen
ließen. „Alle Mittel einsetzen!“,
heißt es da.
An anderer Stelle: „Umsatz um jeden Preis!“ Oder
auch mal schlicht: „Verordner kaufen.“ Der
komplette, bisher unter Verschluss gehaltene Bericht liegt der
WirtschaftsWoche vor. Die Anti-Korruptions-Organisation Wikileaks hat
das Dokument der WirtschaftsWoche zugänglich gemacht und auf
ihrer Internet-Seite publiziert.
Ratiopharm: Agressives Vorgehen gegen Hexal
Zwischen 1996 und 2005, so der Vorwurf, soll Ratiopharm Ärzte
mit Geld, Gutscheinen und Geschenken dazu gebracht haben, bevorzugt
Ratiopharm-Präparate zu verschreiben. Mediziner wurden danach
am Umsatz der Medikamente beteiligt – oft mit 2,5 Prozent vom
Apothekenverkaufspreis. Nach den Erkenntnissen der Fahnder
könnten sich die Zahlungen an die Ärzte in den Jahren
2000 bis 2005 auf rund 1,7 Millionen Euro summieren. Ermittlungen
laufen noch.
Der Bericht zeigt klar, gegen wen sich das aggressive Vorgehen von
Ratiopharm vor allem richtete: den Konkurrenten Hexal. Der aufstrebende
Wettbewerber aus dem bayrischen Holzkirchen war Ratiopharm, dem
Erfinder der Billigmedikamente in Deutschland, ein Dorn im Auge.
Ratiopharm belohnte fügige Mediziner
Von einer „Anti-Hexal-Strategie“ ist in einem
Ratiopharm-Protokoll bereits 2000 zu lesen. 2003, im sich
verschärfenden Konkurrenzkampf mit Hexal, belohnt Ratiopharm
Mediziner, die brav ein Ratiopharm-Cholesterinmittel verschreiben, nach
den Erkenntnissen der Ermittler mit modernen
Chipkartenlesegeräten für die Praxis im Wert von
jeweils 250 Euro.
2005, nur wenige Wochen, nachdem Hexal vom Schweizer Pharmariesen
Novartis übernommen und dessen Generika-Tochter Sandoz
angegliedert wurde, ist bei Ratiopharm schon der
„Schwerpunkt: Sandoz-, Hexal-Praxen...“ ausgemacht.
Außendienstler sollen nun offenbar Ärzte, die viele
Hexal- und Sandoz-Präparate verschreiben, für
Ratiopharm gewinnen. Selbst Apotheker, die ihr Sortiment eher an der
Konkurrenz ausrichten, geraten nun offensichtlich ins Visier. Auf einer
Ratiopharm-Tagung am 3. Juni 2005 heißt es, dass
Regionalleiter künftig die Anzahl der „Apotheken,
die von Hexal, Stada...weggeholt wurden“, bekannt geben
sollen. Am Ende konnten die dubiosen Vertriebsmethoden nicht
verhindern, dass Hexal an Ratiopharm vorbeizog.
ARD
'die story': Heilung unerwünscht, 19.10.2009 21:00
Uhr
Millionen Menschen leiden unter schweren Hauterkrankungen. Vielen
könnte geholfen werden, wenn man sie mit einer neuen
Spezial-Salbe behandeln würde. Doch die großen
Pharmakonzerne weigern sich, die Erfindung auf den Markt zu bringen.
TV-Bericht mit Folgen Neurodermitis-Salbe sorgt
für Wirbel Obwohl eine Spezialsalbe Millionen
Neurodermitis-Patienten helfen könnte, hätten sich
Pharmakonzerne jahrelang geweigert, sie zu vertreiben - das war das
Thema der ARD-Dokumentation "Heilung unerwünscht". Die
Ausstrahlung zeigte Wirkung. Im November kommt die Salbe in den Handel.
Mediziner dämpfen indes zu große Hoffnungen auf ein
Wundermittel.
Die Schweinegrippe. Alles nur eine Lüge?
"Wir müssen dem dummen Volk Lügen
erzählen, je grösser um so glaubhafter, damit sie tun
was wir wollen, denn der Zweck heiligt die Mittel,"
Schweinegrippe 1976, Propaganda und die Folgeschäden:
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/07/schweinegrippe-1976-propaganda-und-die.html
Die Geschichte wiederholt sich: 1976 gab es bereits eine
Schweinegrippehysterie in den USA, eine staatliche Propagandakampagne
nötigte die Amerikaner eine Impfung zu nehmen, was
über 46 Millionen taten. Daraus resultierten zahlreiche Opfer
von Impfschäden, die unter Anderem Lähmungen
erlebten, bis hin zur völligen Paralyse, und sogar
Todesfälle. Die Dunkelziffer ist sehr gross, denn das
Gesundheitsystem vertuschte die tatsächliche Opferzahl und
leugnete den Zusammenhang.
Die US-Gesundheitsbehörde benutze die Namen von bekannten
VIPs, genommen, um die Amerikaner zu überzeugen.
Später stellte sich heraus, diese Behauptung war eine
Lüge, die Prominenten haben weder der Namensnutzung zugestimmt
noch die Impfung genommen. Mitlerweile wissen wir, der Staat
lügt über alles, ob Kriegsgründe,
Terrorgefahr, Klimawandel oder Killerviren, das ist völlig
normal.
Ein riesen Geschäft für die Pharmaindustrie
Mehrere nationale Gesundheitsbehörden haben mit dem
US-Pharmakonzern Baxter Vereinbarungen getroffen, um H1N1-Impfstoffe zu
bestellen. Auch die Europäische Arzneimittelagentur (EMEA)
habe Baxter bereits eine Genehmigung zur Herstellung eines
Modell-Impfstoffs des Prototyps Celvapan erteilt.
Nur, die Firma Baxter ist bekannt für ihre hervorragende
Laborarbeit, in dem sie einen Killervirus in die Grippeimpfung aus
"Versehen" einschleuste und damit verseuchte. Sehr vertrauenserweckend!
Grippeimpfung durch Killervirus verseucht:
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/03/grippeimpfung-durch-killervirus.html
Deshalb muss man sich fragen, was steckt hinter dieser ganzen Sache?
Der Schutz der Bevölkerung ist es sicher nicht. Wie wenn sich
die Elite um das Wohlergehen der Menschen kümmern
würde, haben sie noch nie und wäre ja ganz was neues.
Schweinegrippe-Pandemie,
Wie die WHO das Vertrauen der Verbraucher verseucht, 09.06.2010
Hat die Pharmaindustrie die Schweinegrippepanik mit Zahlungen an
Wissenschaftler geschürt? Drei Seuchenexperten der
Weltgesundheitsorganisation haben Geld von Konzernen erhalten. Jetzt
verteidigt sich die WHO in einem offenen Brief - für
Transparenz sorgt sie damit aber nicht.
Am Freitag hatte das britische Medizinmagazin zusammen mit der
englischen Journalisteninitiative Bureau of Investigative Journalism
(BIJ) einen Bericht
mit brisantem Inhalt veröffentlicht. Das Papier
dreht sich im Wesentlichen um eine Entscheidung, die am 11. Juni 2009
fiel und die weltweit weitreichende Folgen mit sich brachte. Es geht um
den Tag, an dem die WHO die Schweinegrippe zur Pandemie, einer Seuche
der WHO-Stufe 6, erklärte.
In dem Bericht heißt es, einige der Autoren, die an den
Richtlinien der WHO zum Umgang mit Grippepandemien mitgewirkt haben,
hätten zur gleichen Zeit Geld von den Pharmafirmen
GlaxoSmithKline Chart zeigen (GSK) und Roche erhalten. GSK ist
Hersteller des Impfstoffs Pandemrix, der gegen die Schweinegrippe zum
Einsatz kam. 2007 hatte sich Deutschland dem britischen Konzern
gegenüber vertraglich verpflichtet, den GSK-Pandemie-Impfstoff
zu kaufen, sobald Phase 6 ausgerufen wird. Roche vertreibt das
Grippemedikament Tamiflu (Wirkstoff Oseltamivir).
Auch
der SPIEGEL berichtete im März diesen Jahres
über mögliche Interessenskonflikte: So
erhält Roy Anderson, einer der wichtigsten wissenschaftlichen
Berater der britischen Regierung von GSK ein Jahresgehalt von mehr als
130.000 Euro - bereits am 1. Mai 2009 erklärte
Großbritannien die Schweinegrippe zur Pandemie. Zufall?
Die
Petition wegen Strophanthin
Die Petition wegen einer neuerlichen Herausnahme
von Strophanthin aus
der Verschreibungspflicht und gegen die wettbewerbswidrige
Begünstigung der Pharmakonzerne.
Statt politisch möglichem Einführen einer
Positiv-/Negativliste bei der Kostenerstattung von Medikamenten durch
die Krankenkassen stellte die 10. Novelle des Arzneimittelgesetzes an
eine Nachzulassung ‚alter’ Arzneimitteln so
aufwändige Darlegungsanforderungen, dass diese von kleinen
Unternehmen finanziell selten aufgebracht werden können. Mehr
als 10 000 Medikamente mussten deshalb ganz aus dem Markt genommen
werden, anstatt nur ihre weitere Kassenerstattung zu verneinen. Das
förderte zu Lasten der Kranken, der Beitragszahler und der
Heilpraktiker wettbewerbsvernichtend den
Konzentrationsprozess in der Pharmaindustrie und begünstigte
außerdem wettbewebswidrig die
Ärzteschaft.
Zu 2. Im Jahre 1975 wurde - durch pflichtwidriges Festhalten an
amtlichen Falschangaben und jüngst sogar durch
Täuschen des Petitionsausschusses! – in gleicher
Absicht das Herzmittel Strophanthin unter Verschreibungspflicht
gestellt. Medizinisch
war eine Verschreibungspflicht von Strophanthin nicht
begründet, denn seit seiner Aufnahme 1896 im Deutschen
Arzneimittelbuch war Strophanthin für die Volksgesundheit das
wichtigste Mittel für die Behandlung von Herzinfarkt,
Herzmuskelschwäche, Angina pectoris u.a. Die Einführung
der Verschreibungspflicht von Strophanthin diente denn auch nicht dem
Schutz der Volksgesundheit, sondern bezweckte wettbewerbswidrig, allein
der Ärzteschaft die Verwendung von Strophanthin vorzubehalten!
Die Gesundheitsmafia
Weite Teile des deutschen Gesundheitssystems stehen unter dem
kriminellen Einfluss der vier Standesinteressen Pharma,
Ärzteschaft, Kassen und Politik. Zusammen bilden sie die
Gesundheitsmafia. Rund 250 Milliarden Euro kassieren Politik,
Pharmaindustrie, Ärztelobby und Krankenkassen Jahr
für Jahr. Als Begründung dafür geben sie
lapidar „Kosten des Gesundheitssystems“ an. Die
Vier gleichen in ihrer Handlungsweise klassischen Mafiaclans, wie
Experten der organisierten Kriminalität attestieren. Jede
Gruppierung verfolgt die Durchsetzung der eigenen Interessen und
respektiert die Belange der jeweils anderen. Einziger Verlierer dieser
Kartellabsprache: der Patient.
Marita Vollborn & Vlad Georgescu
Wie wir als Patienten betrogen werden
384 Seiten, gebunden,
S. Fischer Verlag 2005
Korruption hat auch im Gesundheitssystem zunehmend dramatische Folgen,
BDK prangert Krankes System an, 2010
Nie zuvor wurde im deutschen Gesundheitssystem so viel bestochen,
gelogen und getäuscht.
„Das behindert Innovationen und verschlechtert die
medizinische Versorgung“, so der Sprecher im Bund Deutscher
Kriminalbeamter Uwe Dolata (Würzburg).
Vor juristischen Konsequenzen müssen die Pharmamanager aus
Dolatas Sicht bisher wenig Sorge haben: „Die Pharmaindustrie
kann ganz entspannt den Ermittlungsbehörden, den Polizeien,
den Staatsanwaltschaften und den Gerichten entgegensehen, weil es noch
keine Verurteilung in Deutschland gegeben hat, die auf Bestechung und
Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr, auf Korruption
durch die Pharmaindustrie zurückzuführen ist, die
auch eine Abschreckung darbieten könne.“
... Auch der medienwirksam dagegen ankämpfende
Gesundheitsexperte Prof. Karl Lauterbach sitzt neben Frau Mohn
(Bertelsmann) im Aufsichtsrat der Rhönklinikum AG und bei
verschiedenen Krankenkassen während er wettert.
Ex-Gesundheitsministerin Fischer und andere Politiker haben
mittlerweile ihr Auskommen bei der Pharmaindustrie.Wichtigstes Ziel ist
offenbar immer, Medikamente gewinnbringend zu verkaufen. Auch
fragwürdige Mittel werden in den Markt gedrückt.
Die
Giftfalle
Der Inhalt handelt von einer Gesundheitsschädigung durch
Schädlingsbekämpfungsmittel, die bis heute unheilbar
ist und die durch Korruption und falsches Reagieren der
Verantwortlichen Beatrix und Lisa aus einem normalen Leben gerissen
haben. Beide führen den Leser in die Wirkung chemischer Stoffe
ein, und wo sie im täglichen Leben Anwendung finden.
Lisa und Beatrix beschreiben in verschiednenen Kapiteln, wie es zur
Schädigung ihrer Gesundheit kam und wie die Schädiger
durch Behörden, Ärzte, Versicherungsträger,
Anwälte, Gerichte und deren Gutachter geschützt
werden. Sie zeigen auf, welche Ungereimtheiten und Lügen sich
bei den Ermittlungen und bei der Klärung der Fakten ergaben.
Zu ihrer Erkrankung werden die Geschädigten
zusätzlich mit Schikanen entmutigt. Im Vordergrund steht immer
wieder der Schutz der elitären Gruppen sowie der
Mächtigen.
Parteiische Sachverständige
Seit über zwölf
Jahren kämpft Winfried Karsten. Er kämpft gegen seine
schwere Krankheit - und gegen die Berufsgenossenschaft (BG), die seine
Leiden nicht als arbeitsbedingt anerkennt und ihm deshalb keine
Verletztenrente auszahlt. Bis heute vergeblich. "Es ist ein Albtraum",
sagt der 55-jährige Ingenieur.
Das
Märchen vom bösen Cholesterin
, ARD Buffet: Die
angebliche Cholesterinlüge
Die
Cholesterin Lüge: Cholesterin, der lebensnotwendige
Stoff
Cholesterin, wikipedia: Kritische
Bewertung von Nutzen und Risiko einer medikamentösen
Cholesterin-Senkung
Das Buch: "Die Cholesterin- Lüge?" nachgeforscht
von Helmut Bartussek
Die
Salat-Lüge: Zu unrecht verteufelt: Das Ei, Dagegen
wurde zum Beispiel das Ei verteufelt, es erhöhe den
Cholesterinspiegel hieß es jahrzehntelang. Heute sagt die
Wissenschaft: Der Cholesterinspiegel im Blut hängt mit dem
Cholesterin, das wir essen, kaum zusammen. Eier sind wieder gut und wir
noch ratloser.
...Aber wenn uns das mediterrane Olivenöl doch nicht so
wirksam vor Zivilisationskrankheiten schützt, warum hat man es
uns dann jahrzehntelang empfohlen? "Eine Theorie dazu ist, dass in der
Europäischen Union extrem viel Olivenöl produziert
wird, und das auch verkauft werden sollte", sagt Nothmann. ...
Helicobacter pylori,
Infektionen mit H. pylori werden für eine Reihe von
Magenerkrankungen verantwortlich gemacht, die mit einer
verstärkten Sekretion von Magensäure einhergehen.
Darunter fallen beispielsweise die Typ B-Gastritis, etwa 75 Prozent der
Magengeschwüre und praktisch alle
Zwölffingerdarmgeschwüre.
Die einst verschmähten Forscher Barra Marshall und Robin
Warren erhielten den Medezinnobelpreis. ...Jahrelang versuchten beide
auf Kongressen ihrer Theorie zum erhofften Durchbruch zu verhelfen.
Vergebens. Für ihre Vorträge ernteten sie
Kopfschütteln und Gelächter. ...Im Januar 1983
reichte Marshall, sein eher extrovertierter Mitstreiter, eine
wissenschaftliche Studie bei der Australischen Gesellschaft
für Gastroenterologie ein und kassierte eine Absage. Obwohl
die ehrwürdige akademische Gesellschaft damals 59 der
insgesamt 67 angemeldeten Arbeiten annahm, fand der Artikel keine Gnade
bei den Experten. ...erklärten die Forscher ihn für
verrückt, errinnert sich Manfred Stolte, Leiter des Instituts
für Pathologie am Klinikum Bayreuth.... ...Die Pharmaindustrie
fürchtete Millionen Patienten zu verlieren, wenn sie durch
eine simple Antibiotika-Kur geheilt werden konnten.
Magenbewohner
schützt vor Asthma: Eine Infektion mit dem
Magenbakterium Helicobacter pylori kann das Risiko halbieren, an Asthma
zu erkranken.
Die Forscher werten ihr Ergebnis als Bestätigung für
die sogenannte Hygienehypothese. Ihr zufolge führt der
Umstand, dass Bewohner von Industrieländern immer weniger mit
Krankheitserregern in Kontakt kommen, dazu dass ihr Körper auf
harmlose Stoffe mit einer überschießenden
Immunantwort reagiert. Während nach Schätzungen der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) gut die Hälfte der
Weltbevölkerung mit Helicobakter pylori infiziert ist, sind es
beispielsweise in Deutschland nur noch zehn Prozent der Erwachsenen.
Parallel dazu hat sich die Zahl der Allergie- und Asthmakranken in den
letzten Jahrzehnten vervielfacht.
Der
Physiker und Internist Dr. Hamer und die Germanische Medizin beweist: Krebs
ist seit 25 Jahren heilbar
“Mittlerweile sind die Erkenntnisse von dem Physiker und
Internisten Dr. Hamer so weit, dass auch Krankheiten, wie Multiple
Sklerose, ALS, Parkinson, Asthma, Allergien, Epilepsie, Rheuma,
Schizophrenie, Depression, Augenleiden, Diabetes, Neurodermitis usw.,
heilbar sind und das ohne großen finanziellen Aufwand.
Die Pharmaindustrie macht alleine in Deutschland mit Chemotherapie ca.
1 Milliarde Umsatz und noch weit mehr mit den Mitteln, die die
Nebenwirkungen lindern.
Dr. Hamer hat es geschafft in Burgau (Österreich) mit einem
Team von 10 Ärzten 6500 Patienten zu behandeln wovon nach 5
Jahren noch über 90% lebten, dies wurde von der
Staatsanwaltschaft Wien festgestellt. Die Gegner sagen es gibt keinen
einzigen Überlebenden.
Die Wahrheit darf von Niemandem attestiert werden.
Heilungschancen
von Krebs ausserhalb der Schuldmedizin nicht erlaubt,
Buch: Heilungs-Chancen bei Krebs
Aber es geschahen nun auch andere Dinge: Es mehrten sich Angriffe gegen
mich. Zunächst wurde ich ohne mein Wissen aufgrund von
Anzeigen "feindlicher" Onkologen vom Gesundheitsministerium zwei Jahre
lang untersucht und schließlich mit einem Anklagepaket
konfrontiert. Alle Anklagepunkte wurden jedoch bereits in erster
Instanz, einer in zweiter Instanz abgewiesen.
Als nächstes wurde mir mitgeteilt, dass ich auf meiner
Homepage nicht veröffentlichen darf, dass Krebs
außerhalb der Schulmedizin heilbar wäre.
Dr. Kroiss: Am 2.5.05 fand also die "Verhandlung" statt. Kurz gesagt:
Das Urteil war bereits fix und fertig geschrieben und lautete
"schuldig". Es lag am Ende - für uns natürlich
überraschend (denn ich hatte ja gerade erst zum ersten Mal
ausgesagt) - in der endgültigen Fassung vor, die dann verlesen
wurde. Während der "Verhandlung" wunderte ich mich noch, warum
man mich nicht über alle Punkte befragte. Speziell wurden ein
paar Dinge bei der Befragung durch den Richter ausgelassen, die jedoch
bereits im vorgedruckten Urteil standen ("könne alles
heilen"). Ich wunderte mich auch, warum - nach meiner Beobachtung - die
Beisitzer (Richter) zum Beispiel die Aussage des Hausarztes gar nicht
kannten. Auch der Richter fand sie nicht in seinen Akten, wo sie
zweifellos war, denn wir hatten sie schriftlich vorgelegt. Ich gab ihm
eine Kopie, die ich mitgebracht hatte.
Stattdessen wurde ein fertig geschriebenes Urteil verlesen. ...
Dass so etwas in einem Rechtsstaat möglich wäre,
hätte ich mir allerdings niemals gedacht. Es ist mir
wenigstens eine Ehre, dass man mich offenbar zum Kreis derjenigen
zählt, die als "gefährlich" genug gelten oder galten,
dass sie deswegen attackiert oder gar ruiniert wurden, ...“
3Sat
Hitec, Gefährliche Mahlzeiten, Der Darwin Code,
Epigenetik,
Bisphenol-A
Mononatriumglutamat
macht Dumm wie Aspartam
und Citronensäue
E330 und verfressen (Vom
Leckerbissen zum Nervengift).
Der führende US-Glutamatforscher, John Olney von der
Washington University in St. Louis, hat in mehreren Untersuchungen an
Versuchstieren die neurotoxischen Effekte des Stoffes nachgewiesen. Vor
allem die Wirkungen im Gehirn erscheinen gefährlich: "Glutamat
ist ein Nervenzellgift", sagt der Heidelberger Alzheimerforscher Konrad
Beyreuther: "Zu viel Glutamat bringt uns um den Verstand."
Und gerade hier ist Glutamat einer der wichtigsten Botenstoffe. Deshalb
machen Wissenschaftler einen gestörten Glutamat-Haushalt
mitverantwortlich für das Volksleiden Übergewicht,
das nicht mehr nur in Amerika vorherrscht, sondern längst auch
schon bis zu uns vorgedrungen ist. Zahlreiche Versuche haben gezeigt,
dass glutamathaltige Speisen schneller und in weit
größeren Mengen verzehrt wurden als die Speisen ohne
den Geschmacksverstärker. Wer also auf seine Figur bedacht
ist, sollte vielleicht zukünftig das weiße Pulver im
Essen meiden und tut dabei vermutlich auch seinem Gehirn etwas Gutes.
Wie die Glutaminsäure im Glutamat enthält auch das
Aspartam einen als Neurotransmitter wirkenden Stoff: das Aspartat. Die
Gefahren, die daher von Aspartam ausgehen, sind dieselben, wie sie
Kritiker und Wissenschaftler bei Glutamat befürchten.
Darüber hinaus behindert Aspartam den Transport von Glukose
ins Gehirn, unseren wichtigsten Hirntreibstoff und steht in Verdacht,
das Risiko für Hirntumore zu erhöhen.
Plusminus
27.01.2009, Stevia als Zuckerkonkurrent von der EU ausgebremst
Jeder Deutsche isst 40 Kilogramm Zucker – pro Jahr. Die
Zuckerindustrie setzt allein in Europa mehr als 60 Milliarden Euro
jährlich um. Der Markt ist also riesig. Doch die Deutschen
werden immer dicker. Auch, weil sie zu viel Zuckerhaltiges essen.
Auf Süßes zu verzichten, kommt für die
meisten Menschen allerdings nicht in Frage, trotz der gesundheitlichen
Schäden, die Zucker verursacht.
Eine neue Studie des Klinikums Rostock zeigt: In den vergangenen drei
Jahren hat sich die Quote übergewichtiger Neugeborener fast
verdoppelt. Der Grund sind die hohen Blutzuckerwerte der
Mütter.
Dabei gibt es eine "gesunde" Alternative zu Zucker: eine unscheinbare
Pflanze aus Paraguay namens Stevia. Manche nennen sie auch
Süßkraut oder Honigkraut.
Heute kann man bereits in vielen Ländern Stevia-Produkte
kaufen, nur in der Europäischen Union nicht.
Der
Preis des Krieges
Der Preis des Kriegs ist der, den ein Land bereit ist zu bezahlen, um
einen bestimmten politischen Nutzen zu ziehen. Für 10.000 im
Golfkrieg eingesetzte Streubomben könnte man über
zehn Millionen Kinder gegen Polio, Masern und Tetanus impfen. Die
kumulierten Staatsschulden aller Entwicklungsländer betrugen
2002 nur das Doppelte der öffentlichen Verschuldung
Frankreichs.
Die Versicherungsunternehmen feiern Rekordeinnahmen: 162 Milliarden
Euro im vergangenen Jahr. Dennoch versuchen die Konzerne
verstärkt, durch Verzögerungen, Beschuldigungen und
Klagen Auszahlungen zu minimieren. So wie bei dem Bäckerpaar
Thomas und Gaby K. Als bei ihnen nach einem Kurzschluss die
Bäckerei abbrennt, beginnt ein bis heute dauernder
Rechtsstreit um die Entschädigung. Die Versicherung
unterstellt sogar zeitweilig, dass das Paar den Brand selbst gelegt
hat. "Alle Versicherungen wollen nur eins: billig aus einem Schaden
herauskommen", sagt der Fachanwalt für Versicherungsrecht,
Jürgen Hennemann. Er betreut den Fall des
Bäckerehepaares und wird bei Günther Jauch im Studio
Tipps geben.
Geheimauftrag
Kidnapping, Geheime CIA-Gefängnisse,
ARTE Deutschland, Dienstag, 18. März, 22.20 bis 23.10
"Geheimauftrag Kidnapping" führt auf die dunkle Seite des so
genannten Krieges gegen den Terror: Die englischen Reporter Dan Edge
und Stephen Grey berichten über die geheimen
Gefängnisse der CIA auf europäischem Boden und
erzählen über ein neues Kapitel im Krieg der USA
gegen das Terrornetzwerk Al Quaida: die systematische Verschleppung von
unschuldigen Frauen und Kindern am Horn von Afrika.
"...In Deutschland hält die Politik zwar am Folterverbot fest,
zugleich aber erklärt aber der Innenminister, dass
Erkenntnisse, die unter fremder Folter entstanden sind, verwendet
werden dürfen." (Anwaltsblatt 2/2008 Seite 103 "Der
Sicherheitsstaat"). In der USA nimmt man es mit der Folter nicht so
genau allerdings dürfen dort durch Folter erlangte
Erkenntnisse nicht verwendet werden.
Folter
Kriminologie Hambug:...Gleichzeitig ließen sich
durch das Verhören von Kriegsgefangenen ggf. ebenso Vorteile
im Gefecht erzielen, weshalb die Erlangung nachrichtendienstlicher
Erkenntnisse Vorrang erhielt vor der Würde der Gefangenen und
ihrer menschlichen Behandlung. Strafen für Verrat und Spionage
wurden verschärft, 1942 gestattete HIMMLER in einem Erlass die
Anwendung des "dritten Grades" (Wasser und Brot, Isolationshaft,
Schlafentzug, Schläge usf.) gegen "Kommunisten, Marxisten,
Zeugen Jehovas, Saboteure[n], Angehörige[n] von
Widerstandsbewegungen […]" , um Aussagen zu erzwingen, wenn
es Hinweise gäbe, der Gefangene verfüge über
nützliche Erkenntnisse.
Aktuell sind Foltervorwürfe erhoben worden in Zusammenhang mit
den Gefängnissen der 'U.S. Naval Base Guantánamo
Bay' auf Kuba und dem jetzt unter US-Führung stehenden
Gefängnis Abu Ghraib bei Baghdad. Dabei wird zum einen die
Behandlung, welche gegen die Genfer Abkommen
verstößt, damit gerechtfertigt, daß es
sich bei den Gefangenen auf Kuba nicht um Kriegsgefangene im Sinne der
III. GK Art. 4 handele, sondern um "unlawful combatants", denen eine
Behandlung als Kriegsgefangene nicht zustehe; zum anderen sollte die
Anwendung von Foltermethoden im Irak bessere Ergebnisse bei
nachfolgenden Verhören bewirken (um "aufzulockern"). Es
soll(te) durch das Leiden eines Menschen mit bösen Absichten
vielen Unschuldigen Leid erspart werden. Gerade und auch dagegen
richtet sich aber das absolute Folterverbot:
"Außergewöhnliche Umstände gleich welcher
Art, sei es Krieg oder Kriegsgefahr, innenpolitische
Instabilität oder ein sonstiger öffentlicher
Notstand, dürfen nicht als Rechtfertigung für Folter
geltend gemacht werden."
Ein weiterer Angriff auf die menschliche Würde, welche
keinerlei Beschränkung oder Abwägung ausgesetzt
werden darf, hat auch im Fall der Gewaltandrohung gegen den
Entführer Magnus GÄFGEN stattgefunden, angeordnet
durch den Frankfurter Polizeivizepräsidenten Wolfgang DASCHNER
(s.u.).
CIA
Ärzte in Guantanamo
Ein Bericht des Internationalen Roten Kreuzes über
das US-Gefangenenlager Guantánamo übertrifft selbst
schlimmste Befürchtungen: Häftlinge seien dort unter
fachkundiger Anleitung von Ärzten misshandelt worden. Die
Bush-Regierung habe schon vor zwei Jahren von den Vorgängen
gewusst.Der lange Zeit geheim gehaltene Bericht des Internationalen
Roten Kreuzes (IRK) über Verhörmethoden im
US-Gefangenenlager Guantánamo sorgt weltweit für
Aufsehen. Danach soll das CIA Ärzte angeheuert haben, um
Verhöre unter Anwendung folterähnlicher Methoden zu
überwachen, ja, um sie sogar aktiv zu unterstützen.
Bei gewalttätigen und gezielt entwürdigenden
Verhörmethoden wie Schlägen, Waterboarding,
Schlafentzug, Unterkühlung oder sexueller Demütigung
sollen die Mediziner zugeschaut und teils sogar mitgewirkt haben. Das
Rote Kreuz soll seinen Bericht bereits im Februar 2007 der US-Regierung
übergeben haben – ohne auf die damalige
Bush-Administration Eindruck gemacht zu haben. Jetzt hat das US-Magazin
„New York Review of Books“ den Bericht in voller
Länge veröffentlicht. Treffen die Vorwürfe
des Roten Kreuzes zu, handelt es sich um schwerste
Verstöße gegen das ärztliche Ethos, das die
Mediziner auf den Schutz der Gesundheit und die Heilung von Krankheiten
verpflichtet. Erschreckend ist die Überschreitung der
Tabugrenze: Wenn Ärzte ihr Wissen dazu hergeben, damit
Menschen effektiver Schmerz und Schaden zugefügt werden kann,
sei es körperlicher oder psychischer Art, ist das ein
zivilisatorischer Dammbruch."Menschen
auf Vorrat entrechtet", Zuwanderungsgesetz
...Ich finde es richtig, den Menschen einen legalen Aufenthaltsstatus
mit Zukunftsperspektive zu bieten. Solche Legalisierungsregelungen sind
positive integrationspolitische Signale, die Schwarzarbeit und
ausbeuterische Arbeitsverhältnisse eindämmen. Was
Spanien praktiziert, ist Ausdruck einer
Realitätstüchtigkeit, die ich mir auch bei uns
wünschen würde.
Ein drittes Beispiel: Von Januar bis November 2004 hat das Bundesamt
für Migration 7114 irakischen Flüchtlingen in
Deutschland den Asylstatus aberkannt. Weitere 8500 müssen in
Kürze mit einem Widerruf ihres Asyls rechnen. Das ist ein
skandalöser Vorgang. Uns Politikern wird aus
Sicherheitsgründen abgeraten, nach Irak zu reisen, und
gleichzeitig tut man so, als könnten irakische
Flüchtlinge zurückkehren, nur weil Saddam Hussein weg
ist. Es wird zwar niemand abgeschoben, aber die Menschen werden auf
Vorrat entrechtet. Da werden Menschen in einen Wartestatus
abgedrängt, den wir mir dem Zuwanderungsgesetz gerade
überwinden wollten. Das darf nicht sein.
Inseln
der Entrechteten, Studie zu Antiterrormassnahmen
Auf Kuba in Guantanamo Bay, einem der am besten abgeschirmten
US-Militärstützpunkte, halten die Amerikaner seit
über einem Jahr rund 660 Männer aus 42 Staaten fest.
Sie alle wurden im Rahmen des Afghanistan-Feldzuges gefangen genommen.
Von der US-Regierung werden sie als potenzielle Terroristen behandelt,
das heißt: Sie haben kaum Kontakt zur Außenwelt und
keinen Anspruch auf herkömmliche Gerichtsverfahren. Mit der
Bezeichnung "feindliche Kämpfer" verweigern ihnen die USA die
Rechte von Kriegsgefangenen gemäß der Genfer
Konventionen. Guantanamo ist nach einer Studie des Deutschen Instituts
für Menschenrechte zum abschreckendsten Beispiel
dafür geworden, wie im Zuge der Terror-Bekämpfung
Menschenrechte systematisch verletzt werden.
Verhaftungen ohne Anklage, geheime Gerichtsverfahren
"Viele dieser Maßnahmen unterminieren die Menschen- und
Völkerrechte, aber auch bürgerliche und politische
Rechte grundlegend", klagt Heinz. So werden etwa in England seit
Oktober 2002 mindestens zehn Terrorverdächtige in
Hochsicherheitsgefängnissen festgehalten - ohne Anklage, ohne
Zugang zu den Akten und ohne Aussicht auf ein öffentliches
Gerichtsverfahren. Möglich macht das der so genannte
"Anti-terrorism, Crime and Security Act" (ATCSA), ein
Sicherheitsgesetz, das die Regierung im Oktober 2001 verabschiedet hat.
Es erlaubt die Festnahme von Ausländern, wenn sie vom
Innenminister als "verdächtige internationale Terroristen"
gekennzeichnet werden. Die Haft kann regelmäßig
verlängert werden, ohne dass Anklage erhoben werden muss.
In den USA wurden nach Angaben von Amnesty International gegen
mindestens 1200 Ausländer Immigrationsverfahren eingeleitet -
nachdem sie vorher infolge des 11. Septembers 2001 verhaftet worden
waren. Auch hier werden die Namen und Anklagen geheim gehalten und es
gibt keine öffentlichen Verhandlungen. Der
US-Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch wurde der Besuch in
Gefängnissen und Haftzentren verweigert.
"Die Studie konzentriert sich auf demokratische Staaten wie die USA
oder Großbritannien, weil diese eine Vorbildfunktion
für Deutschland haben", sagt Frauke Seidensticker,
stellvertretende Direktorin des von Bundesministerien finanzierten
Instituts. "Denn wenn Menschenrechte von westlichen Demokratien
verletzt werden, ist das für uns sehr viel
gefährlicher." Diese Verfahrensweise könne sich
nämlich viel schneller einschleichen, als wenn Diktaturen oder
autoritären Staaten die Menschenrechte missachteten.
Foltern
erlaubt, Dokumentarfilm "Taxi zur Hölle"
Folter als Verhörmethode? Der Dokumentarfilm erzählt
von der Verhaftung eines afghanischen Taxifahrers, der nach wenigen
Tagen in US-Gewahrsam gewaltsam ums Leben kommt. Seit dem Beginn des
Kampfs gegen den Terror sind über 100 Häftlinge unter
mysteriösen Umständen in US-Gefangenschaft gestorben.
Der Dokumentarfilm beschäftigt sich mit dem Fall des
afghanischen Taxifahrers Dilawar.
Als er eines Nachmittags vom US-Militär festgenommen wurde,
nachdem er drei Fahrgäste aufgenommen hatte, fragten sich die
Bewohner seines Dorfes, warum gerade er verhaftet und im
Gefängnis festgehalten wurde und warum es keinen Prozess gab.
Fünf Tage nach seiner Festnahme starb Dilawar unter nicht
geklärten Umständen in seiner Gefängniszelle
in Bagram. Sein Tod ereignete sich nur eine Woche nach einem weiteren
mysteriösen Todesfall im gleichen Gefängnis. Der
Autopsiebericht lässt darauf schließen, dass beide
Häftlinge ihren schweren Verletzungen, die ihnen
während ihrer Haft durch US-Soldaten zugefügt wurden,
erlagen.
Der Dokumentarfilm zeigt, wie die Entscheidungen, die im Zentrum der
Macht getroffen wurden, direkt zu Dilawars Tod führten. Und er
zeigt, wie der ehemalige US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld
gemeinsam mit den Verantwortlichen im Weißen Haus den
Kongress überzeugte, Folter gegen Kriegsgefangene zuzustimmen.
CIA
schließt bekannte Foltergefängnisse, 12.04.2009
Der US-Geheimdienst CIA hat angekündigt, seine
geheimen Gefängnisse in absehbarer Zeit zu
schließen. CIA-Chef Panetta erklärte in Washington,
die Haftanstalten würden aufgegeben und die Verträge
mit Bewachungsfirmen gekündigt. Außerdem sollen
umstrittene Verhörtechniken wie etwa das Waterboarding nicht
mehr eingesetzt werden. Präsident Obama hatte dies kurz nach
seinem Amtsantritt im Januar untersagt und die Abschaffung der
CIA-Gefängnisse angeordnet.
Obama hätte besser den US-Geheimdienst CIA verboten, deren
Unmenschen trotz schlimmster Foltermethoden an unzähligen
Menschen weiter straffrei herumlaufen dürfen. Selbst die
Foltermethode Waterboarding, das bisher vehement abgestritten wurde,
wird so ganz beiläufig erwähnt, als sei es nichts
schlimmes.
Die CIA, die hier öffentlich den Anordnungen des
US-Präsidenten zu folgen scheint, ist eine Behörde,
die sich am Drogenhandel und Geldwäsche beteiligt, Menschen
entführt um sie bestialisch zu foltern und nebenbei auch
für einige internationale Krisen und Kriege verantwortlich
ist. Zu ihren Aufgaben gehören auch das Verbreiten von
Lügen und Desinformationen um nicht nur das amerikanische Volk
zu täuschen, sondern auch um andere Nachrichtendienste in die
Irre zu führen.
Natürlich wird die CIA alle bekannten
Foltergefängnisse schließen.
Staatsgeheimnis
in der USA noch Kein Hindernis für Folteropfer
Staatsgeheimnisse stehen einer Klage von fünf Folteropfern
gegen eine Boeing-Tochter noch nicht entgegen, entschied das
Bundesberufungsgericht des neunten US-Bezirks am 28. April 2009. Die
Beklagte hatte noch nicht auf die Klage erwidert, als die Vereinigten
Staaten intervenierten und den Prozess wegen der Gefährdung
von Staatsgeheimnissen anhalten wollten.
Die Kläger hatten behauptet, in Agypten und Marokko Foltern im
Rahmen eines CIA-gesteuerten Auslieferungsverfahrens, des extraordinary
Rendition-Programms, erlitten zu haben, nachdem sie aus verschiedenen
Staaten dorthin geflogen und später in Guantanamo vernommen
wurden. Das Gericht hielt in Sachen Binyam Mohamed et al. v. Jeppesen
Dataplan, Inc., Az. 08-15693, den Einwand des State Secret Privilege
für spekulativ und verfrüht.
Folter-Hitparade
Was hat die Titelmusik der Sesamstraße mit dem Song
Hell’s Bells der Hardrocker AC/DC gemein?
Beide Songs wurden verwendet, um Terrorverdächtige in dem
US-Gefangenenlager Guantanamo Bay zu foltern. Die andauernde
Beschallung mit lauter Musik ist eine durch die UN und den
Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
geächtete Verhörmethode.
Zur
Unvereinbarkeit von Folter und Rechtsstaatlichkeit.
Einschränkung des absoluten Folterverbots bei Rettungsfolter?
bpb - Bundeszentrale für Politische Bildung. Aus Politik und
Zeitgeschichte 36/2006. [4.9.6);
PDF-Version: (476
KB)]
"Der nach dem 11. September 2001 ausgerufene, weltweite "Krieg gegen
den Terror" wird nicht allein mit militärischen Mitteln
geführt, sondern auch mit einem rechtsstaatlichen
Instrumentarium. Aus Sicherheitserwägungen heraus meinten
einige Staaten, an einem Tabu des Rechtsstaates rütteln zu
müssen: dem absoluten Folterverbot. Eine Enttabuisierung
untergräbt jedoch den zentralen Pfeiler demokratisch
verfasster Gesellschaften: die Rechtsstaatlichkeit (rule of law).
Der Staat steht nicht jenseits der Gesetze, sondern muss sich an diesen
messen lassen. Sollte dies durch das Argument eines "Ticking
bomb"-Szenarios außer Kraft gesetzt werden, das von den
Befürwortern einer – wenn auch "moderaten" Folter
– immer wieder ins Feld geführt wird? Selbst die
subtilste Form der Folter, die keinerlei äußerliche
Spuren am Körper des Opfers hinterlässt,
zerstört seine Menschenwürde."
Jede wissentschaftliche, journalistische oder
kritische Betätigung ist potenziell Terrorismus, Monika Harms
(CDU) Generalbundesanwältin am Bundesgerichtshof ,
Frontal21:
Unschuldige unter Terrorverdacht
In mehreren Entscheidungen hat der Bundesgerichtshof in den Jahren 2007
und 2008 das Vorgehen von Monika Harms bei Anti-Terror-Ermittlungen
beanstandet, woraufhin vielfach von Politikern personelle Konsequenzen
gefordert wurden.
Im Oktober 2007 wurde Monika Harms wegen der Verfolgung und
Überwachung von G8-Kritikern mit Hilfe von
Terrorismus-Vorwürfen mit dem Negativpreis Big Brother Award
in der Kategorie „Behörden &
Verwaltung“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde
insbesondere mit den von Frau Harms veranlassten
„systematische[n] Briefkontrollen in Hamburg“ und
mit der von ihr veranlassten Sammlung von Körpergeruchsproben
von G8-Kritikern begründet.
In einem offenen Brief an die Generalbundesanwältin Monika
Harms kritisierten im August 2007 die Unterzeichner –
darunter prominente Wissenschaftler wie Wilhelm Heitmeyer, Elmar
Altvater, Ralf Fücks, Lawrence D. Berg, Frances Fox Piven
– den Haftbefehl gegen den Berliner Wissenschaftler Andrej
Holm. Solche Argumente lassen jede wissenschaftliche Tätigkeit
als potenziell kriminell erscheinen. Die Begründungen der
Bundesanwaltschaft stellen eine direkte Bedrohung für alle
dar, die kritische Wissenschaft, Publizistik und Kunst betreiben und
für diese mit ihrem Namen in der Öffentlichkeit
einstehen.
Der Intendant des Norddeutschen Rundfunks,
Jobst Plog, hatte nach
Abhörmaßnahmen gegen Journalisten der Tagesschau von einem massiven
Angriff auf die Rundfunk- und Pressefreiheit gesprochen. Der
Pressesprecher des Deutschen
Journalistenverbandes (DJV), Hendrik
Zörner, kritisiert das Vorgehen gegen Journalisten
als absolut inakzeptabel. Journalisten dürfen nicht
Opfer von Abhöraktionen werden, vor allem dann nicht, wenn der
betreffende Journalist an dem Verfahren gar nicht beteiligt war.
Der Fall gegen die Tagesschau-Journalisten reihe sich nahtlos
in eine Kette ähnlicher Vorgänge ein. Von 1999 bis
2005 hat sich die Anzahl von Personen, die von
Telefonabhörmaßnahmen betroffen waren, mehr als
verdoppelt.
Die Vorsitzende des Republikanischen
Anwaltsvereins, Britta
Eder, kritisierte die Abhörmaßnahmen der
Bundesanwaltschaft als rechtswidrig. Sie beantragte bei den
Ermittlungsrichtern des Bundesgerichtshofs, die aufgezeichneten
Telefonate zu löschen und die Protokolle zu vernichten. Die
Chefredakteure großer Berliner Tageszeitungen, darunter Berliner Zeitung, B.Z.
und Berliner Morgenpost,
haben sich bei Bundesjustizministerin Brigitte Zypries
über die Arbeit der Bundesanwaltschaft unter Monika Harms
beschwert. Die Bundesanwaltschaft wird von den Chefredakteuren
aufgefordert, Ermittlungsmethoden auf Kosten der
Pressefreiheit zu unterlassen.
Von 1974 bis 1980 arbeitete Harms sie in der Hansestadt als
Staatsanwältin für Wirtschaftsstrafsachen,
anschließend bis 1983 als Richterin am Landgericht und dann
bis 1987 am Finanzgericht Hamburg. 1987 wurde Harms Richterin am
Bundesgerichtshof. Dort übernahm sie 1999 den Vorsitz des in
Leipzig ansässigen 5. Strafsenats
Lycos
Deutschland Suchmaschinen Zensurliste
Die Datei enthaelt eine Liste gesperrter Domains der
deutschen Lycos Suchmaschine.
Die Liste enthaelt sowohl Domainnamen wie auch URLs und bietet eine
wichtige Perspektive fuer die angehenden Debatten um Zensursystem in
Deutschland wie auch dem Rest von Europa. So gibt die Liste einen
Ueberblick welche Inhalte geblockt werden wenn ein Zensursystem besteht
und Lobbies ihre Begehrlichkeiten durchsetzen koennen.
Gefiltert wurden verschiedenste Inhalte: Foren in denen Entlassungen
diskutiert wurden, den Videostore Deutschland, Politikforen,
Versicherungsmakler und aehnliches.
Die Liste umfasst 318 Eintraege. Der Suchmaschinendienst verwendete
diese Liste
bevor Lycos Europe im November 2008 aufgeloest wurde.
NDR
report mainz, Fertige verbotene Radiosendungen von der Regierung
getarnt als freier Journalismus, 14.09.2009
Deutsche Ministerien beauftragen PR-Agenturen fix-fertige
Radiosendungen zu produzieren, die dann den Stationen zur Ausstrahlung
gegeben werden. Der Zuhörer wird getäuscht und meint,
es handelt sich um eine eigene journalistische Arbeit der Redaktion,
dabei ist es Propaganda der Regierung die gegen Bezahlung verbreitet
wird, aus Steuergeldern!
So wurden im Auftrag von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt
Reportagen als Radiosendungen durch die PR-Agentur Schlenker
produziert, die als unabhängiger Journalismus getarnt von
Radiosendern gegen Bezahlung ausgestrahlt werden. Die
Hörerinnen und Hörer werden bewusst
getäuscht. Sie meinen es sind echte unabhängige
Beiträge, dabei wird nur die gewünschte Propaganda
der Regierung verkauft.
Wenn es die Regierung macht, dann bezahlt der Bundesbürger
seine eigene Gehirnwäsche und Verdummung!
Berichterstattung
eingeschränkt - CDU Missbraucht Staatsanwaltschaft?
Journalist vom Focus wegen unliebsamer CDU-Berichterstattung entlassen.
Deutsche
Zensurregeln - Von "Abmahnung" bis "Zensur" , http://www.buskeismus.de
Seit Februar 2006 begann ich zunächst mit der
regelmäßigen Beobachtung der Verhandlungen der
Kammer 24 beim LG Hamburg.
Andere Kammern und Senate - das
Hanseatische Oberlandesgericht, 7 Senat, 27. Zivilsenats des
Landgerichts Berlin und das Kammergericht Berlin wurden ein Jahr
später ebenfalls näher unter die Lupe genommen.
Die Akten von hunderten Gerichtsprotokollen und -urteilen
füllen inzwischen bereits mehrere Regale meiner "Sammlung".
Viele Entscheidungen deutscher Gerichte sind nicht nachvollziehbar, in
sich unschlüssig, untereinander widersprüchlich. ...
Sechunddreißig Mal erfolgreiche Abwehr von Angriffen
verurteilter Mörder und einiger Creme de la Creme
Medienanwälte gegen den Betreiber der Buskeismus-Site
Der erste erfolgreiche Angriff erfolgte durch einen Medienanwalt am
31.08.2006. Es kam zu einem Vergleich.
Am 31.11.06 griffen schon zwei Medienanwälte gemeinsam in zwei
Verfahren an.
Mitte 2007 griffen die beiden Medienanwälte beim LG
Köln an.
Der erste Mörder begann zu klagen im September 2007. Es kam zu
vier Verfügungen. Zwei wurden nach zwei Jahren aufgehoben.
11 einstweilige Verfügungen in den ersten zweieinhalb Jahren
genügten nicht.
Ab August 2008 begann der Generalangriff
Danach sind 47 Anträge auf Erlass einer einstweilige
Verfügungen gestellt worden
Erlassen wurden 41 Verfügungen. 6 Anträge wurden
zurückgewiesen.
6 Ordnungsmittelanträge sind gestellt worden. Alle sechs
Ordnungsmittelanträge sind vom LG, KG und OLG
zurückgewiesen worden.
Von den 35 erlassenen einstweiligen Verfügungen sind im
Widerspruchsverfahren 2 aufgehoben und 1 bestätigt worden.
In den inzwischen 10 Hauptsacheverfahren hat der Buskeismus-Betreiber
in drei Fällen gewonnen und in einem Fall verloren.
Berufungsverfahren stehen bevor.
- Stand 09.11.09 -
Razzia
im stern-Büro: "Massiver Anschlag auf die Pressefreiheit",
20.03.2004
Als "massiven Anschlag auf die Pressefreiheit" verurteilt
stern-Chefredakteur Thomas Osterkorn die heutige Durchsuchung des
Brüsseler -Büros und die stundenlange Festsetzung des
stern-Korrespondenten Hans-Martin Tillack durch die belgische Justiz.
Unter dem Vorwand, Hans-
Martin Tillack habe 2002 einem EU-Beamten Geld für
Informationen bezahlt, erschienen heute morgen um 7.10 Uhr Beamte der
belgischen Bundespolizei in der Brüsseler Privatwohnung des
stern-Korrespondenten. Hans-Martin Tillacks Wohnung wurde durchsucht,
Computer, Kontoauszüge und Handys beschlagnahmt.
Kritische Berichte über die EU
Der Brüsseler stern-Korrespondent Hans-Martin Tillack hat sich
durch seine kritischen Berichte über die EU, die von vielen
deutschen und internationalen Medien aufgegriffen worden sind, einen
Namen gemacht. Zu den Vorwürfen der belgischen Justiz sagt
Tillack: "Dass ich jemals Geld für Informationen gezahlt habe,
ist eindeutig falsch und durch nichts belegt." Der
EU-Bürgerbeauftragte Nikiforos Diamandouros hatte die
EU-Antikorruptionseinheit Olaf unlängst sogar scharf
dafür gerügt, diesen Vorwurf ohne Beweise in die Welt
gesetzt zu haben.
Der stern sieht in der Aktion der belgischen Justiz den Versuch,
"kritische Berichterstatter mundtot zu machen" und fordert die
sofortige Rückgabe aller beschlagnahmten Gegenstände.
stern-Chefredakteur Thomas Osterkorn: "Hans-Martin Tillack, der
routinemäßig zum 1. April in die Hamburger Redaktion
zurückkehren sollte, bleibt nun bis auf weiteres in
Brüssel."
Urteil des Europäischen Gerichtshof für
Menschenrechte / Belgien muss Schmerzensgeld zahlen
STERN-Korrespondent
Tillack gewinnt Verfahren gegen den Staat Belgien, 27.11.2007
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in
Straßburg hat entschieden, dass die Razzia in den
Räumen des ehemaligen Brüsseler STERN-Korrespondenten
Hans-Martin Tillack gegen die Europäische
Menschenrechtskonvention verstieß. Der belgische Staat muss
laut Gerichtsurteil 10.000 Euro Schmerzensgeld zahlen und zudem die
Verfahrenskosten in Höhe von 30.000 Euro übernehmen.
Andreas Petzold, STERN-Chefredakteur: "Das Urteil des
Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte
bestätigt den hohen Wert der Pressefreiheit in Europa. Vage
Aussagen und Gerüchte dürfen nicht der Anlass sein,
den Schutz journalistischer Quellen zu gefährden und
einzuschränken."
Mafialand
Deutschland, Die Mafia ist bei uns angekommen, ganz oben.
(2010)
»Auch deutsche Politiker stehen auf unserer Gehaltsliste. Das
große Geld kann man nur verdienen, wenn die Politik
mitmacht.« Capo, Pate der Mafia
Williger Türöffner beim Eintritt in die ehrenwerte
deutsche Gesellschaft spielt eine illustre Seilschaft aus Politik,
Wirtschaft und Justiz, die auf beiden Augen blind ist –
solange die Kasse stimmt.
Gangsterwirtschaft:
Wie uns die organisierte Kriminalität aufkauft (2010)
Gangsterwirtschaft heißt im Grunde genommen nichts anderes
als das Teile der Wirtschaft und Teile der politischen Elite Strukturen
der Mafia mittlerweile folgen. Dh. die demokratische Verfassung spielt
keine Rolle mehr. ...Das sind Bänker, die das Geld verwalten,
das sind Politiker, die mit diesen kooperieren. Diese Leute sind viel
wichtiger als die Köpfe der Mafia, weil diese bringen die
Mafia in unsere Gesellschaft hinein. Die
Bekämpfungsstrategien, die uns offiziell als so toll verkauft
werden also die Polizei, die Justiz, die mehr oder weniger total
versagen und auch Gründe aufgezeigt werden, warum sie nicht
entsprechend dürfen.
Paypal:
Plusminus
WDR, Dienstag, 19. August 2008 im Ersten, ebay-Handel
- Warum Paypal unsicher ist
„Einfach, schnell, sicher“ im Internet bezahlen -
das verspricht die Werbung des eBay-Tochterunternehmens PayPal. Bei
Transaktionen bis 1.000 Euro seien Käufer und
Verkäufer durch vielfältige Garantieleistungen
geschützt.
Die Paypal und ebay Garantieleistungen:
Paypal bietet nur Käuferschutz wenn der Artikel von der
Beschreibung erheblich abweicht oder nicht versandt worden ist PayPal-Käuferschutzrichtlinie:
1. Allgemeines: Der PayPal-Käuferschutz ist eine kostenlose
Kulanzleistung.
4.1 Der bezahlte Artikel wurde durch den Verkäufer nicht
versandt.
Der PayPal-Käuferschutz gilt nicht für Artikel, die
während des Versands verloren gehen. Falls der
Verkäufer einen gültigen Versandbeleg vorlegt, lehnt
PayPal den Antrag auf PayPal-Käuferschutz ab.
4.2 Der gelieferte Artikel weicht erheblich von der Artikelbeschreibung
des Verkäufers ab.
7.2 Verfügbarkeit des PayPal-Käuferschutzes. PayPal
behält sich das Recht vor, jederzeit im eigenen Ermessen und
ohne Angabe von Gründen den PayPal-Käuferschutz zu
ändern oder zu streichen. ...
Käuferschutz besteht ebenfalls nicht wenn man einen Artikel
aufgrund eines Widerrufsrechts, Rückgaberechts oder
Rücktritts an den Verkäufer zurück sendet
und der Verkäufer das Geld nicht zurückzahlt!
„Leere Versprechen“ im ct magazin
15/2008 vom 07.07.2008 Seite 76, Erfahrungen mit dem
Käuferschutz bei eBay-Auktionen
"Einkaufen bei eBay ist sicher, besonders wenn man als
Käufer mit PayPal bezahlt" - geradezu
Gebetsmmühlenartig wiederholt das Auktionshaus dieses Mantra.
Doch wie steht es in der Praxis um den Käuferschutz?
http://www.kundenreklamation.info/faelle/versicherung/paypal/index.htm
Paypal Forum: http://painpal.freehostia.com/forum/index.php
Justiz:
( Zitate
von Juristen über den Zustand der Justiz)
AG-Witten.
Der "Glaube" im Jahr 2008 an das deutsche Rechtssystem...
Ein Zusammenschnitt von bedenklichen Zitaten über das Deutsche
Rechtssystem im Zeitraum vom 21.05.2008 bis 05.06.2008.
"Seit 1990 habe ich ...einen auf das andere mal erleben müssen
wie ich verarscht wurde".
Erfahrungsbericht eines Justizgeschädigten (21.05.2008): http://www.youtube.com/watch?v=yqdPF5dEz8o
Ein T-Shirt mit der Aufschrift "Prozeßbeobachter" sorgt in
der Justiz für eine zweimalige Verhaftung mit Haft, weil
Richtern das T-Shirt nicht gefällt und letztlich auch
für eine Hausdurchsuchung ua.
Wer sich öfter Gerichtsverhandlungen ansieht malt
aufgrunddessen selbstverständlich auch Hakenkreuze ans
Gericht, so ein Richter.
"Wer Türke ist lügt doch immer", so Richter Klarmann
wörtlich am AG Garmisch-Patenkirchen. Aus dem und vieler
anderer Gründe erhalten Gerichtsreporter Hausverbot am
AG-Garmisch Patenkirchen und an vielen anderen Gerichten und werden von
manchem Richter schikaniert soweit diese
Wahrheitsgemäß über die dortigen
Vorgänge berichten.
Der Glaube an die Justiz 2: "...wer das liest
kommt zu einem klaren Schluß unser System ist auf gut deutsch
am Arsch."
"Erben der Firma Freisler", Henryk M. Broder
(Börne Preisträger) über deutsche Gerichte.
(Eine Strafanzeige wegen Beleidigung vom Präsidenten des
Frankfurter Landgerichts, Berhard Kramer im Februar 2006 wurde vom
Amtsgericht abgewiesen, weil sich die deutsche Justiz ihrem
historischen Erbe stellen müsse auch wenn viele Juristen diese
Aussage als Geschmacklos empfinden würden (FAZ 24.04.2007).
Die deutsche Justiz sei nach 1945 „vermutlich nicht aus der
Heilsarmee“ entstanden.
Etwa vier Prozent der Bundesbürger geraten jedes Jahr vor ein
Gericht. Die wenigsten wegen einer echten Straftat, die meisten wegen
Vergehen im Straßenverkehr oder wegen
»Gartenzaun-Klagen« unter Nachbarn. Die
Wahrscheinlichkeit, in ein Strafverfahren verwickelt zu werden, ist
etwa so groß wie die, nach einem Todesfall in der Familie ein
Bestattungsinstitut betreten zu müssen. Wie es vor einem
Gericht zugeht, wissen die Bundesbürger nur aus Serien wie
»Richter Alexander Hold« oder »Richterin
Barbara Salesch«. Das ist so, als würde man sich
über das Leben im Dschungel in der Zoo-Abteilung eines
Warenhauses kundig machen. Deswegen ist es den meisten Bürgern
auch nicht bewusst, dass die Justiz eine Welt für sich ist,
ein geschlossenes, hierarchisch strukturiertes Biotop, das sich so gut
wie jeder gesellschaftlichen Kontrolle entzieht. Verglichen mit
Richtern und Staatsanwälten führen sogar
Ärzte ein Leben wie in einem Glashaus, die
Angehörigen anderer Berufsstände sowieso.
Kinderschänder werden nicht verurteilt,
bestraft oder theraphiert, CDU weißt deswegen Kritik an
Landesjustizministerin Müller-Piepenkötter NRW
zurück
Peter Briesenbach CDU: "Die Justiz in NRW funktioniert" und handelt
lobenswert gemäß Landesjustizministerin NRW
Roswitha Müller-Piepenkötter CDU und auch
ohne Ansehen der Person.
Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU)
habe versucht, die Öffentlichkeit zu täuschen und das
Sicherheitsdesaster kleinzureden. Die Ministerin und ihr
Ministerpräsident seien damit zum Sicherheitsrisiko
für das Land geworden. Bei der Justiz in
Mönchengladbach waren Akten von Kinderschändern
verschwunden und ihre Fälle jahrelang verschleppt worden. Zwei
wegen Kindermissbrauchs verurteilten Männern blieb dadurch die
Haft erspart. Mindener Tageblatt, Seite 2, 25.07.2009
Wen würden
Sie lieber wählen? Einen Kinderporno-Sauger? Oder den
Justiz-Minister CDU, der den Kinderporno-Sauger zum
Gerichtspräsidenten ernannt hat?: Dr. Johannes
Remmel war Präsident des Verwaltungsgerichts Kassel.
Überlastet, wie unsere Justiz nun einmal ist,
betätigte sich Remmel nebenbei als Vorsitzender eines
Kirchen-Gerichts in Fulda, Vorsitzender des Tennis-Clubs Marburg,
Vorsitzender des Elternbeirats der E-Schule Marburg, Lehrbeauftragter
der Uni Gießen, Kassenwart der hessischen Verwaltungsrichter.
Und immer noch hatte Remmel viel freie Zeit. Er nutzte sie um mehr als
1000 Kinderpornos aus dem Internet zu saugen. Das aber haben nicht
hessische Polizeibeamte aufgeklärt, sondern Leute in Cottbus.
(Gemäß dem hessischen
Justiz-Skandal (hr-Fernsehen) bzw. Die Erben von Frankfurt
(süddeutsche Zeitung 25.07.2009) der
Justiz/Politik-Rechtsbeugermafia hat man auch keine Zeit in solchen
Fällen zu ermitteln, sondern ist damit beschäftigt
eigene Schweinereien zu verschleiern zB. von Karin Wolski (CDU)
Vizepräsidentin des VG Darmstadt mit ihrem Mann, der
Rechtsanwalt ist).
Den Justiz-Minister, der den Kinderporno-Sauger zum
Gerichtspräsidenten ernannt hat, können Sie in Hessen
wählen. Es ist der Jurist Dr. Christean Wagner (CDU).
Die Strafverfolgung des präzis aufgezeichneten
Überfalls wurde unterbunden von dem Richter E.Laudi, der mit
vielen CDU-Bonzen dem Rotary-Club angehört. In der Zeit, zu
der Volker Bouffier (CDU), Roland Koch (CDU), Christean Wagner (CDU)
und Jürgen Banzer (CDU) für Sicherheit sorgten, wurde
meine Haustür viermal eingeschlagen. Andere in Hessen haben
Ähnliches erlebt. Die SPD-Genossen aus der Zeit vor der
CDU-Regierung waren schmierig genug. Die CDU aber ist die Partei
professioneller Krimineller.
Hochrangiger
Richter wegen Kinderpornos verdächtigt, Welt-online
18.06.2006
Der Beschuldigte steht seit Dezember an der Spitze des
Verwaltungsgerichts in Kassel. Zuvor war er unter anderem beim
Hessischen Verwaltungsgerichtshof und beim Justizministerium in
Wiesbaden tätig.
Was
ist in unserer Klassenjustiz schlimmer: Wenn ein Staatsanwalt
Kinderpornos hortet oder wenn ein Staatsanwalt, der einen unschuldigen
Anklagte "Armleuchter" genannt wird?
Hier mal zwei Beispiele von Verfahren, eins davon wurde von der Justiz
eingestellt, das andere nicht.
Verfahren 1. Eine Person bezeichnet eine andere Person als "Armleuchter"
oder
Verfahren 2. Eine Person hat auf seinem Dienst-PC und zu Hause auf
seinem privatem PC, Kinderpornos.
Eins der beiden Verfahren wurde eingestellt, welches der
beiden würden Sie einstellen?
Nachdem Sie sich nun eine Meinung gebildet haben, nun noch ein
ergänzender Hinweis. In beiden Verfahren war ein Staatsanwalt
beteiligt. Im Verfahren1 soll ein Bürger einen Staatsanwalt
als "Armleuchter" bezeichnet haben, der den Bürger
wegen angeblicher Beleidigung eines Politkers angeklagt hatte. Das LG
Wuppertal hat den Bürger vom Vorwurf der Beleidgung des
Politkers freigesprochen. Der Staatsanwalt, der also den
Bürger zu unrecht angeklagt hatte, soll dann von dem
Bürger beleidigt worden sein.
Im Verfahren 2 soll ein Staatsanwalt die Person sein, die Kinderpornos
auf dem Dienst-PC und auf dem privaten PC hatte.
Was glauben Sie nun, welches Verfahren eingestelt wurde? Wenn Ihre
Antwort von Ihrer ersten Antwort abweicht, dann ahnen Sie sicherlich
wie unsere Justiz wirklich funktioniert. Tatsächlich wurde das
Verfahren gegen den Staatsanwalt wegen des Besitz von Kinderpornos
eingestellt, während der Bürger, der unschuldig vom
Staatsanwalt der Beleidigung eines Politkers beschuldigt
wurde, vom Landgericht Wuppertal zu einer Geldstrafe von 10
Tagessätzen verurteilt wurde.
Und als ob dies nicht schon Skandal genug ist, verweigerte das
Landgericht dem Bürger das rechtliche Gehör.
CDU-Schneider
nennt Pädophilen-Opfer "unglaubwürdig",
28.04.2009
Vor dem Untersuchungsausschuss des sächsichen Landtags hat ein
Pädophilen-Opfer ausgesagt, das es sich bei zahlreichen Kunden
des Kinderbordells "Jasmin" um bekannte Leipziger
Persöhnlichkeiten gehandelt habe.
CDU-Obmann Günther Schneider stufte sie deshalb promt und ohne
Beweise als unglaubwürdig ein. Die Staatsanwaltschaft Dresden
erhob darauf gegen sie Anklage wegen Verleumdung. In ihrer
Zeugenvernehmung am Dienstag bezichtigte die damals 16-Jährige
nun ihrerseits Polizei und Staatsanwaltschaft entwürdigender
Vernehmungsmethoden und der massiven Einschüchterung.
Vor dem Untersuchungsausschuss des Sächsischen Landtages hat
die Frau, die als Teenager in einem Bodell systematisch
mißbraucht worden ist, den Verdacht erhärtet,
Angehörige der Justiz seien in den sogenannten Sachsen-Sumpf
verwickelt. Bereits bei früheren Vernehmungen hatten sie und
andere Mädchen auf Fotos bekannte Leipziger
Persönlichkeiten als Freier im Kinderbordell "Jasmin" erkannt.
Zuhälter Michael Wüst hatte sich stets bester
Kontakte zu Polizei und Justiz gerühmt, weshalb ihm nichts
passieren könne. "Für mich hat sich erwiesen, was der
Zuhälter immer vorhergesagt hatte", kommentierte die Zeugin
den Verlauf des Verfahrens.
Die Frage ist eigentlich nur noch: Versucht CDU-Obmann Günther
Schneidersich selbst zu schützen? Hat er sich selbst an
Minderjährigen vergangen, die zur Prostitution gezwungen
wurden? Oder will er andere, prominente oder CDU-nahe Kreise vor der
gerechten Strafe schützen?
Kein
Funke Milde für gehortete Kinderpornografie,
08.10.2009
Schöffengericht verhängt Haftstrafe für
Tausende einschlägige Dateien - Missbrauchsvorwurf nicht
beweisbar
Nur selten liegen Härte und Milde in einem Gerichtsurteil so
eng beieinander. Eine Haftstrafe ersparte das Otto M. (Name
geändert) nicht. Etliche weitere Monate Gefängnis
schon. Zwei Jahre und drei Monate soll der 39-Jährige
einsitzen. Das gebiete die Rechtsordnung, obwohl der Kraftfahrer von
dem Anklagevorwurf des sexuellen Missbrauchs (wir berichteten) eines
Kindes und Schutzbefohlenen freigesprochen wurde.
Kinderpornografie:
Gerichtspräsident des Kasseler Verwaltungsgericht muss gehen,
09.08.2009
Frankfurt/Main (ddp). Der Präsident des Kasseler
Verwaltungsgerichts muss wegen des Besitzes von mehr als 1.000
Kinderpornos seinen Richterstuhl räumen. Der Beklagte werde
aus dem Richterverhältnis entfernt, da das
Vertrauensverhältnis zwischen ihm und dem Dienstherrn
«endgültig zerstört» sei,
urteilte das Hessische Dienstgericht für Richter in Frankfurt
am Main. Das Urteil sei noch nicht rechtskräftig.
Der Kasseler Gerichtspräsident war im Januar 2007 wegen des
Besitzes von Kinderpornos zu einer Bewährungsstrafe von neun
Monaten verurteilt worden und musste gleichzeitig eine
Geldbuße von 4.800 Euro an den Kinderschutzbund zahlen. Der
55-Jährige hatte die Vorwürfe eingeräumt.
Der promovierte Jurist hatte innerhalb von zweieinhalb Jahren insgesamt
1.010 Bild- und 2 Videodateien mit kinderpornografischem Inhalt aus dem
Internet heruntergeladen.
Kinderpornografie:
Landrat Georg Dürrschmidt überführt,
19.05.2009
Georg Dürrschmidt ist wegen Besitzes
von Kinderpornografie zu einer Geldstrafe 16.800 Euro verurteilt
worden. Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz mehren sich die Stimmen, die
eine Abwahl des CDU-Politikers fordern.
Senftenberg – Er war sichtlich schockiert, seine Frau weinte:
Der Landrat des Kreises Oberspreewald-Lausitz, Georg
Dürrschmidt (CDU), ist am Montag vom Amtsgericht Senftenberg
wegen des Besitzes und des versuchten Besitzes von Kinderpornografie zu
einer Geldstrafe von 16 800 Euro verurteilt worden. Richterin Anett
Winkler sah es als erwiesen an, dass sich der 50-Jährige
zwischen Herbst 2004 und Januar 2007 Videos und Bilddateien am Computer
ansah, die eindeutig kinderpornografischen Inhalt hatten. Der
vorläufig vom Dienst suspendierte Landrat hatte stets
behauptet, unschuldig zu sein.
Ermittlungen
gegen Kölner Staatsanwalt, Kinderpornos auf seinem Computer,
10.07.2009
Skandal bei der Kölner Staatsanwaltschaft. Auf dem
Privat-Computer eines Staatsanwalts der Behörde wurden
Kinderpornos gefunden.Der Rechner gehört Günther M.*
(63), einem Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsstrafrecht.
„Er wollte seinen privaten Computer verschrotten lassen. Der
Händler wollte den Computer aber für andere Zwecke
hochrüsten und entdeckte dabei Unmengen an Kinderpornos auf
dem Computer“, so ein Ermittler. Ja, ich kann
bestätigen, dass wir ein Ermittlungsverfahren gegen einen
Kölner Staatsanwalt eingeleitet haben“, sagt Monika
Volkhausen, Sprecherin der Bonner Staatsanwaltschaft. Das Büro
und die Wohnung von Günther M. wurden durchsucht. Die
Ermittlungen laufen bereits seit vier Wochen, sind noch nicht
abgeschlossen.Der Beamte, der seit fast 30 Jahren bei der
Staatsanwaltschaft arbeitet, ist noch nicht vom Dienst suspendiert. In
der Behörde hatte er sich gestern krank gemeldet.
Gesetzesentwurf:
Fummeln verboten, 10.12.2007
Experten und Juristen sind entsetzt: Die Bundesregierung will diese
Woche einen Gesetzesentwurf verabschieden, wonach auch bestimmte
sexuelle Annäherungen zwischen Jugendlichen verboten werden.
Selbst "Bravo" muss bangen: Auch Aufklärungsartikel
könnten künftig strafbar sein.
So unglaublich dieser Fall klingt: Dass ein Mädchen, das
Nacktfotos von sich selbst im Internet verschickt, wegen "Verbreitung
von Kinderpornographie" verfolgt wird, dürfte bald auch
hierzulande Wirklichkeit werden. Eine ähnlich weitgehende
Vorschrift soll in wenigen Tagen auch ins deutsche Strafgesetzbuch
kommen.
Der Anstoß dazu kommt von der Europäischen Union,
die - unter Berufung auf die Uno-Kinderrechtskonvention - in einem
Rahmenbeschluss von ihren Mitgliedstaaten nun gesetzgeberisches Handeln
auch auf dem Gebiet des Sexualstrafrechts verlangt.
Nicht nur der Beschluss an sich sorgt hierzulande unter Juristen und
Sexualexperten für hilfloses Entsetzen, sondern auch die Art,
wie er umgesetzt werden soll. Das Vorhaben sei von einem "sexual- und
jugendfeindlichen Habitus getragen", protestierten
Sexualwissenschaftler schon auf EU-Ebene, die Deutsche Gesellschaft
für Sexualforschung sprach sogar von "moralischer
Kolonisierung", da die neue europäische Definition der
Kinderpornografie wortwörtlich auf den US-amerikanischen
Criminal Code zurück geht.
Fummeln beim Kinobesuch - der Jugendliche könnte dran sein
Verantwortlich ist aber nicht nur die Europäische Union. Denn
der Entwurf, den die Bundesregierung am Donnerstag dieser Woche unter
Federführung von Brigitte Zypries (SPD) im Bundestag zur
Abstimmung stellen will, geht weit über die ohnehin schon
fragwürdigen europäischen Vorgaben hinaus.
Beschwerden
über die Richterinnen Anne Flintrop und Hubert Just werden
typisch abgewehrt
Gegen ein skandalöses Unrechtsurteil der Richterin Anne
Flintrop wird protestiert und dabei deutlich betont, dass das VERHALTEN
der Richterin Anne Flintrop Gegenstand der Beschwerde sei. Nichts hat
es genützt. Der Dienstvorgesetzte Hubert Just hält
diese Beschwerde für
„unbegründet“. Diese Beurteilung ist
willkürlich und unzumutbar. Sie verdeutlicht, wie die Richter
einander in Schutz nehmen, wie wirkungslos Dienstaufsichtsbeschwerden
sind und wie zynisch dem Beschwerdeführer geantwortet wird.
Richter
klagt gegen sein eigenes Gericht, nichts zu tun für 8500 EUR
monatlich, 28.04.2009
Mit einer Klage gegen sein eigenes Gericht ist ein Bundesrichter im
deutschen Kassel gescheitert.
Das BSG hatte seinen Geschäftsverteilungsplan zum 1. April
2008 so geändert, dass Meyer und sein 4. Senat nicht mehr
für Rentenversicherungsfragen zuständig waren. Dies
hatte laut Meyer zur Folge, dass er und seine Senatskollegen von April
bis einschliesslich Juli 2008 faktisch nichts mehr zu tun hatten - und
das bei einem Gehalt von 8500 Euro monatlich. Mit der Klage wollte
Meyer erreichen, dass eine Wiederholung solch einer Praxis verhindert
wird.
«Der Akt war in hohem Masse diskriminierend», sagte
Meyer. Die Änderung des Geschäftsverteilungsplanes
sei offenbar als Disziplinierungsinstrument gegen ihn verwendet worden.
«Das ist schlicht und einfach eine ‹zur
Ruhesetzung› auf Zeit», sagte der Bundesrichter.
Nach Auffassung des BSG-Richters habe die geänderte
Aufgabenverteilung politische Gründe gehabt. Denn sein Senat
habe in der Vergangenheit Entscheidungen zu den Ostrenten und den
Abschlägen für Erwerbsminderungsrentner
gefällt, die den Rentenversicherungsträgern
Milliarden Euro gekostet haben.
«Ich habe seit 2001 mehrere Hinweise bekommen, dass der 4.
Senat nicht mehr für das Aufgabengebiet der Rentenversicherung
zuständig sein soll», sagte Meyer. Der damalige
Präsident des Bundessozialgerichts, Matthias von Wulffen, habe
dies aber mit den Worten abgelehnt: «Solange ich
Präsident bin, wird das nicht geschehen».
Mittlerweile ist von Wulffen pensioniert.
Grundstücksraub
zur politischen Begünstigung des Nachbarn
Kernpunkt des Skandals ist eine einfache Verwaltungssache, die bei
objektiver Behandlung überhaupt kein
„Rechtsfall“ hätte werden dürfen,
nämlich: die Abmarkung einer Grenze meines
Hausgrundstücks, d.h. deren Sichtbarmachung durch Setzen von
Grenzzeichen.
Obwohl ich - wie jeder andere Grundstückseigentümer
auch - einen Anspruch auf Kenntlichmachung meines Eigentums habe, wird
mir diese seit nunmehr 25 Jahren sowohl von der entsprechenden
Fachbehörde (Katasterbehörde) als auch von den
Gerichten (Verwaltungsgerichte) vorsätzlich verweigert. Dies
in der Absicht, einen behördlich sanktionierten
Grundstücksraub zugunsten politisch begünstigter
Nachbarn zu vertuschen.
Würde die Abmarkung nämlich durchgeführt
werden, so würde offen zutage treten, dass von
örtlichem Bauamt und örtlichem Katasteramt
willkürlich ein nicht unbeträchtlicher Teil meines
Grundstücks den Nachbarn zugeschlagen wurde. Dies unter
anderem, um Fläche für deren, zunächst 1984
und in der Folge dann 1994 durchgeführte Bauvorhaben zu
beschaffen.
Um jenes strafbare Handeln zu verschleiern und sich hieraus ergebende
Amtshaftungsansprüche zu verhindern, wird seit Jahren bzw.
zwischenzeitlich: mehr als zwei Jahrzehnten, von den darin verstrickten
Personen aus Verwaltung und Justiz fortgesetzt Straftat auf Straftat
gehäuft.
Diesbezüglich unter anderem zu nennen sind:
Urkundenunterdrückung; Urkundenfälschung;
Falschbeurkundung; Grundstücksraub zugunsten privater Dritter;
Rechtsprechungsverweigerung; Verfolgung Unschuldiger mit Hilfe
rechtswidriger Haftbefehle; Inszenierung rechtswidriger Strafverfahren;
Konstruktion von Verwaltungsgerichtsverfahren, ohne Vorliegen von
Klagen; Strafvereitelung;Begünstigung im Amt.
Dass für Verwaltung und Justiz im Laufe der Zeit dabei immer
mehr der Selbstschutz in den Vordergrund gerückt ist, wird im
Verlauf der nachfolgenden Erläuterungen noch deutlich.
Wie
weit Juristen gehen, um Schadensersatzansprüche abzuwehren und
das übliche vorgehen, dass Opfer zum Täter zu machen
(Az.: 2 Ns 106 Js 7394/04)
Derselbe Bauantrag für verschiedene Standorte eines
landwirtschaftlichen Unternehmers, wird abgelehnt. Den letzten
Bauantrag bearbeitet das Landratsamt Coburg über drei Jahre
überhaupt nicht, obwohl Klage erhoben wurde. Das Bayerische
Verwaltungsgericht muss denn auch feststellen, dass der Kläger
rechtswidrig in seinen Rechten verletzt worden ist. (BGB § 823
Schadensersatzpflicht (1) Wer
…fahrlässig…das Recht eines anderen
widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus
entstehenden Schadens verpflichtet.)
Die an dem Schaden (rund 1.200.000,- €!) beteiligte
Regierungsjuristin des Landratsamtes zeigt den Geschädigten
wegen Betrugs an. Vorwand ist ein notarieller
Grundstücksvertrag, den die Juristin als Angehörige
des Landratsamtes vorgelegt bekommt (in dem Vertrag wird ein
Grundstück, voll erschlossen, zwischen drei
Wohnhäusern gelegen, zum Selbstkostenpreis [15.000,-
€] überlassen). Obwohl in den Akten des Landratsamtes
das Gegenteil der Behauptungen der Regierungsjuristin bewiesen ist,
wird der Geschädigte als Betrüger verurteilt. Dazu
wird das Protokoll gefälscht.
Alle juristischen Bemühungen um eine sachliche Aufarbeitung
des Falles scheitern. Warum?
In der erstinstanzlichen Amtsgerichtverhandlung wurde zur
Beweissicherung eine Tonbandaufnahme gemacht. Durch die vergeblichen
Anträge das Protokoll zu berichtigen, wusste das Landgericht
davon und versuchte eine weitere Tonaufzeichnung zu verhindern. Die
Öffentlichkeit wurde einer Leibesvisitation unterzogen, die
Taschen durchsucht und die Handys eingesammelt.
Die durch ein Tonbandprotokoll und Zeugen bewiesene
Protokollfälschung wurde folgenden Personen mitgeteilt: Herrn
Stoiber (damals Ministerpräsident von Bayern), Herrn Beckstein
(damals Innenminister von Bayern), dem Oberlandesgericht Bamberg und
der Polizeidirektion Coburg. Kurz vor der zweitinstanzlichen
Landgerichtsverhandlung erstattete ein Zeuge Anzeige beim
Verfassungsschutz wegen Protokollfälschung. Bis heute
äußerte sich keine der Personen oder keine der
Behörden dazu oder veranlasste eine Strafverfolgung der
beteiligten Personen!
Obwohl kein Beleg für eine Schuld erbracht werden
konnte, wurde der Geschädigte als Betrüger
verurteilt. Obwohl es nur um Verträge geht, wird als
Beweismittel die Regierungsjuristin des Landratsamtes Coburg
angeführt. Im offiziellen Gerichtsprotokoll steht dann aber
nur, sie (die Regierungsjuristin) hätte sich
getäuscht.
Richterin
Iris Schütze (OLG Köln): Erpressung im Namen des
Volkes und Geiselhaft
Wie Kriminelle sich mit kriminellen Methoden, unterstützt von
der deutschen Justiz, gegen unliebsame Berichterstattung wehren
können
Die Geschichte, um die es in diesem Bericht geht, beginnt im Jahre
2005. Der Initiator und damalige Inhaber des Beschwerdezentrums, Dr.
Peter Niehenke, wurde damals von dem Dokumentarfilmer Michael
Plümpe um Hilfe gebeten: Plümpe hatte in jahrelanger
Arbeit die Szene der Branchenbuch- bzw. Adressbuchverlage analysiert
und war dabei auf eine Vielzahl sog. 'schwarzer Schafe'
gestoßen. Auf einer eigens dafür eingerichteten
Homepage dokumentierte er das Geschäftsgebaren dieser
schwarzen Schafe und gab den Opfern Tipps, wie sie sich erfolgreich
gegen die Machenschaften dieser Betrüger wehren konnten. Er
wurde völlig überrascht von der Heftigkeit der
Reaktion und der Skrupellosigkeit der Akteure, die sich mit einem hohen
Maß an krimineller Energie dagegen zur Wehr zu setzen
versuchten, dass ihre Machenschaften nicht nur öffentlich
kritisiert, sondern dass auch sogar noch Tipps für eine
wirksame Gegenwehr gegeben wurden. In konzertierten Aktionen
organisierten sie eine beispiellose Hetzjagd, die ihn
zermürben und (zunächst nur) wirtschaftlich
ruinieren sollte. Aber dies wollte nicht gelingen, denn Michael
Plümpe war nicht so leicht einzuschüchtern. Daher
griffen sie zu einem perfiden Mittel: Seine Familie (Frau und Kinder)
wurde mit in die Hetzjagd einbezogen und damit ging es nicht mehr nur
darum, ihn wirtschaftlich zu ruinieren: Nun war
das Ziel, die soziale Integrität seiner ganzen Familie zu
zerstören.
Roben,
Richter, Rechtsverdreher, H.G. Möntmann
Schwerverbrecher werden auf freien Fuß gesetzt,
Wirtschaftskriminelle entziehen sich der Strafverfolgung,
während Kavaliersdelikte mit der gesamten Strenge des Gesetzes
geahndet werden.
Diese Report enthüllt, dass die Justitia nicht blind ist,
sondern ohnmächtig.
Und nur wer weiß, wie die Mühlen der Justiz mahlen,
der wird auch sein Recht bekommen.
Kostendruck, psychologischer Druck, Ausreizung der ZPO:
Prozesse kosten Geld. Es gehört zum Allgemeinwissen, dass aus
Kostengründen oft aufs Recht verzichtet wird.
Außergerichtliche Einigungen beruhen oft auf
Überlegungen der Kostenoptimierung und nicht auf
Wahrheitsfindung.
Die Rechtsanwälte des finanziell Stärkeren nutzen das
bewusst aus.
Dazu gehört auch die Neigung, die Rechtsstreitigkeiten von das
Landgericht zu bringen - die Rechtsanwälte verdienen dabei
mehr und die Gegenseite benötigt unbedingt einen Anwalt - kann
sich nicht selber verteidigen.
ROLF
LAMPRECHT: Die Lebenslüge der Juristen. Warum Recht nicht
gerecht ist
Glückssache Gerechtigkeit
Recht hält selten, was es verspricht. Es hängt von
Menschen ab, und die können irren. Wie sehr und wie oft,
erfuhr Rolf Lamprecht als SPIEGEL-Beobachter bei den obersten
Gerichtshöfen. Er erzählt von Willkür, von
Unrecht – und von beherzten Klägern, die sich, von
ihrem Rechtsempfinden getrieben, bis in die höchsten Instanzen
kämpfen.
Ein alter, aber unverändert gültiger Spruch sagt,
jedermann sei vor Gericht und auf hoher See in Gottes Hand. Das Zitat
erinnert an die irrationalen Kräfte, die dem Recht innewohnen
– an die Ähnlichkeit mit einem Glücksspiel.
Allein dass es von Instanz zu Instanz oft völlig
entgegengesetzte Meinungen gibt, zeugt von der Relativität des
Rechts. Auch von Befangenheiten – etwa der eines
Familienrichters, dessen eigene Ehe mit einer Kampfscheidung endete. Ob
es um Konflikte mit dem Staat oder um private Fehden, um
Vaterschaftstests oder um Sterbehilfe geht – Lamprecht
lässt den Leser an der Herstellung von Recht teilhaben. Das
ist das Besondere an diesem Buch: Es erklärt, weshalb Recht
nur die Summe vieler Teilwahrheiten ist, wie es entsteht –
und wieder vergeht. Und es verrät, was Richter zu leisten
vermögen und wo sie scheitern müssen.
"Lamprecht belegt mit einer solchen Fülle von Fallbeispielen,
dass einem Angst werden kann bei der Vorstellung, man wäre
selbst einmal auf Gedeih und Verderb solcher Beliebigkeit
ausgeliefert." Süddeutsche Zeitung
"Lamprecht zeigt anhand kleiner und großer Entscheidungen,
dass Richterrecht mehr ist als das objektive und wertfreie Suchen nach
der richtigen Norm für einen Sachverhalt." Financial Times
Deutschland
"Ein lesenswertes Buch, das zu manchem Nachdenken Anlass gibt." NJW-
Neue Juristische Wochenschrift
„Gute
Rechtsprechung“, Ein Bericht vom Juristentag
Hoffmann-Riem fasste seinen - von ihm schon vielfach
literarisch dargelegten - Standpunkt in elf Thesen zu einer Warnung vor
Missdeutung, Überdehnung und Missbrauch des
Unabhängigkeitsbegriffs zusammen. „Auch Reformen wie
die Einführung des NSM ... brechen sich nicht am Prinzip der
richterlichen Unabhängigkeit, müssen sich aber am
Gebot der Effektivität, d.h. der Funktionsfähigkeit
der Justiz messen lassen“.
Busse stellte „Respekt und Anerkennung“
für die hohe Qualität der deutschen Rechtsprechung
voran, rügte den Gesetzgeber wegen des Abbaus von
Rechtsmitteln und wegen sonstiger Kürzungen, verlangte von den
Gerichten aber Transparenz, um gute und schlechte Richterleistungen
öffentlich sichtbar werden zu lassen, die Einführung
richterlicher Dienstzeiten und eine Effizienzsteigerung durch volle
Ausschöpfung der Dienstaufsicht.
Stilz fand, dass es die Länder seien, die ihrer
Justizgewährungspflicht nicht mehr „vollen
Umfangs“ nachkämen; eine „Justiz nach
Maßgabe des Haushalts“ aber könne ein
Rechtsstaat sich einfach nicht leisten.
Die Justizhaushalte in den Ländern werden von den
Landesregierungen beantragt. Der Deutsche Juristentag stellt fest, dass
die Landesregierung bei den Haushaltsanträgen für die
Justiz der verfassungsrechtlichen Justizgewährungspflicht
vielfach nicht mehr in vollem Umfang nachkommen. Der Bundesgesetzgeber
sollte Verfahrensregeln schaffen, die Gewähr für eine
Beachtung der Justizgewährungspflicht in den Ländern
bieten.
VGR, Gegen
Missstände in Anwaltschaft und Justiz
wir bitten Sie sehr, sich auf diesem Parteitag der CDU auch mit dem
Zustand unserer Rechtsprechung, der dritten Gewalt, zu
beschäftigen. Die ehemalige Präsidentin des
Bundesverfassungsgericht, Frau Prof. Dr. Jutta Limbach, hat Anfang
dieses Jahrhunderts erklärt, dass zur Demokratie auch
Gerechtigkeit gehört. Dieser Forderung wird die Rechtsprechung
häufig nicht gerecht.
Der Rechtsanwalt Dr. Joachim Mehringer, Heidelberg,
beklagt in seinem Leserbrief in der FAZ vom 31.1.2008
“erschreckende Zustände in der Justiz”.
Prof.
Uwe Wesel, Risiko Rechtsanwalt
Das Buch ist in einem
feuilletonistischen Stil an Rechtslaien gerichtet. Sie können
sich bei einem Outsider (da kein Anwalt) kundig machen, der sich
kritisch mit den Ergebnissen der Rechtspflege in Deutschland
auseinandersetzt. Dass der Titel etwas zu reißerisch geraten
ist, gibt Wesel selbst zu. Inhaltlich klappert der emeritierte
Juraprofessor die Rechts- und Anwaltsgeschichte ab und stellt bei
manchen aktuellen Tatsachenberichten die Schwächen der
Anwälte ungeschminkt dar, was vielen in der Branche missfiel.
Wesel schont auch die Richter nicht. In einigen Fällen
referiert er krasse Fehlurteile. Allerdings werden Richter nicht nur
üppig alimentiert, sondern haben – in den
höheren Instanzen – auch noch reichlich Zeit, ihre
Urteile nach dem geltenden Recht zu verfassen. Der wirtschaftliche
Druck, der auf den Anwälten lastet, lässt die
Fehlerwahrscheinlichkeit bei ihnen zwangsläufig erheblich
ansteigen. Fazit: Nur zur Lektüre für
Rechtsanwälte mit genügend Selbstbewusstsein zu
empfehlen.
"Die
Rechtsgeschichte lebt" Interview mit Prof. Wesel
Wesel: ... Meistens wissen die Studienanfänger ja selbst
nicht, worauf sie sich einlassen. Sie glauben wohl, mit Jura
könne man alles Mögliche machen. Die Wenigsten wollen
in der Welt Gerechtigkeit durchzusetzen. Vielmehr steht die
individuelle Karriere im Mittelpunkt.
Wesel: ... Kaum einer weiß, dass die Rechtswissenschaft eine
Herrschaftswissenschaft ist. Selbst im Studium wird das nicht gelehrt.
Die Mehrzahl erhofft sich, als Richter oder Anwalt ein gutes Einkommen
zu haben.
Wesel: Das Buch ist nicht nur eine Kritik an den Anwälten. Ich
stelle auch positive Beispiele dar. In der Tat glaube ich aber, dass in
der Anwaltschaft im Vergleich zu anderen Berufen
überproportional viele Fehler gemacht werden. Das habe ich
kritisiert. Ursache für diesen Umstand ist vor allem, dass
Juristen eben nicht primär als Anwälte, sondern als
Richter ausgebildet werden. Und im Übrigen kommt dann die
eingangs erwähnte Motivation, die nicht auf Gerechtigkeit,
sondern auf Umsatz und Einkommen gerichtet ist, hinzu.
Die Verfilzung der Justiz beim Landgericht
Ravensburg
(der "Vollblutpolitiker Präsident des LG-Ravensburg
Hans Georgii", wie Landrat Widmann ihn nannte)
"Präsident des Landgerichts Richter Freilich" schrieb Franz
Steinle am 15.04.2002 als Antwort auf eine Dienstaufsichtsbeschwerde des "institut
voigt" (siehe Seite 1 und 2) vom 08.04.2002, "Freilich sehe
ich keinen Anlass zu Maßnahmen der Dienstaufsicht." (siehe
Seite 3). Wie oben bereits erwähnt, ging es bei dieser
Dienstaufsichtsbeschwerde um den Vorsitzenden Richter König,
der Mitglied im Aufsichtsrat der Stiftung Liebenau ist. Er ist zwar aus
dem Landgericht sang und klanglos verschwunden, wird aber noch auf der Liste der Aufsichtsräte der
Stiftung Liebenau als "Vorsitzender Richter im Landgericht"
aufgeführt (wir verkneifen uns einen Kommentar zu der
Tatsache, dass er sogar 'Mitglied der Ethikkommission' ist). Wir machen
einfach mit: Es ist egal, ob die Liste korrekt ist oder nicht -
Hauptsache König kann mit den betitelten Personen am
Aufsichtsrat mithalten.
In seiner Antwort auf unsere
Dienstaufsichtsbeschwerde versteigt Gerichtspräsident Steinle
sich zu der Behauptung, die Täigkeit Königs im
Aufsichtrat sei unbedenklich, da er dort ehrenamtlich tätig
sei. Man mag es fast nicht glauben, dass er sich traut,
das zu schreiben. Diese Tätigkeit hätte niemals
erlaubt werden dürfen, denn die Stiftung Liebenau ist ein sehr
häufiger "Kunde" des Landgerichts und ist, vor allem, in den
Fall Unternehmer B. verstrickt. Es bedarf schon fast keiner
Erwähnung mehr, dass Steinle dann auch hinsichtlich der
Missachtung der zwei in der Dienstaufsichtsbeschwerde genannten
UN-Resolutionen eine Antwort schuldig blieb. Auch unser Vorschlag,
einen Vertrag mit König abzuschließen, der ihm
verbietet, die ersten 5 Jahre nach Beginn seines Ruhestands eine
Anstellung bei der Stiftung Liebenau anzutreten, blieb unkommentiert.
Beweismittel
geklaut, Polizei zahlt keinen Schadenersatz, Stern TV 17.06.2009
Robert Hackbarth ist Uhrenhändler und mit seinem Wagen auf dem
Rückweg von einer Uhrenmesse, als er nachts von der Polizei
angehalten wird. Die Beamten sind sich sicher, es mit einem Hehler zu
tun zu haben -und beschlagnahmen kurzerhand wertvolle Uhren. 27 der
beschlagnahmten Uhren allerdings hat Hackbarth bis heute nicht
wiedergesehen. Denn: Die Polizei hatte die Rolex-Uhren per Post nach
Köln geschickt, um sie beim Hersteller auf ihre Echtheit
prüfen zu lassen. Doch dort kamen die Pakete, die an die
"Rolex Deutschland GmbH" adressiert waren nie an. Sie wurden an diesem
Tag in der Zustellbasis gestohlen.
Dummerweise hatte der Polizeibeamte, der die Uhren verschickt hat,
gleich auch die Zertifikate der Uhren mit in die Päckchen
gesteckt. Und: Die Identifikationsnummern hatte er sich vorher nicht
notiert.
Genau das wurde Robert Hackbarth schließlich zum
Verhängnis: Über drei Instanzen verklagte er die
Polizei auf Schadenersatz, zog sogar vor den Bundesgerichtshof. Da ihm
aber die Dokumente fehlten, die den Wert der Uhren und ihre Echtheit
bewiesen hätten, hat er keinen Anspuch auf Schadenersatz.
Insgesamt hat der Uhrenhändler nun durch verschwundene Uhren,
Anwalts- und Gerichtskosten rund 135.000 Euro verloren. Und mit ihnen
den Glauben an die deutsche Justiz.
Christian
Schäffer hat sich umgebracht, Ersatztodesstrafe der deutschen
Justiz, 08.04.2009
Nicht genug damit, dass Christian Schäffer wegen
Veröffentlichung der angeblich unveränderten Namen
seiner Peiniger in den Pechvogel Geschichten zu über 4000 Euro
verdonnert wurde. Nein, in der Gerichtsverhandlung im Amtsgericht
Schwachmünchen, die passenderweise am 1. April stattfand,
wurde der wegen Verleumdung Angeklagte mit folgendem Juristendeal
übertölpelt:
Ihm wurde angedroht, die Zeugen, die zu seinen Gunsten hätten
aussagen können, in BEUGEHAFT zu nehmen. Diese Zeugen waren
der kranke Vater des Herrn Schäffer und Dr. Brosa, auf dessen
Namen die Ermittlungsbehörden beim Durchsuchen von
Schäffer’s Computer gestoßen waren.
Damit die Zuschauer von dieser Schweinerei nichts mitbekommen sollten,
hatte die Richterin vorher verkündet: “Ich
unterbreche jetzt die Verhandlung”. Dann folgte anscheinend
ein Gekungel von Verteidiger, Richterin und Staatsanwältin.
Die hatte sich die Sache mit der Beugehaft ausgedacht.
Der deprimierende Ausgang dieses “Prozesses” ist
Herrn Schäffers Anständigkeit zuzuschreiben, der
weder seinem Vater noch Herrn Dr. Brosa Haftbedingungen zumuten wollte,
wie er sie selbst erlebt hat und in seinen Pechvogelgeschichten
schildert (Seite 164ff).
Christian Schäffers Selbstmord kommt nicht von
ungefähr. Er und sein Vater werden seit Jahren mit Prozessen
überzogen. Z.B. folgte dem oben erwähnten Strafbefehl
wegen angeblich falscher Verdächtigung ein Zivilprozess wegen
Schmerzensgeld und Schadensersatz. Das Haus der Schäffers
wurde in den letzten Jahren sechsmal durchsucht. Beim letzten Mal
hatten die Vollzugsbeamten sogar schon einen Schlüssel.
Schäffer junior wurde immer wieder als gefährlicher
Gewalttäter gefangen gehalten, obwohl er - wie die
Überwachungsaufnahmen eindeutig zeigen - angegriffen worden
war. Wenige Wochen vor dem Termin am 1.4.2009 wurde er von
‘unseren’ Sicherheitskräften in einem
Supermarkt festgenommen und dem Amtsarzt vorgeführt, was
für ihn äußerst demütigend war,
auch wenn ihn der Amtsarzt sofort entließ.
Die Behörden der BRD dürfen direkt keine Todesstrafen
mehr verhängen. Als Ersatz dafür werden Leute, die
sich mit Behörden anlegen, so lange gemobbt, bis sie
verzweifeln und sich selbst umbringen.
Augsburger
Staatsanwalt:"Dem angeschuldigten Arschloch ist ein Pflichtverteidiger
zu bestellen", 08.09.2008
Leitender Oberstaatsanwalt Reinhard Nemetz ist betroffen. Er spricht
von einem "nicht akzeptablen" Fehlverhalten seiner Behörde.
"Ich muss mich bei dem Bürger ausdrücklich und in
aller Form entschuldigen", sagte Nemetz am Montag unserer Zeitung. Der
Behördenchef hat eine penible Überprüfung
des Vorgangs angekündigt und betont: "Ich will wissen, wer
dafür verantwortlich ist."
...Kein Wunder, dass seine beiden Verteidiger, Marko Müller
(Augsburg) und Reinhard Hahn (Biblis) dies als Beleg für eine
Vorverurteilung ihres Mandanten sehen. Eigentlich ist es Aufgabe der
Staatsanwaltschaft, das Fazit, ob schuldig oder nicht, erst im Prozess
nach Beweisaufnahme zu ziehen. Abgesehen davon muss es kein
Bürger hinnehmen, als "Arschloch" tituliert zu werden.
Querulant Dr. jur. Dr. of Law Dr.
Phil. im Knast, spiegel 32/2009 Seite 36
Die berühmte Hamburger Vollzugsanstalt hat ein Problem: Unter
den Häftlingen ist seit Jahren ein promovierter Jurist, der
die Justiz mit Klagen überzieht.
Seine Manieren sind tadellos, seine äußere
Erscheinung ist sehr gepflegt.
...Die schärfste Waffe in seinem Kampf gegen die verlotterte
Justiz, ist seine alte Schreibmaschiene.
...Anstregender noch als die Schriftsätze in
eigener Sache ist für die Anstaltsleitung der Umstand, dass
Hausmann auch seinen Mitgefangenen in Rechtsfragen hilft. Mal
kümmet er sich um die individuellen Nöte der Knackis,
mal setzt er sein Know-How fürs Gemeinwohl ein. ...Weil sich
Hausmann angeblich nicht an Anstaltsregeln gehalten hatte, versuchte es
der JVA-Chef mit der in diesem Fall drakonischen Strafe: Er ordnete 2
Tage Schreibmaschinen-Entzug an.
Präsident des OLG-Celle Dr. Peter-Wededekind Götz von
Olenhusen: Bei uns wird der Anspruch auf rechtliches
Gehör in hoher Qualität, im Ansehen der Person,
gegenüber dem bügerlichen Pöbel mit
Füßen getreten!
Gemäß dem Präsidenten Dr. Peter-Wededekind Götz von
Olenhusen des OLG-Celle (34L492 vom 15.06.2009) entspricht
es der Sach- und Rechtslage, dass bei Eingaben, die Bürger
selbst am Gericht vornehmen hypothetisch angenommen werden
muß, dass diese Fehlerhaft sind und damit ein Bürger
keine Rechte bei Gericht begründen kann (Das OLG-Oldenburg
entschied, dass Anwälte sogar mit fehlerhaften Eingaben bei
Gericht Rechte begründen können). Desweiteren sei es
auch Sach- und Rechtslage, dass am Landgericht Anträge, die
von Bürgern selbst gestellt werden gegen deren rechtliches
Gehör vorsätzlich zurückzuweisen sind. Er
sah und sieht daher auch keinerlei Veranlassung sich für eine
Verbesserung der richterlichen Fortbildung bzw. einer verbesserten
Beförderungspolitik usw. einzusetzen. Es enspricht auch der
Sach- und Rechtslage, dass Rechtsanwälte mit Dr.-Titeln von
Bürgern darüber zu belehren sind wie ihre
vertraglichen Vereinbarungen vor Gericht rechtlich korrekt zu verfassen
sind, welchem diese Dr.-Anwälte dann nachkommen, es bei den
rechtlichen Belehrungen aber richterlich hypothetisch anzunehmen ist,
dass diese falsch sind. Etwas anderes läßt sich auch
nicht vom Präsidenten des Landgerichts Bückeburg Adolf-Friedrich von Oertzen
vernehmen.
Man bemüht sich zwar diese vorgenannten Aufgaben von "rechtlicher
Qualität und von Bürgernähe" auf
den Internetseiten darzustellen aber gelungen ist es den
Gerichtsmitarbeitern bisher noch nicht wie man sieht: http://www.oberlandesgericht-celle.niedersachsen.de,
denn es fehlen sämtliche Hinweise auf eine entsprechende
qualitative Tätigkeit.
"Die unabhängige
Wahrung des Rechts hilft, das Vertrauen aller Bürgerinnen und
Bürger in die Justiz zu sichern. Damit wir unsere Aufgaben
auch künftig mit der geforderten Qualität, Effizienz
und Bürgernähe erfüllen können,...
Wir möchten Ihnen auf
unseren Internetseiten einen Einblick in die Geschichte, Aufgaben,
Funktionen und Dienstleistungen des Oberlandesgerichts Celle geben, Sie
über unser Rechts- und Gerichtssystem sowie die aktuelle
Rechtsprechung informieren und Ihnen andere nützliche
Serviceleistungen zur Verfügung stellen."
Bei einer solchen qualitativen Tätigkeit von qualitativ
hochwertigen Verstößen gegen das rechtliche
Gehör und qualitativer und quantitativer richterlicher und
anwaltlicher Dummheit würde sich so mancher Bürger
überlegen ob er diese gerichtlichen Tätigkeiten
überhaupt in Anspruch nehmen würde was allerdings die
Justizkasse und deren der Juristenkollegen nicht klingeln
läßt wofür man sich gemeinsam
elitär feiert, weil man die Macht und Gewalt hat den
Bürger auf diese Art und Weise auszunehmen. Wenn der
Gerichtsvollzieher dann kommt und dem Bürger von allem befreit
was ein lebensswertes Leben ausmacht, dann ist man auch ganz nah am
Bürger. Der geschworene Amtseid ist Garant für eine
entsprechende qualitative Tätigkeit.
Der
ganz normale Justizwahnsinn, Zwei Urteile vom Tage,
24.02.2009
1. Das Berliner Landesarbeitsgericht hat heute die Entlassung einer
Kassiererin für rechtmäßig
erklärt, die zwei Pfandbons im Wert von 48 und 82 Cent
unterschlagen hat. Die dreifache Mutter und zweifache
Großmutter war daraufhin entlassen worden.
2. Der ehemalige Freiburger Klinik-Chef Hans-Peter Friedl hat dagegen
2.000.000 Euro Entschädigung bekommen, weil er seiner Ansicht
nach zu unrecht aus dem Dienst entlassen wurde, wie man beim Südwestdeutsschen
Rundfunk nachlesen kann. Der Arzt wurde im Jahr 2000 wegen
Kunstfehler vom Dienst suspendiert. Unter anderem hat er einen
Patienten ein zweites Mal operiert, um den Teil eines Bohrers zu
entfernen, der ihm bei der ersten Operation abgebrochen war. Den Grund
für die zweite OP hatte er darüberhinaus
verschwiegen. Im Februar 2003 war der Arzt vom Freiburger Landgericht
wegen vorsätzlicher und fahrlässiger
Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 24.300 Euro
verurteilt worden. Das Urteil wurde vom Bundesgerichtshof
bestätigt. Jetzt bekommt er 2 Millionen Euro
Entschädigung für den Verdienst- und Rentenausfall,
weil es "disziplinarrechtlich keine Aussicht auf die
entschädigungslose Entfernung des Arztes aus dem Dienst gibt",
so Baden-Württembergs Wissenschaftsminister Peter Frankenberg
(CDU).
10 Monate auf Bewährung für
räuberischen Diebstahl eines Schweineschnitzels,
LG-Bückeburg, 13.02.2004
LG Bückeburg: 3. Kleine Strafkammer (Berufungsauffangkammer)
Die 3. Kleine Strafkammer verhandelt am Freitag, 13. Februar 2004 um
08.30 Uhr die Strafsache gegen Marek B. Der Angeklagte war mit Urteil
des Amtsgerichts Stadthagen vom 11. März 2003 wegen
räuberischen Diebstahls zu einer Freiheitsstrafe von 10
Monaten mit Strafaussetzung zur Bewährung verurteilt worden.
Dem nicht vorbestraften Angeklagten wird vorgeworfen im November 2002
in einem Supermarkt in Stadthagen abgepackte Schweineschnitzel im Wert
von 2,99 € entwendet zu haben und seine Beute mit Gewalt gegen
die Angestellten des Supermarktes verteidigt zu haben. Die hiergegen
von dem Angeklagten gerichtete Berufung hat die 4. kleine Strafkammer
am 10. Juni 2003 verworfen. Auf die Revision des Angeklagten hat das
Oberlandesgericht Celle das angefechtene Urteil der 4. kleinen
Strafkammer mit seinen Feststellungen aufgehoben und an eine andere
Kammer des Landgerichts zurückverwiesen. Es sind sechs Zeugen
geladen (Ns 11 Ls 408 Js 9247/02 (50/03)).
Gerechte
Urteile oder Klassenjustiz?, Unabhängige Justiz gibt es nicht,
02.04.2009
Vorne weg will ich an die Silvesterrede von Kardinal Frings erinnern,
die er am 31. Dezember 1946 gehalten hat.
„ Wir leben in Zeiten, da in der Not auch der einzelne das
wird nehmen dürfen , was er zur Erhaltung seines Lebens und
seiner Gesundheit notwendig hat, wenn er es auf andere Weise , durch
seine Arbeit oder durch Bitten , nicht erlangen kann. „
Dafür wurde er mit dem Wort fringsen für Mundraub in
der deutschen Sprache verewigt. Ganz besonders bezog er sich da auf die
Plünderung der Kohlezüge der Alliierten.
Es geht mir darum aufzuzeigen, das die Umstände
berücksichtigt werden sollen und um die
VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT einer eventuellen Strafe.
Natürlich wollte der Kardinal nicht das Gebot "Du sollst nicht
stehlen" ausser Kraft setzen.
...Was dahinter steckt ist ganz einfach. Ich brauche nur die
Umkehrfunktion zu nehmen. Die 50 Cent werden den Millionenbetrug der
Reichen und der Manager gleichgestellt. Oder anders herum:
Millionenbetrug ist wie Äpfelklauen. Ein Kavaliersdelikt. In
der BRD werden Leute wegen winziger Beträge entlassen und
Millionen Betrüger mit Millionen belohnt. Solche
Verhältnisse hatten wir schon mal IM DRITTEN REICH. Da wurden
durch FREISLER auch Angeklagte in übelster Weise behandelt.
Nachweislich sind in Deutschland die NAZIRICHTER nicht belangt worden.
Das merkt man bis heute. Jetzt wo die Verhältnisse wieder
schlechter werden, will die Klassenjustiz verhindern, das die Armen
wieder anfangen zu fringsen, damit die Reichen weiter in Saus und Braus
leben können.
Wozu hatte Justizia eine Waage in der Hand? Doch wohl mit der Intention
, das Urteile Ausgewogen seien sollen.
Niedergeschlagen,
enteignet, verfolgt, Wie der Essener
Amtsrichter Dr. Nowatius für die Sparkasse
Spröckhövel eine nicht titulierte, zivilrechtliche
Forderung mit den Mitteln des Strafrechts durchsetzte. Nutzt er sein
Amt um Pfandkehren (§ 289 StGB) für Finanzinstitute
zu organisieren?
...Als ich mein Lager verließ, um in mein Büro zu
gehen, standen im Treppenhaus zwei Personen, die sich mir als
Gerichtsvollzieher vorstellten, Herr Thomas Schulz und Frau Iris
Wontorra. Sie gaben vor, das Fahrzeug E-P 2131 pfänden zu
wollen. Einen ordnungsgemäßen Beschluss
überreichten sie mir nicht. Wie sich hinterher herausstellte,
hatten sie auch keinen. Ich verwies auf mein Lagerhalterpfandrecht. Sie
brachen die Pfändung ab, baten aber darum, sich das Fahrzeug
einmal anschauen zu dürfen.
Ich schloss noch einmal die Lagertür auf und zeigte den beiden
den Wagen. Durch die geöffnete Tür kamen auch die
beiden Polizisten wieder ins Lager. Mein Prokurist, Herr Udo Howahl,
kam ebenfalls hinzu. Er fragte die beiden Polizisten nach ihren
Ausweisen: „Haben wir nicht nötig“ war
ihre Antwort. Gleiches bekam ich gesagt, als ich nochmals nach einem
richterlichen Beschluss fragte : „Haben wir nicht
nötig.“
Selbst für mich, der ich über die finanziellen Mittel
verfüge, war es schwer, einen Anwalt zu finden, der mir half.
Keiner, den ich angesprochen habe, war bereit gegen diese
Behördenwillkür vorzugehen. Bis heute liegen weder
ein Durchsuchungsbeschluss, noch eine Beschlagnahmeanordnung, noch ein
zivilrechtlicher Titel vor, die die Entfernung des Roadster aus meinem
Betrieb im Sommer 2006 tragen würden.
Oberstaatsanwalt Kolpatzik, ist es seine Aufgabe in der Essener Justiz
Menschen, die sich gegen Beamtenwillkür wehren, mit dubiosen
und sinnlosen Anzeigen strafrechtlich zu verfolgen?
Musste Herr Oberstaatsanwalt Kolpatzik als erfahrener Jurist nicht
sofort erkennen, dass in der Akte eine Begründung der Gefahr
im Verzug, für den Hausdurchsuchungsbeschluss und die
Beschlagnahme fehlte? Hätte Richter Dr. Nowatius dies nicht
schriftlich und nachvollziehbar dokumentieren müssen? Nichts
dergleichen war vorhanden. Wie konnte er hier dem Kollegen helfen?
Denn, was nicht sein darf, kann offenbar nicht sein! Er drehte den
Spies um und klagte meine Leute und mich wegen Widerstandes gegen die
Staatsgewalt an.
Lesen Sie selbst, anbei der Beschluss vom 4.4.07. (14b) 2. Seite, die
beiden letzten Absätze. Herr Oberstaatsanwalt Kolpatzik wollte
tatsächlich das Verfahren gegen meine Mitarbeiter und mich
einstellen, wenn ich die Anzeige gegen die Polizisten
zurückziehe! So gnädig ist er – so gut
meinte er es mit mir.
Ich habe den fragwürdigen Vorschlag nicht akzeptiert. Beim
nächsten Termin wurde das Verfahren eingestellt –
ohne Auflagen. (15) Die Anwaltskosten meiner Mitarbeiter trug der
Staat, bzw. Sie, als Steuerzahler. Meine Anwaltskosten trug ich selbst.
Richter Wissel meinte, dies solle mir eine Lehre sein....
Richter
und ihre Nebentätigkeiten:
Bei den richterlichen Nebentätigkeiten, die
zusätzlich rechtsstaatlich sehr bedenklich sind, handelt es
sich hauptsächlich um folgende Tätigkeiten:
1. Treuhänder für Banken und Versicherungen
2. Vortragsredner, besonders bei Banken und Versicherungen ....
Gemäß seinem Richtereid (§ 38 Abs. 1 DRiG)
hat der Richter unter anderem "ohne Ansehen der Person zu urteilen".
Kann ein Richter, der als Treuhänder von einer Bank oder einer
Versicherung je Jahr ein ansehnliches Zubrot erhält,
über Streitigkeiten von Kunden mit Banken oder Versicherungen
noch unparteiisch urteilen? Die Lebenserfahrung schließt dies
aus.
Justizposse
um Hotelier aus dem Bayerischen Wald, Karl Fischl sollte als Zeuge
über 4000 EUR Gerichtskosten zahlen,
25.09.2008
Deutschland ist ein Rechtsstaat und das ist gut so. Die Justiz in
Deutschland ist unabhängig, und auch das ist gut so.
Aber wozu unabhängige Richter und Staatsanwälte in
Deutschland fähig sind, wenn es darum geht ein Justizverfahren
nach ihren Vorstellungen durchzupeitschen und Zeugen ihre Macht zu
demonstrieren, zeigt der Fall des Geiersthaler Hoteliers Karl Fischl.
Der sollte neben einem Ordnungsgeld von 150 EUR auch noch die weit
überzogenen Gerichtskosten von über 4.000 EUR
bezahlen, weil er als Zeuge krankheitsbedingt nicht über 500
km zu einer Verhandlung anreisen konnte, obwohl er, wie nun
bestätigt wurde, ein ordentliches ärztliches Attest
vorgelegt hatte.
Prompt meldete sich daraufhin auch ein Redakteur des ZDF, das im
Fernsehen den Fall aufgriff und darüber im Magazins WISO
(04.10.2008) berichtete und das zur besten Sendezeit um 20.10 Uhr.
Und siehe da, auf einmal ruderte die Justiz in Baden Baden
zurück, wie die Passauer Neue Presse (PNP) in ihrer
jüngsten Ausgabe berichtet und sprach von einem bedauerlichen
Irrtum. Die horrenden Gerichtskosten und auch das verhängte
Ordnungsgeld seinen ein Fehler und müssten nun doch nicht vom
Zeugen bezahlt werden.
So erfreulich die späte Einsicht der Justiz für den
Betroffenen Hotelier auch ist, es bleibt der fade Nachgeschmack, dass
man in unserem Rechtsstaat erst dann Recht bekommt, wenn man genug
mediale Aufmerksamkeit bekommt. Und was der besorgte Bürger
schon immer vermutete scheint hier bestätigt: Prominenz
schützt eben doch manchmal vor Strafe.
Die Kosten des Verfahrens trägt nun wohl die Staatskasse
– armes Deutschland …
Im
Prozeß gegen Astrid Proll soll nun das Urteil
verkündet werden. Selten hat ein Verfahren die
Unabhängigkeit der Justiz so in Zweifel gezogen, Der Spiegel
04.02.1980, Seite 110, "Phantom beschossen"
Frankfurts Staatsanwälte sind ganz und gar
unabhängig. Die Meinung ihrer Behördenchefs oder gar
ein Wink aus Bonn -- nichts dergleichen ficht sie an.
...Sogar die Schwurgerichtsvorsitzende Johanna Dierks, die den
problemgeladenen Prozeß mit Geschick und Feingefühl
um alle Klippen dirigierte, mochte ihren Unmut über eine
massive Fremdsteuerung der Justiz auch schon vor dem Urteilsspruch
nicht zurückhalten: "Uns stimmt es nachdenklich, auf welche
Weise die Exekutive in die Rechtsprechung eingreift."
Ihre Ankläger sind in einer mißlichen Lage:
Straftaten jede Menge böten sich zur Verfolgung an, aber
nichts davon läßt sich noch greifen. Wo der Verdacht
offenkundig ist, dürfen die Staatsanwälte nicht
anklagen, und was sie anklagen dürfen, können sie
nicht überzeugend beweisen. Mitgliedschaft in einer
kriminellen Vereinigung etwa, sonst in solchen Fällen ein
Selbstgänger, darf Astrid Proll nicht vorgeworfen werden. Das
Delikt ist im deutsch-britischen Auslieferungsrecht nicht vorgesehen.
Für einen Bankraub in Kassel befanden die Briten die Beweise
zu dürftig und blockten die Verfolgung ab. Ermittlungen wegen
S.111 Mitwirkung an der Baader-Befreiung von 1970 hatte schon die
Berliner Justiz eingestellt.
...Astrid Proll und ihr Begleiter Manfred Grashof wurden am Abend des
10. Februar 1971 in Frankfurt von zwei Beamten um Vorlage ihrer
Ausweise gebeten. Gleich darauf fielen Schüsse. Niemand wurde
verletzt, die beiden BM-Mitglieder konnten flüchten. Bei der
Spurensuche fanden sich fünf Hülsen, vier davon
stammten aus der Pistole des BKA-Beamten Simons, eine aus der Waffe von
Grashof, der, später als Zeuge vernommen, den Schuß
auch zugab.
Aus dem Vorfall wurde gegen Astrid Proll der Vorwurf eines doppelten
Mordversuchs konstruiert. Kriminalpolizei und Staatsanwalt verletzten
ihre Dienstpflichten, sie beschränkten gezielt die
Beweiserhebungen, frisierten die Akten und verheimlichten Zeugen. Denn
es gab Zuschauer, die partout nicht auftauchen sollten: Beamte vom
Verfassungsschutz.
...Kein Zweifel, daß die Unabhängigkeit der Gerichte
spätestens dort aufhört, wo Polizisten und
Geheimdienstler bestimmen, was Richter erfahren und beurteilen
dürfen.
Entmündigung
durch Richterwillkür im Rechtsstaat Deutschland
Manche Richter scheinen mit solchen langwierigen Fällen
schlichtweg überfordert zu sein und wehren sich auf ihre Art,
denn die Justiz weiß am besten wie man
hartnäckige Betroffene mundtot machen kann. Sie drohen
gesunden Menschen mit Entmündigung. Ein Interview lehnt das
zuständige Amtsgericht Buxtehude ab. Der zuständige
Amtsrichter hat einen internen Vermerk über Herrn Schnathorst
angefertigt. Darin spricht der zuständige Richter von
"Querulantentum" und dies "könne einen Krankheitswert
aufweisen". Mechthild Dyckmans aus dem Rechtsausschuss vom Bundestag
warnt: Familiengerichtsverfahren sind oft mit ganz großen
Immotionen betroffen und da darf der Richter nicht seine eigenen
Emotionen reinbringen. Ich weiß aus meiner eigenen Erfahrung
das Querulanten unangenehm sind aber nicht jeder Querulant ist, weil er
Querulant ist Prozeßunfähig. Auch ein Querulant hat
einen Anspruch auf ein rechtsstaatlich korrektes Verfahren.
Prof. Bernd-Rüdeger Sonnen: Wenn es in einem Sorgerechtsstreit
hoch hergeht auf beiden Seiten, dann kann man nicht
sagen hier ist jemand der wirklich kämpft Querulant und
deswegen müssen wir ihn unter Betreuung stellen. Das ist voll
daneben würden wir heute sagen. Herr Schnathorst muß
sich einer psychologischen Untersuchung unterziehen. Der Gutachter
erklärt Herr Schnathorst sei selbstverständlich
normal.
Bernd Schnathorst ist kein Einzelfall. Knapp 10000 EUR an Gerichts- und
Anwaltkosten hat Karin Kelly bislang bezahlt ohne Ihren Enkel auch nur
einmal in die Arme nehmen zu dürfen. ...Doch dann im Dezember
letzten Jahres wird den Kellys von dritter Seite ein Protokoll sowie
ein Beschluß des Amtsgerichtes Rottenhausen zugespielt. Auch
hier stellt ein Gericht die Zurechnungsfähigkeit in Frage. Der
Gerichtsvollzieher hält sogar eine
"Überprüfung ob vormundschaftliche
Maßnahmen angebracht sind für sinnvoll". Amtsgericht
Rottenhausen: Im übrigen sei alles gerichtlich korrekt
gelaufen.
Jürgen Rudolf, Familienrichter, ist der Fall Kelly ein
Musterbeispiel wie es nicht ablaufen sollte. Der Experte weiß
um die weitreichenden Konsequenzen solcher Beschlüsse: "Das
ihr jetzt auch noch assestiert wird, dass Sie nicht
Verfahrensfähig und damit nicht Zurechnungsfähig sei,
dass habe ich als unrealistisch empfunden und als Satire und hier ist
eine ganz große Gefahr, die in einem solchen System entstehen
kann".
Report hakt beim Bundesjustizministerium nach. Aber die
Bundesjustizministerin Zypries sieht keinen Handlungsbedarf. Das
Gerichte Menschen, die ihre Rechte wahrnehmen, mit
Entmündigung droht ist also weiterhin
selbstverständlich. Geistig vollkommen gesunden Menschen, die
um ihr Recht kämpften droht damit also weiterhin die Gefahr
für Unzurechnungsfähig erklärt zu werden.
"Wie
man die Opfer zum Schweigen bringt: Kindesentzug,
Entmündigung, Kriminalisierung, Zwangspsychiatrisierung,
'Pressefreiheit'?"
Diese Rubrik möchte Menschen helfen, die durch das
Unverständnis ihrer Umgebung, durch ärztliches
Unvermögen oder durch Vorurteile und pseudo-psychiatrische
Diagnosen, durch Verleumdung oder Kriminalisierung an den Rand
der Gesellschaft gedrängt werden und einzelne Menschenrechte
des normalen Bürgers wie zum Beispiel das Recht auf
freie Meinungsäusserung verlieren - oder gar, wie im
Falle Heller, aus ihrer Heimat fliehen müssen.
Der
Präsident Richter des LG Aachen ist beleidigt und bockig und
erklärt sich daher in 350 Strafverfahren für Befangen
Der Präsident des LG Aachen hat vor einiger Zeit
“gewissen Rechtsanwälten” zum Vorwurf
gemacht, durch Befangenheitsanträge und ausufernde
Beweisanträge die Aachener Justiz über
Gebühr zu belasten und Verfahren in die Länge zu
ziehen. Er hat damit 98 % aller Kollegen bitter Unrecht getan, was er
wohl inzwischen auch erkannt hat.
Ich bin gespannt, wie die Aachener Justiz mit einem “von
ihnen” umspringt, der sich wenig professionell, schwer
beleidigt und bockig verhält. Was ist passiert ?
rechtskultur.de:
Prozessbetrug
und mehr
Dieser Text berichtet scheinbar Unglaubliches: "Unerhörte
Begebenheit/en" aus dem Innern des demokratischen und sozialen
Rechtsstaats Bundesrepublik Deutschland und seines Justizapparats. Was
hier so knapp wie möglich und so ausführlich wie
nötig berichtet wird, hat sich so und nicht anders im Sommer
2001 ereignet: Am Amtsgericht Euskirchen und am Oberlandesgericht
Köln im Juli, August und September 2001. Dabei sind unter dem
Deckmantel des "Kindswohls" vor allem eine Mutter und ihre Kinder
erheblich geschädigt und in ihrer Existenz nachhaltig
gefährdet worden. Beschrieben werden vor allem wichtige
strafrechtliche Seiten. Die dahinter liegenden Abgründe an
barbarischem Zynismus, an menschenverachtender Antimoralität
und zerstörerischem Rechtsnihilismus von Personen und
Institutionen stehen nicht im Vordergrund. Und was hier als
manipulativer Handlungszusammenhang vorgestellt wird, ist monatelang
entsprechend der beabsichtigten Handlungsstrategie der aus vier
Personen bestehenden Tätergruppe verborgen geblieben. Er wurde
zunächst nur aspekthaft vermutet, kann nun aber aufgedeckt
werden, nachdem drei Akten, die bisher unzugänglich waren,
endlich durchgesehen werden konnten. Dabei zeigen sich eine Vielzahl
nicht nur der üblichen, bekannten und gängigen
Verstösse gegen rechtliche Normen und
Verfahrensgrundsätze, sondern auch wesentliche
rechtsfeindliche Verstösse gegen elementare
Rechtsgrundsätze bis zu mehrfachen Grundrechtsverletzungen.
...
Oberstaatsanwalt Harald Krahmüller
Staatsanwaltschaft Bielefeld (26 Js 355/09, Schreiben vom 10.06.2009
**PDF folgt): Wenn Richter oder Staatsanwälte strafbare
Handlungen tätigen wie Erpressung, Bedrohung Nötigung
und Betrug, dann ist zu unterstellen, dass es sich dabei nur um einen
Irrtum handeln kann und daher sind bereits keine Ermittlungen
aufzunehmen.
Dem von der Staatsanwaltschaft Betrogenem wurde jedoch
hinterher noch 4 mal erklärt, dass das Geld um dass er von der
Staatsanwaltschaft betrogen wurde nicht zurückgezahlt wird.
Der Amtsleiter der Staatsanwaltschaft Bielefeld und auch der Amtsleiter
der Generalstaatsanwaltschaft Hamm erklären, dass das Geld
nicht zürückgezahlt wird. Es wurde im
übrigen ein Strafantrag wegen Nötigung, Bedrohung
(Eine entsprechende Freiheitsberaubung würde ein Verbrechen
darstellen §239 Abs. 2 iVm. §12 Abs. 1 StGB),
Erpressung und insbesondere Betrug gestellt. Um das ganze
herabzuspielen wird in dem Schreiben von Oberstaatsanwalt Harald
Krahmüller nur die Nötigung aufgeführt.
Desweiteren erklärt Oberstaatsanwalt Harald
Krahmüller, dass in dem Haftbefehl
stehen würde: "Durch sofortige Zahlung des nebenstehend
aufgeführten Betrages unter Angabe des Verwendungszwecks kann
die Vollstreckung abgewendet werden." Das steht in dem Haftbefehl
bezüglich der Strafe. (Im folgenden sehr verkürzte
Darstellung der Vorfälle). Die zu zahlende Strafe war jedoch
gar nicht Gegenstand des Strafantrages, sondern es geht allein um die
Kosten, denn man erpresste den Inhaftierten ihn so lange in Haft zu
lassen bis er auch die Kosten bezahlt hat. Da er Mittellos ist kann er
die Kosten aber nicht bezahlen und wäre so gesehen unendlich
lange Inhaftiert geblieben. Die Strafe wäre nach 30 Tagen Haft
abgesessen gewesen aber Kosten kann man nicht absitzen. Dass er
vollkommen Mittellos ist, ist der Staatsanwaltschaft bzw.
Staatsanwältin Anja Lausten und Richterin Anke Weilert bestens
bekannt, denn er ist sogar gerade bestraft worden, weil er sich hat bei
Mittellosigkeit von einem Anwalt bei Anwaltszwang vertreten lassen, der
1030 EUR gekostet hätte. Etwa 1 Jahr danach ist das
Insolvenzverfahren eröffnet worden, so dass es dem
Inhaftierten nun finanziell jetzt besonders schlecht und viel
schlechter ging wie zu dem Zeitpunkt als er den Anwalt, der im
Übrigen seine Leistung gar nicht erbracht hat, in Anspruch
genommen hat. Ein
Gnadengesuch zur Verringerung der Strafhöhe wurde abgelehnt.
Ein Antrag
auf Tilgung der Strafe durch gemeinützige Arbeit wurde
abgelehnt, weil der Verurteilte sein Gnadengesuch auf
Aufhebung bzw. Verringerung der Strafhöhe weiterverfolgte.
Ohne Wissen des Inhaftierten erschien eine Person bei der Polizei um
ihn auszulösen, die allerdings nicht wußte, dass der
Inhaftierte vollständig Mittellos ist, und fragte, wieviel er
denn zahlen müsse, damit der Inhaftierte wieder freikommt. Als
man ihm die Summe von 930 EUR nannte erklärte er, dass es aber
nur etwa 300 EUR sein müßten. Daraufhin telefonierte
der Polizeibeamte mit der Staatsanwältin oder der Richterin
und erklärte, dass der Inhaftierte nur dann freigelassen wird,
wenn die 930 EUR bezahlt werden. Mit dem Inhaftierten sprechen durfte
er nicht, denn es hätte ja auch sein können, dass er
eine solche hohe Strafsumme (teilweise) absitzen wollte. Das Geld von
dem Inhaftierten zurückerhalten kann die Dritte Person nicht
welches die Staatsanwaltschaft und die Richterin genau wissen. So
verschafft sich die Staatsanwaltschaft Geld von Dritten mit
Lügen und letztlich betrügerisch, welches diese von
ihren Schuldnern nicht erhalten können.
Der Dritte verlangte daraufhin die Kosten zurück, denn die
Zahlung dieser Kosten war nicht Notwendig, damit der Inhaftierte wieder
freigelassen werden muß. Es gab seinerseits eine ganz genaue
rechtsgeschäftliche Willenserklärung und zwar, dass
er so viel einzahlen will, dass der Inhaftierte wieder freigelassen
wird. Rechtspflegerin Mareike Engel teilte dem ehemals Inhaftierten
daraufhin 2 mal mit, dass er die Kosten nicht
zurückerhält. Als es dem Inhaftierten noch finanziell
viel besser ging wurde er bestraft, weil er bewiesenerweise 1030 EUR
Kosten nicht zahlen könnte (Man wollte so die Zahlung von Geld
an einen Anwalt erpressen, der mit dem Präsidenten Gero
Debusmann vom OLG-Hamm kongenial zusammenarbeitet und die für
sein Honorar erforderliche Leistung gar nicht erbracht hat.). Jetzt wo
es ihm finanziell wesentlich schlechter geht wird es als
selbstverständlich vorrausgesetzt, dass er 930 EUR zahlen
kann. Da die Staatsanwaltschaft und die Richterin wissen, dass er die
Kosten nicht zahlen kann hat man sich die Lüge ausgedacht um
einen Dritten um das Geld zu betrügen.
Bei der Staatsanwaltschaft Bielefeld dürfen zum
elitären juristischem Kreis zugehörige
Rechtsanwälte falsche eidesstattliche Versicherungen abgeben
und dabei Bürger fürchterlich schädigen und
ruinieren. Richter dürfen nach Herzenslust Rechtsbeugung
begehen und Protokolle fälschen, also Willkürlich
handeln, und damit Bürger ruinieren. Im Ansehen der Person
sind Ermittlungen stets von vorn herein garnicht aufzunehmen.
Bei juristisch sogenanntem minderwertigen Menschen ist bei der
Staatsanwaltschaft Bielefeld Betrug umgekehrt zu unterstellen auch wenn
gar keiner vorhanden sein kann. Desweiteren ist aufgrund einer
unterstellten Unterschlagung sogar bei einem Proleten eine
Hausdurchsuchung durchzuführen.
Gemäß der Staatsanwaltschaft Bielefeld ist dieser
selbst, dass Unterstellen von Straftaten, sowie die nicht Ermittlung
bei Straftaten strengstens untersagt und diese wäre angeblich
zur strengen Objektivität verpflichtet.
Gemäß Alexander Dörrbecker vom
Bundesjustizministerium werden Straftaten in Deutschland ohne Ansehen
der Person verfolgt.
Gemäß der Landesjustizministerin Roswitha
Müller-Piepenkötter wird bei der Staatsanwaltschaft
Bielefeld ohne Ansehen der Person gehandelt.
Bereits an dieser ungeheuerlichen Verlogenheit mit dem
vorsätzlichen und gewollten Handeln im Ansehen der Person,
wobei Juristen, die dazu gehören Straftaten begehen
dürfen und andere Menschen ruinieren dürfen sieht man
bereits, dass es sich bei der Staatsanwaltschaft und den Gerichten
Allgemein um die gefährlichste
kriminelle Vereinigung handelt, wobei die
Gerichte zusammen mit der Staatsanwaltschaft zusammen mit der dahinter
stehenden Politik auch die kriminellste Vereinigung in Deutschland sein
dürfte.
Parlamentarischer Geschäftsführer
CDU-Bundestagsfraktion Peter Briesenbach (Mindener Tageblatt, Seite 2,
25.07.2009): "Die Justiz in NRW funktioniert". Das ist also, dass was
von elitären Herrschaften in der Politik und von
Landesjustizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter
(CDU) unter einer funktionierenden und lobenswerten Justiz verstanden
wird.
Ablieferungspflicht
für Webseiten? - Die neue Pflichtablieferungs-Verordnung
„Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode”
heißt es bei Hamlet. Nichts anderes fällt einem
angesichts der seit Oktober 2008 in Kraft getretenen
Pflichtablieferungs-Verordnung ein. Sie ist eine
Ausführungsverordnung zum Gesetz über die Deutsche
Nationalbibliothek, das im Jahre 2006 das Licht der Welt erblickte.
Es lässt sich leider nicht anders sagen: Beide Gesetze sind in
puncto Internet eine der schwachsinnigsten Regelungen, die der deutsche
Gesetzgeber je verbrochen hat. Selbst so katastrophale
Onlinerechts-Bereiche wie das Fernabsatzrecht, in denen die Legislative
seit nunmehr 10 Jahren absolute Inkompetenz beweist, strahlt
demgegenüber in hellem Licht.
Betrug und Strafvereitelung: Eine
Staatsanwältin steht als Angeklagte vor Gericht, 03.03.2009
Eine wegen Strafvereitelung angeklagte Staatsanwältin hat seit
zwei Jahren erfolgreich den ihr drohenden, öffentlichen
Prozess verhindert. Jetzt unternimmt die Justiz einen neuen Anlauf
gegen die 46-Jährige, die in Wiesbaden schon wegen Betruges
verurteilt worden war. Am 25. Mai soll es endlich so weit sein: Dann
soll Dr. Anne D. als Staatsanwältin in Frankfurt
zuletzt für Jugendkriminalität zuständig
vor Amtsrichter Thomas Siahaan erscheinen. Nicht als
Prozessvertreterin ihrer Behörde. Sondern als Angeklagte. Die
Vorwürfe, die dann verhandelt werden sollen, wiegen schwer
sowohl für die inzwischen suspendierte
Staatsanwältin, aber auch für den Ruf der hessischen
Justiz. Zu viele
Kirchenaustritte: Thüringen führt
Kirchenaustrittsgebühr ein
Die CDU geführte Thüringer Landesregierung
hat zum 1. März 2009 eine Kirchenaustrittgebühr von
30 € eingeführt, außerdem ist der Austritt
nun beim Standesamt zu erklären und nicht mehr beim
Amtsgericht. Es gibt keine Ermäßigung für
sozial Schwache. Damit macht die CDU den Kirchen nochmal ein Geschenk
vor einer möglichen Abwahl bei den Landagswahlen im August.
Notstandsjustiz:
Repression gegen Antikriegsaktivisten - Absurdes Hammer-Urteil gegen
IMI-Vorstand Tobias Pflüger, 13.03.2009
Am Montag den 2. März 09 fand vor dem Amtsgericht
München / Strafgericht ein Prozess gegen unser
Vorstandsmitglied Tobias Pflüger statt. Dabei wurde er
für eine angebliche Beleidigung während der Proteste
gegen die Münchner Sicherheitskonferenz 2005 zur Zahlung von
60 Tagessätze a 200 Euro - also 12.000 Euro! –
verurteilt.
Zum Hintergrund: Drei Polizisten werfen Tobias Pflüger
Beleidigung vor. Sie hatten den Europaabgeordnete bei der
Münchner Sicherheitskonferenz 2005 daran gehindert, Zugang zu
einem brutal Festgenommenen zu bekommen. Auch gaben sie keine
Informationen über den Festnahmevorgang heraus. Anscheinend
weil Tobias Pflüger ankündigte, sie wegen
Rechtsbeugung anzuzeigen, initiierten die Polizisten eine Anzeige gegen
ihn. Eine Beleidigung ist von Seiten von Tobias Pflüger
allerdings nicht gefallen.
Nach Befragung durch Tobias Pflügers Anwältin
Angelika Lex waren die Widersprüche und Absprachen der
Polizisten offensichtlich, doch die Richterin fand trotzdem alles
glaubwürdig. Aus den Aussagen der Polizisten ergab sich
weiterhin, dass die übergeordneten Behörden (genannt
wurde die Bezirksregierung Düsseldorf) bei der Erstellung der
Anzeige des Polizisten Michaelis behilflich waren. Dies gibt dem
Verfahren eine weitere politische Dimension. Die Polizisten schrieben
ihre Texte voneinander ab. Weder die Staatsanwaltschaft (Frau Lux) noch
die Richterin (Frau Birkhofer-Hoffmann) waren bereit, den politischen
Kontext des Verfahrens ernsthaft zu würdigen und etwa die
Möglichkeit unlauterer Gründe der Polizisten zu
bedenken, sondern sie schenkten den Polizisten
uneingeschränktes Vertrauen. In Ihren Augen liegt es bei
Pflüger, den Vorwurf der Beleidigung zu entkräften.
Leider ist dieser Fall nur einer unter vielen, die zeigen, wie die
Meinungs- und Versammlungsfreiheit in Deutschland wie auch in der EU
immer weiter ausgehöhlt wird. Die Versuche, das bayrische und
baden-württembergische Versammlungsgesetz zu
verschärfen sind weitere Beispiele.
Polizeigewalt,
Querschnittsgelähmter bekommt 100.000 Euro Schmerzensgeld,
28.05.2009
Entschädigung für ein Opfer übertriebener
Polizeigewalt: Das Land Nordrhein-Westfalen muss 100.000 Euro
Schmerzensgeld an einen Mann zahlen, der von Beamten verletzt wurde und
nun querschnittsgelähmt ist. Das hat das Oberlandesgericht
entschieden.
Hamm/Espelkamp - Das Land muss auch Folgekosten wie
Verdienstausfälle oder den rollstuhlgerechten Umbau der
Wohnung zur Hälfte übernehmen (Az.: 11 U 175/07), wie
ein Sprecher des Gerichts in Hamm sagte. Nach Ansicht der Kammer war
die Gewalt der Polizei "massiv übertrieben".
Ein
Gerücht zerstört ein Leben, Vom SEK zum
schwerbehinderten geprügelt, sueddeutsche.de 17.07.2008
Ein Sondereinsatzkommando der Polizei überfällt den
Kölner Josef Hoss, weil ein Nachbar behauptet, er horte
Handgranaten. Der Mann wurde schwer verprügelt - jetzt ist er
schwerbehindert und streitet mit dem Land Nordrhein-Westfalen.
Acht Jahre ist es her, dass sie Hoss auf Grund eines falschen Verdachts
verprügelten, so brutal, dass er jetzt arbeitsunfähig
ist, zu 80 Prozent schwerbehindert. Sein einst blühender
Fliesenlegerbetrieb ruht, sein Haus ist verkauft, Hoss ein gebrochener
Mann. "Acht Jahre Kampf", sagt er, "das hält kein Mensch aus."
Er meint damit nicht den täglichen Kampf mit seinem
schmerzenden Körper. Sondern den gegen das Land
Nordrhein-Westfalen, das er auf Schadenersatz und Schmerzensgeld
verklagt hat. Bis heute aber hat Hoss keinen Cent bekommen, nicht mal
eine Entschuldigung.
Schließlich, heißt es in der
Berufungsbegründung, sei der Zugriff "unter Anwendung der
mildesten Mittel im Sinne des Grundsatzes der
Verhältnismäßigkeit" angeordnet worden. Man
habe mit den "Einsatzmehrzweckstöcken" nur die Muskulatur
gelockert, nachdem Hoss passiven Widerstand geleistet habe, indem er
sich die Hände nicht nach hinten führen lassen
wollte. Hoss sagt, er wollte nur sein Gesicht vor den Schlägen
schützen. Als letzte Chance bleibt ihm nur noch die
Revisionsverhandlung am 14. August in Köln.
Heppenheimer
mit meheren Schüssen erschossen um ihn vor sich selbst zu
schützen:
Nach einer Messerattacke auf Polizisten ist ein 66-Jähriger in
Heppenheim von Sondereinsatzkräften erschossen worden. Zu dem
Vorfall am späten Heiligabend blieben auch gestern noch viele
Fragen offen. Die näheren Umstände werden derzeit
untersucht, sagte ein Sprecher des ermittelnden Landeskriminalamtes in
Darmstadt. Zum Beispiel sei noch unklar, wer der Schütze war
und ob es sich tatsächlich um Notwehr handelte.
Ein Augenzeuge berichtet in einem anderen Fall:
Ein trunkener Mann ist in der Bahn unterwegs und hat in einer
Plastiktüte ein kleines Messer dabei. Modell
“Schweizer Taschenmesser” , Klinge etwa 7-8 cm.
Die Strassenbahn wird angehalten , es kommen 3 Streifenwagen mit je 2
Beamten und holen den betrunkenen Mann raus aus der Bahn. Die Beamten
haben Westen an, Schlagstöcke in den Händen und 2
haben Pfefferspay in der Hand und 2 der Beamten haben eine gezogene und
entsicherte Schusswaffe auf den Mann gerichtet. ...Nachdem der trunkene
Mann , der weder aufrecht stehen noch geradeaus gehen kann, die Ladung
Pfefferspray direkt in die Augen bekommen hat, versucht er sich
instiktiv zu wehren und fuchtelt etwas mit dem Messer rum. Einer der
Beamten fühlt sich bedroht und schiesst dem Mann aus 3 Metern
direkt in die Brust. Natürlich ist der Mann sofort verstorben.
Passiert ist das direkt an der Haltestelle gegenüber von
meiner Wohnung.
Todesschüsse
in Fürth: Ermittlungen gegen Polizisten
erwartungsgemäß eingestellt - Ruhestörer
“zwang” zur Notwehr
Es war zu erwarten: Das in Darmstadt
geführte Ermittlungsverfahren gegen zwei südhessische
Polizisten wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung
eines Ruhestörers wurde nun eingestellt.
Am 6. August letzten Jahres, einem Sonntagvormittag, war ein 55 Jahre
alter Mann aus Fürth (Kreis Bergstraße/ Odenwald) im
Rohbau des von ihm zuvor in Eigenregie errichteten
dreieinhalbstöckigen Mehrfamilienhauses erschossen worden. Die
beiden Polizisten, eine Polizeioberkommissarin und ein
Polizeikommissar, hatten insgesamt 4 Schüsse auf den Mann
abgegeben - angeblich aus Notwehr bzw. aus Nothilfe.
Der kleingewachsene Mann habe sich der Polizistin bis auf 1,5m mit
erhobenem Beil genähert und habe ihre Aufforderungen, stehen
zu bleiben und die Axt niederzulegen, ignoriert.
Das kann so abgelaufen sein und klingt dennoch unwahrscheinlich - trotz
eines rechtsmedizinischen Gutachtens, das die Version der beiden
Polizisten (angeblich) bestätige.
Wie es dazu kommen konnte, dass ein banaler Polizeieinsatz wegen
Ruhestörung mit tödlichen Schüssen endet,
beschäftigt die in Heppenheim ansässige Redaktion des
Starkenburger Echo nach eigenen Worten “seit mehr als vier
Monaten“. Solange gehe man der Frage nach, wie es
“dazu kommen ” konnte.
Tragischer
Polizeieinsatz, Tod im Treppenhaus,
14.07.2009
Es war das furchtbare Ende eines Routineeinsatzes: Mit
mindestens zwölf Schüssen töteten Ende April
zwei Regensburger Polizisten den Musikstudenten Tennessee Eisenberg.
Die Beamten hätten in Notwehr gehandelt, hieß es
zunächst, doch die Angehörigen des Opfers haben
Zweifel.
Die Polizisten trafen in der Wohnung auf den mit einem Messer
bewaffneten Eisenberg, der sie die Treppe wieder hinunter
drängte. Die Beamten hätten den Studenten wiederholt
gewarnt, dass sie schießen würden, sollte er das
Messer nicht fallen lassen, hieß es. Eisenberg aber soll sie
ausgelacht haben: "Ja, dann schießt doch!" Im Erdgeschoss
dann habe der Student einen 33-jährigen Zivilfahnder und
Polizeihauptmeister derart massiv bedroht, dass dessen Kollegen feuern
mussten.
Obschon der Trupp auch mit Schlagstöcken ausgerüstet
und dem Studenten schon Pfefferspray ins Gesicht gespritzt worden war,
gaben die Polizeihauptmeister Christian M., 33, und Klaus B., 40 (Einer
war zuvor in einem Sondereinsatzkommando ausgebildeter
Nahkämpfer), insgesamt 16 Schüsse auf den
schmächtigen Eisenberg ab. Mindestens zwölf Geschosse
trafen den 1,84 Meter großen und gerade einmal 70 Kilogramm
schweren Musiker, darunter auch drei Kugeln, die von hinten in
Rücken, Knie und linken Oberschenkel des Opfers einschlugen.
Eine Stunde später war Tennessee Eisenberg tot.
Ohne
Amtsausweis – Zwangsvollstreckung wegen 20 Euro
Schornsteinfegergebühren – Polizisten
prügeln wehrlose Rentner krankenhausreif, 29.04.2010
In der schönen Uckermark zwischen Schwedt und
Angermünde war am 28.04.2010 eine so genannte Vollzieherin um
20,00 Euro für angebliche Schornsteinfegertätigkeiten
einzutreiben. Die Dame konnte sich nicht ausweisen. Den Sachverhalt
wollten die hinzu gerufenen Polizisten auch nicht klären. Nach
über einer Stunde hat die so genannte Vollzieherin den Ort
verlassen. Danach haben 6 der 8 inzwischen anwesenden Polizisten den
Gartenzaun übersprungen und sind über die
Hausbewohner und deren Gäste, 3 fast 60 Jahre alte
Männer und einem Kleinkind (ca. 2 Jahre ) das von der Mutti
noch schnell in Sicherheit gebracht werden konnte über die
dort Anwesenden prügelnder Weise hergefallen. Ein Gast, ein 59
Jahre alter Mann musste mit dem Krankenwagen nach Schwedt ins
Krankenhaus gebracht werden.
Extra 3,
Kunstwerk "Arschficker" vor dem Amtsgericht Schwerin im Jahr
2005 vom Künstler Günther
Schuhmann
Ex-Kripo-Beamte
nach Banküberfall zu fast fünf Jahren Haft
verurteilt, 30.03.2009
Das Bremer Landgericht hat einen ehemaligen Beamten der Kriminalpolizei
zu vier Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Der Ex-Kripo-Beamte
hatte vor knapp zwei Jahren eine Bank zu überfallen.
Ein früherer Kriminalbeamter des Bremer Raubdezernats ist
wegen Banküberfällen und Betrugs zu vier Jahren und
zehn Monaten Haft verurteilt worden. Das Landgericht Bremen sprach den
55-Jährigen am Montag einer versuchten und einer vollendeten
schweren räuberischen Erpressung unter Benutzung seiner
Dienstwaffe schuldig. Zudem verurteilte es den Mann wegen Betrugs in
einem besonders schweren Fall. Die Richter ordneten für den
alkoholkranken Mann außerdem eine Entziehungskur an. Die
Verteidigung kündigte Revision an.
"Der deutsche Staat ist ein bürgerfeindliches,
selbstzerstörerisches und in der letzten Konsequenz
illegitimes Gebilde."
Dr. Konrad Hummler 30.04.2008
"In Deutschland gilt derjenige als viel
gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist als der, der ihn
gemacht hat."
(Carl von Ossietzky)
Bei den Universitätswissenschaftlern besteht eine
strukturbedingte Unfähigkeit zu solidarischem Handeln. Ihnen
wird im Zuge ihres Aufstiegs Konkurrenz ansozialisiert. Die Regel unter
ihnen sind nichtsolidarische Gruppenzusammenschlüsse
prekärer Art, nämlich Seilschaften und
Zitierkartelle. Und wer siegreich aus diesem Kampf hervorgegangen ist,
wird das Konkurrenzsystem für gerecht, und, wenn er besonders
bequem denkt, sogar für "objektiv" halten. In der Wissenschaft
aufgestiegene Menschen sind daher im Allgemeinen sozial viel
dümmer als etwa Fabrikarbeiter, die durch Erfahrung lernen,
dass es ihnen schlechter geht, wenn sie nur für sich ihr
Glück versuchen.
Prof. Dr. Bodo Zeuner , die tageszeitung vom 16.7.2007
Polizeigewalt,
Sie haben hier überhaupt keine Rechte, 19.07.2009
Die Polizei- dein Freund und Helfer. Dieses Klischee wird jedenfalls
suggeriert, und von einem Grossteil der Bevölkerung auch
kritiklos reflektiert. Wirft mensch allerdings einen Blick auf die
amnesty- international Jahresberichte für Deutschland,
offenbart sich eine ganz andere Sichtweise.
Der
Zivilcouragierte wird mit 1000 EUR bestraft, denn Gerhard
Schröder: "Zivilcourage ist nicht umsonst zu haben!"
und daher muß man, wenn man Zivilcourage gegenüber
dem Staat tätigt 1000 EUR an den Staat zahlen.
...Damit nicht der Eindruck entsteht, die gesamte deutsche Polizei sei
vermummt, gewalttätig und bewaffnet noch ein erfreulicheres
Beispiel: 1993 hat der Polizeibeamte Roland Schlosser den
Flüchtling Alves da Costa aus dem Gefängnis im
Südpfälzischem Landau befreit. Er war mit zwei
anderen Männern in einer neun Quadratmeter großen
Zelle mit Holzpritsche untergebracht. Aus Personalmangel verwehrte die
Gefängnisleitung ihnen den Hofgang, so dass sie sich praktisch
in Isolationshaft befanden. Schlosser setzte sich ohne Erfolg
für eine Verlegung in ein anderes Gefängnis ein, doch
dies ging nicht. Also befreite er da Costa, und brachte ihn bei einem
Freund unter. Eine Woche später wurde da Costa das Bleiberecht
zuerkannt.
Obwohl da Costa freigelassen worden wäre, wurde dieser Akt
zivilen Ungehorsams hart bestraft: 2000 DM Geldstrafe, Aberkennung der
Sondervergütung nach 25 Dienstjahren und schlechte
Beurteilungen der Vorgesetzten. Durch sein zivil-couragiertes Handeln
stoppte Schlosser die drei Menschen widerrechtlich zugefügte
Gewalt. Dafür musste er ein Gesetz brechen, das zu Unrecht
angewandt worden war, zu Unrecht bestand und später widerrufen
wurde. Die Richter sahen in der Tat aber nicht einen Ausdruck von
zivilen Ungehorsam, sondern Ungehorsam gegen bestehende Gesetze.
"Zivilcourage ist nicht umsonst zu haben!" sagte der damalige
Ministerpräsident Gerhard Schröder zu Rechtfertigung.
Bankraub
und Aufklärungsquote
Entgegen weit verbreitetem Glauben werden nur etwa die Hälfte
aller Banküberfälle aufgeklärt. Das
insbesondere seitens der Polizei ohne Angabe exakter Zahlen vermittelte
Bild des fast immer geklärten Verbrechens dürfte dem
Interesse an Abschreckung geschuldet sein (vgl. Handwerk hat
goldenen Boden - reale Technik und ein fiktiver Raub in Vabanque).
„Allein mit einem Bild aus einer Überwachungskamera
- das gibt auch die Linzer Polizei zu - wurde noch kein einziger
Banküberfall geklärt, weil die Täter in der
Regel ohnehin maskiert sind. Kameras wirken lediglich abschreckend,
erzeugen ein Sicherheitsgefühl und bewirken laut Moechel
immerhin, dass sich die Leute besser benehmen als
früher‘.“ OÖNachrichten-Online vom 16.1.2003: "Big
Brother" hat in Österreich bereits 160.000 Augen"
§305 StPO, die Legitimation zur
kostensteigernden Willkür in Strafverfahren, Richterin Anke
Weilert AG-Minden
Richterin Anke Weilert vom AG-Minden beauftragt einen
Sachverständigen festzustellen ob der Angeklagte zum
Tatzeitpunkt Zurechnungsfähig gewesen sei, weil er ein
entsprechendes Bild (ohne den danebenstehenden Text) in das Internet
gestellt habe.Gegen den Beschluß von Richterin Anke Weilert
hat der Angeklagte Beschwerde eingelegt, weil der Beschluß
sinnlos und nutzlos ist und beantragt den Beschluß dergestalt
abzuändern, dass der neben dem Bild stehende Text
mitberücksichtigt wird und dass dem Sachverständigen
die Tatzeit definiert wird und soweit dem nicht stattgegeben wird den
Beschluß aufzuheben, weil es keinen Sinn macht über
Tatsachen, die tatsächlich nicht gegeben sind
Sachverständigengutachten einzuholen und dass insbesondere
noch zu einem Tatzeitpunkt gemäß §8 StGB,
den der Sachverständige selbst bestimmen soll.Es werden
vollkommen sinnlos und nutzlos Kosten verursacht und zwar bei einer
Verurteilung dem Angeklagten und und bei Freispruch den
Bürgern.Gemäß der Staatsanwaltschaft
bestätigt die Beschwerde aber nur, dass über den
Angeklagten wegen singemäßer
Unzurechnungsfähigkeit ein Gutachten eingeholt werden
muß und zwar bezüglich von Tatsachen, die nicht
gegeben sind.
Weil der Angeklagte also meint, dass nicht über
imaginäre von der Richterin frei erfundene Tatsachen ein
Gutachten eingeholt werden muß, sondern über
tatsächlich vorhandene Tatsachen bestätigt das, dass
über den Angeklagten ein Gutachten wegen nicht vorhandener
Zurechnungsfähigkeit eingeholt werden muß und zwar
über die imaginären Tatsachen.
Gauweiler:
"Manchmal haben wir vor Feigheit gestunken" 10.04.2009:
Gauweiler sagt einen wichtigen Satz zur Entmachtung Stoibers:
"Um eine derart gravierende Entmachtung zu legitimieren - Stoiber war
mit einer Zweidrittelmehrheit des Volkes gewählt worden -,
hätten über den Parteivorsitzenden und
zukünftigen Spitzenkandidaten wenigstens die Mitglieder der
CSU in einer Urabstimmung entscheiden müssen", sagte Gauweiler
und fügte mit Blick auf die damaligen Hinterzimmerabsprachen
hinzu: "Manchmal haben wir vor Feigheit gestunken."
Und er führt weiter aus, dass sich diese Feigheit aus der
mangelnden Unabhängigkeit der Abgeordneten ergibt, die eben
zur Hälfte nicht von den Wählern sondern von den
Parteivorständen über die Listenplätze
bestimmt werden. Vom Großkapital muss somit
nur eine geringe Anzahl von Leuten dauerhaft gekauft werden und
trotzdem ist sichergestellt das nur die dienstbereiten und leicht
biegbaren Persönlichkeiten aufsteigen. Dagegen
gibt es nur einen Ausweg, den auch Gauweiler sieht.
Gauweiler forderte einen Umbau des Parlamentarismus, um die Stellung
des einzelnen Abgeordneten zu stärken. Er plädierte
unter anderem dafür, die Listenaufstellung für die
Bundestagswahlen durch die Parteien komplett abzuschaffen, damit
Abgeordnete künftig nur noch direkt von den Bürgern
gewählt werden können.
Wie
gesetzeskonform sind Parteien?
“Gauweiler beklagte insbesondere, dass die
Fraktionsführung der Union bei wichtigen Themen, etwa der
Abstimmung über die Erbschaftsteuerreform, massiv Druck auf
Abweichler ausgeübt habe. “Da wurden bis zum Schluss
Abgeordnete, die ihr abweichendes Votum bereits angekündigt
hatten, in einer Weise geknetet und gedreht, dass es einem schlecht
werden konnte.”
Abmahnschikane
gegen Blog-Betreiber:
Marcel Bartels, Betreiber des beliebten kritischen Mein-Parteibuch.de
wirft das Handtuch. Er weiß selber nicht mehr genau, wieviele
Abmahnungen er in den letzten 1 1/2 Jahren bekommen hat. Aber damit
nicht genug, jetzt wurde er vom, für seine Ignoranz
gegenüber dem Internet berühmt-berüchtigten
Hamburger Landgericht quasi für vogelfrei erklärt (es
können ohne vorhergehende Abmahnung oder Prüfung des
Sachverhalts einstweilige Verfügungen erlassen werden) und
bekam vom Berliner Landgericht zudem einen Maulkorb verpasst. Das ist
so absurd, dass wir hier noch mal ausdrücklich darauf
hinweisen müssen, dass Marcel Bartels niemanden beleidigt oder
verleumdet, sondern nur kritisch über diverse
Geschäftspraktiken etc. berichtet.
Das erschreckende Fazit: Freie Meinungsäußerung wird
in Deutschland nicht einfach nur verhindert, sie führt sogar
zum finanziellen Ruin. Und immer mehr der angeblich
unabhängigen deutschen Gerichte scheinen sich mittlerweile als
lobbyistische Interessenvertreter zu verstehen, und nicht mehr
länger als unabhängige demokratische Instanz. Im
Namen des Volkes!
Mein Parteibuch:
Durch die Erfahrungen mit meiner Webseite bin ich inzwischen
zu der Überzeugung gelangt, dass öffentliches
Engagement von deutschen Politikern nur solange erwünscht ist,
wie Duckmäuser den in den von ihnen kontrollierten
Massenmedien verbreiteten Unfug nachplappern. Ebenso bin ich
zwischenzeitlich davon überzeugt, dass öffentliches
Gehör findende Meinungsäußerungen von
vielen Politikern und einigen diesen Politikern nahestehenden Richtern
und anderen Juristen nicht erwünscht sind, sondern als Gefahr
der Aufdeckung von Straftaten und anderem Fehlverhalten ebenso
konsequent wie listenreich bekämpft werden.
Mein grundgesetzlich garantiertes Recht auf Meinungsfreiheit ist in
Deutschland offensichtlich nicht das Papier Wert ist, auf dem es
gedruckt ist. Es ist absehbar, dass ich für die weitere
Veröffentlichung meiner Rechercheergebnisse und meiner Meinung
unter meinem eigenen Namen unter Missbrauch der Gerichte zumindest
finanziell ruiniert oder gar ins Gefängnis gesperrt
würde.
Dritte
Abmahnung von der Kanzlei Schertz-Bergmann:
In der Post habe ich heute die Abmahnung von Anwalt Dominik H. von der
Kanzlei Schertz Bergmann gefunden, über die ich hier berichtet
habe. Der Brief war ungewöhnlich dick und enthielt
tatsächlich nicht nur zwei Seiten, sondern vier Seiten. Und
siehe da, da war noch eine weitere Abmahnung drin. Mit dieser Abmahnung
soll mir nun anscheinend die Berichterstattung zur Abmahnung im Namen
eines Polizeipräsidenten a.D. komplett untersagt werden.
Im Abmahnschreiben wird behauptet, dass ich über eine
zivilrechtliche, presserechtliche Auseinandersetzung mit dem
Polizeipräsidenten a.D. berichte, dies unzulässig
sei, die Persönlichkeitsrechte des Mandanten verletze und
daher die gesamte Darstellung diesbezüglich zu unterlassen sei.
In dem Unterlassungsbegehren werde ich dann aufgefordert, mich dazu zu
verpflichten, zukünftig identifizierend über eine
zivilrechtliche Auseinandersetzung zwischen mir und dem
Polizeipräsidenten a.D. zu berichten und/oder berichten zu
lassen. Wie soll ich da noch berichten können? Wie kann
diskutiert werden, ob der Polizeipräsident a.D. eine absolute
Person der Zeitgeschichte ist - ich meine, angesichts dieser
Chronik des rbb spricht viel dafür - ohne dass
bekannt wird, um welche Person der Zeitgeschichte es bei den Berichten
geht? Wie kann die Frage diskutiert werden, ob die materielle Wahrheit,
wer der Sohn des Polizeipräsidenten ist, bei der juristischen
Bewertung dieses Falles eine Rolle spielt?
Abmahnung auch für Rechtsanwalt Thomas Klotz:
Rechtsanwalt Thomas Klotz vom RA-Blog hat für das Zitieren aus
der mir später per einstweiliger Verfügung
untersagten Veröffentlichung eine Abmahnung erhalten, worin
zum Ausdruck gebracht wurde, dass das Zitieren aus Abmahnschreiben
verboten sei. Daraus entnehme ich, dass es in Deutschland verboten ist,
aus Abmahnschreiben wörtlich zu zitieren und der Inhalt von
Abmahnungen mit eigenen Worten wiedergegeben werden sollte.
Justizkritik
bestraft - Urteil in Kirchhain, 30.11.2008:
Justizkritik ist in politischen Bewegungen (leider) sehr
selten. RichterInnen genießen hohes Ansehen und
Rechtshilfegruppen empfehlen, sich ihren Regeln widerspruchslos zu
unterwerfen. Dabei sind die formalen Abläufe und politischen
Kungeleien in Gerichtssälen an Ekligkeit kaum zu
übertreffen. Das färbt auf die dort handelnden
Personen ab, die nach 10, 20 oder mehr Jahren
uneingeschränkter Macht auf dem RichterInnenstuhl,
erhöhten Sitzpositionen (Blick von oben herab) und
fließbandmäßigen Verbreitens sozialer
Schrecken grausamer Art (Freiheitsberaubung, soziale Isolation,
Zerstörung bestehender Beziehungen zwischen Menschen,
Nötigung und Aussageerpressung durch Androhung hoher Strafen
...) zu arroganten, machtverwöhnten Charakteren heranreifen.
Jede Restspur von Freundlichkeit ist nichts als Gnade
gegenüber reumütigen, unterwürfigen
Angeklagten – und damit auch eine Ausdrucksform von
uneingeschränkter Macht. Gnade ist
Herrschaftsausübung, sie beinhaltet die Aussage, dass die
begnadigte Person vollständig in der Hand des Gnadegebers ist.
Wer nun zu den wenigen Menschen in diesem Land gehört, die
Justiz systematisch zu kritisieren, kann die narzißtischen
Charaktere zum Handeln reizen. Dafür gibt es viele
Handlungsmöglichkeiten. Eine – für die
RichterInnen selbst eher anstrengende und daher nur dann
gewählt, wenn anderes nicht mehr hilft – Methode
ist, die Justizkritik als Beleidigung oder falsche
Verdächtigung auszulegen. Genau dieses ist in
Marburg mit dem langjährigen Justizkritiker Ulrich Brosa
geschehen. Der Prozess am 25.11.2008 ist dabei nur ein
vorläufiger Höhepunkt und auch nicht der Abschluss
des traurigen Machtspiels. Schon der Weg zum Prozess ist mit
absurdesten Konstrukten von Straftaten gepflastert.
Staatsrache,
Justizkritische Beiträge gegen die Dummheit im deutschen
Recht(ssystem), Dr. Richard Albrecht
...eine der vielen, über den blossen Amtsschimmel bekannter
Paragraphenreiterei hinausgehende, nur noch als (ab einem bestimmten
Punkt auch vorsätzlichen) sittenwidrigen Schädigungen
höchstgefährlicher wie hirnschrissiger
Ausprägung, die Betroffene, die logisch und/oder
wissenschaftlich denken, niemals werden nachvollziehen können.
Wobei hinzukommt, dass die gegenwärtige deutsche
Amtsrichterei, wenn nur der ´Streitwert´ gering
genug ist, ein unkontrollierbares, insofern absolutistisches, Regime
darstellt, weil im herrschaftlichen Handlungssystem
´Gericht´ keinerlei Revision/Berufung
möglich und jede Beschwerde (oder gar Strafantrag von
Geschädigten gegen deutsche Berufsrichter/innen) wirkungslos
ist. Auch wenn man über Einzelheiten streiten mag: Nach
meiner, zugegeben: ganz subjektiven, Gerichtserfahrung gibt es in zwei
von drei Fällen kein "faires Verfahren" ("fair trial") im
Sinne der Europäischen Menschenrechtskonvention/EMRK. So dass
ich nur hoffen kann, dass meine Erfahrung einerseits atypisch ist und
andererseits baldmöglichst empirisch falsifiziert werden
möge...
“Manöver
der Ausgrenzung und Isolierung” : Norbert Leppert
über Glanz und Elend der Justizkritik und die Krallen der
Kritisierten
Vielen kritischen Websites und Weblogs, die in
seriöser Form die oft haarsträubenden
Missstände in Behörden und Justiz thematisieren,
dürfte vertraut sein, was Norbert Leppert, ehemals
Gerichtsreporter der Frankfurter Rundschau, über den
“Balance-Akt” der Justizkritik zu sagen hat.
Norbert Leppert ist, zusammen mit Frauke Höbermann und Holger
Weimann, Mitverfasser des Handbuchs “Gerichtsreporter -
Praxis der Berichterstattung. Gudrun Hoffmann hat diesen lesenswerten
Beitrag gefunden und auf der Website der Humanistischen Union Marburg
kommentiert.
Realität ist, dass die Justiz im Konflikt mit den Medien
über beachtliche Mittel und Möglichkeiten
verfügt, sich der Kritik und ihrer Kritiker zu erwehren: mal
frontal und knüppelhart, mal indirekt und hintenherum, mal
durch Ignorieren und Wegducken und selten, viel zu selten noch durch
Bereitschaft zu konstruktiver Auseinandersetzung, zum Dialog mit dem
Kritiker. Auf diese Realität hat der Gerichtsreporter, der
etwas verändern, etwas bewegen will, sich einzustellen. Damit
muss er umgehen können.
Verteidigung sei Kampf, verlangt der legendär gewordene Hans
Dahs in seinem ebenso legendären “Handbuch des
Strafverteidigers”. Eine Forderung, die ich für mein
Metier aufnehmen möchte, allerdings aber etwas weniger
pathetisch und in dieser Formulierung: Justizkritik sei Engagement, und
Engagement verlangt vom Gerichtsreporter, dass er im Auftrag seines
Publikums die Kraft aufbringt, aber auch die Kompetenz und
Unabhängigkeit besitzt, sich von Fall zu Fall bei der Justiz
unbeliebt zu machen und zwar gründlich und mit allen
Konsequenzen. Kein Gejammer, dafür aber das Bemühen,
rückblickend und nunmehr jenseits des täglichen
Getümmels etwas von den Bedingungen zu objektivieren, unter
denen Justizkritik in der Bundesrepublik zu leisten ist, aber auch zu
leiden hat.
Leiden als ein eklatanter Mangel, als eine empfindliche und in jeder
Weise ernstzunehmende Einschränkung bei der Wahrnehmung eben
jenes publizistischen Auftrags, dem in der Gerichtsberichterstattung
die fraglos schwierigste, aber auch wichtigste Funktion zukommt: Kritik
und Kontrolle der Justiz durch Öffentlichkeit. [...]
Wie schön liberal klingt es doch …
Wie schön liberal klingt es doch, wie
verständnisvoll, wenn bedeutende
Justiz-Repräsentanten ausdrücklich bekunden, wie sie
sich die Arbeit unserer Presse vorstellen: als wachsame und kritische
Begleitung und nicht etwa als Hofberichterstattung und langweiligen
Verlautbarungs-Journalismus.
Jenseits der Festtagsrede jedoch erweist sich solcherart Bekenntnis oft
nur von kurzer Dauer, dann nämlich, wenn es im
täglichen Geschäft plötzlich Ernst wird und
die Justiz öffentlich unter Kritik gerät. Eben noch
gestreichelt und ermuntert, bekommt der Reporter im Gericht zu
spüren, dass die ihm dargereichte Hand einige hübsche
Krallen hat. Und der Arm dieser Hand kann sich auch als ausgesprochen
lang erweisen, bis hoch hinauf in die Chefetage von Verlag oder Sender.
Justizsauereien
Wer in der korrupten Bananenrepublik Deutschland Enthüllungs-
und Aufklärungsjournalismus betreibt, der lebt
gefährlich.
Unter dem Deckmantel der üblen Nachrede, Verleumdung,
Beleidigung werden subjektive Gerichtsbeschlüsse gefasst, und
Menschen zu drakonischen Geldstrafen (Ersatzfreiheitsstrafen)
verdonnert.
Weder kommt es zu fairen Gerichtsverfahren, noch werden
Pflichtverteidiger bewilligt.
Menschen ohne/mit niedrigem Einkommen sind dieser kapitalistischen
Willkür schutzlos ausgeliefert.
...Im Klartext, wer sich weder die Presse noch einen guten Anwalt
leisten kann, der wird gnadenlos abgezockt von kriminellen juristischen
Banden.
Ein gewisser SPD Anwalt Rudolf Hartmann kann ja auch recht gut mit der
Justiz in Mittelhessen, was derartige Praktiken anbelangt, wie z.B. die
Startseite von http://herbstrose.npage.de/ beweist.
Wieder einmal wurde dokumentiert, Deutschland ist eine korrupte
Bananenrepublik, mit skrupellosen Juristen an der Spitze der
Gesetzesbrecher.
Manch ein Opfer spricht schon nicht mehr von "Heuschrecken", sondern
von "Totengräbern".
Dazu die Frage, wie soll/kann ein Rechtsstaat funktionieren, wenn sie
die Verantwortlichen aus Politik und Justiz selber nicht dran halten?
Schweig
stille für Rechtsanwälte, die gegen Behörden
handeln! Es gibt das “Sachlichkeitsgebot", 01.11.2008
Mehrere Sozialleistungsbehörden, z. B. Jugend- und
Sozialämter, wollen einen engagierten Rechtsanwalt
(www.rechtsanwalt-kroll.de und www.behindertemenschen.de) durch
Einleitung eines anwaltlichen Standesverfahren am 27.10.2008 in seinem
Wirkungskreis erheblich beeinträchtigen und beschneiden
(§ 114 BRAO). Der Anwalt setzt sich seit Jahrzehnten
für die Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit und sozialer
Sicherheit seiner hilfebedürftigen Mandanten im Sinne des
§ 1 BRAO ein, wobei sein anwaltliches Engagement insbesondere
behinderten Menschen gilt, um diesen ein menschenwürdiges
Leben und eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu
ermöglichen und diese vor staatlicher
Machtüberschreitung zu schützen (vgl. § 1
BORA).
Der Anwalt hat in der Vergangenheit mehrere
Einschüchterungsversuche durch Behörden erfolgreich
abwehren können (vgl. z. B. anwaltliches Standesverfahren 1997
sowie Zurückweisung eines Strafbefehls). Der Anwalt, der
jährlich ca. 1.000 Fälle im
Hartz IV-Bereich bearbeitet, musste im Rahmen einer anwaltlichen
Interessenvertretung in ca. 2-3 Fällen pro Jahr zur Vermeidung
von irreparablen gesundheitlichen Schäden seiner behinderten
Mandanten und zur Abwendung von Eigen- und Fremdgefährdung
sowie einer potenziellen Amokgefahr (vgl. Aufsatz von Christoph sowie
Präsentation Gewaltphantasien „Fall
Christoph“) sozusagen im Kampf um das Recht teilweise zu
drastischen, aber wirkungsvollen Maßnahmen gegenüber
den verantwortlichen Behörden greifen. Die Betroffenen waren
eklatanten Willkürakten durch die verantwortlichen
Amtsträger bis hin zur Rechtsbeugung (vgl. § 339
StGB) ausgesetzt.
Zudem wird der Anwalt die Öffentlichkeit auch darüber
informieren, wie ein Hartz IV-Richter eines Sozialgerichtes in
Niedersachsen z. B. die Rechte einer Hartz IV- Empfängerin
unter Verstoß der richterlichen Unabhängigkeit in
skandalöser Art und Weise beschnitten hat, dieser Richter aber
dennoch in ein höheres Richteramt befördert wurde
(Anschuldigungsschrift vom 05.01.2007/EV 83/05).
Ferner soll die Öffentlichkeit darüber informiert
werden, mit welcher Behördenwillkür ein Jugendamt
Rechtsansprüche von seelisch behinderten Kindern sowie Kinder-
und Jugendhilfetherapeuten beschnitten hat (Anschuldigungsschrift vom
04.12.2006/EV 203/06).
Des Weiteren soll transparent dargelegt werden, wie ein Leiter eines
Sozialamtes amtspflichtwidrig und willkürlich hohe
Eingliederungshilfekosten (§§ 39, 40 BSHG) zu Lasten
von psychisch behinderten Erwachsenen einsparen wollte und die
Rechtsbrüche trotz erfolgreich eingeleiteter gerichtlicher
Eilverfahren unbeirrbar fortgesetzt hatte (Anschuldigungsschrift vom
30.11.2006/EV 202/04 und dazu für die Betroffenen erwirkte und
dokumentierte Rechtssprechung des VG Oldenburg und OVG Niedersachsen).
Das Bundesverwaltungsgericht hat bereits im Jahre 1954 im Urteil vom
24.06.1954, VC 78.544 BVerwGE 1, 159 hervorgehoben, dass der
Bürger zwar der öffentlichen Gewalt unterworfen ist,
aber nicht Untertan, sondern Träger von Rechten und Pflichten
ist! Der Anwalt hat sich bereits als Student für die
schützenswerten Belange hilfebedürftiger Menschen
eingesetzt (vgl. z. B. NWZ, Artikel 10.06.1993), wird dies auch
zukünftig tun und sich im Falle von
Behördenwillkür zu Lasten seiner Mandantschaft weder
in seinem anwaltlichen Wirkungskreis noch in seinem Engagement
beeinträchtigen oder einschüchtern lassen!
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/alfredkroll99844501.php
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/0344e19b36007.php
Ungerechtfertigte
Kindeswegnahme = schwere psychische Folter/psychische Misshandlung im
Namen des Volkes/ mit Zustimmung des Staates
Fast jede Woche erfahren wir von neuen
Fällen, bei denen Mitarbeiter des Jugendamtes
überreagierten, Kinder von ihren Eltern trennten, obwohl es
sicher einen anderen Weg gegeben hätte. In manchen Kreisen wie
Münster kann man dieses Phänomen sogar
verstärkt beobachten.
Denkt irgendjemand in unseren Jugendämtern und Gerichten
darüber nach, welche Auswirkungen dieses Vorgehen auf das
weitere Leben dieser Kinder hat? Welche Auswirkungen es auf das Leben
der Eltern hat?
Wir sind uns sicher alle einig, wenn Kinder misshandelt,
vernachlässigt oder anderweitig gequält werden, muss
gehandelt werden und manchmal ist eine Herausnahme des Kindes die
Rettung für dieses Kind.
Doch welche Maßstäbe werden bei einer Inobhutnahme
herangezogen? Was passiert im Vorfeld einer Inobhutnahme? In den
meisten Fällen wird das Jugendamt durch Nachbarn,
Familienhelferinnen oder Angehörige von Missständen
informiert. Schauen wir uns diese Personen an. In wieweit haben sie
eigene Interessen, z.B. Streitigkeiten mit dem Nachbarn ---->
Rache? zu hohe Ansprüche ----> Familienhelferin mit
hauswirtschaftlicher Ausbildung? Angehörige sind manchmal
neidisch.
Oft sind die Mitarbeiter des Jugendamtes mit Arbeit
überhäuft und überprüfen diese
Vorwürfe nicht persönlich, in manchen Fällen
haben die Mitarbeiter des Jugendamtes die Kinder vor der Herausnahme
noch nie gesehen. Die Entscheidung einer Inobhutnahme, zumindest ist
das die Aussage der Jugendämter, wird in einer
Teamentscheidung getroffen. D.h. der Fallzuständige
Sachbearbeiter berichtet über seine Eindrücke, die
entweder nur aus den Erzählungen von Hilfepersonen stammen
oder aus kurzen Gesprächen mit den Eltern. Diesem Team,
welches weder die Eltern noch die Kinder oder die Helferpersonen
kennen, wird eine sehr subjektive Sichtweise des Falles gezeigt. Wie
soll ein Team da objektiv, zum Wohle der Kinder entscheiden?
Internetseiten von Betroffenen: www.elternsehnsucht.de.vu,
www.jugendamt-opfer.eu, www.muenchhausen-opfer.de,
www.petra-heller.info, www.judith-schaefer.com, www.kinderklau.net,
www.borgartz-kinder.de
weitere interessante Seiten des Kinderklaus oder die das Thema
staatlicher Kinderklau behandeln:
http://kinderklau.2page.de
, http://www.jugendamt-wesel.com/CEED_ge.htm
, http://www.michael-hickman.org/deu/deu_docs/060310_bozen_jugendamt.html
,
http://willkuer.vafk.de/Aktionen/FlyerGoerguelue.pdf , http://www.karin-jaeckel-autorin.de/aktuelles/umfrage.html
Gaddafis
Sohn bestätigt: Papa, seine Regierung und seine Justiz sind
schwerkriminell
Soviel Offenheit würde man sich auch sonst wünschen:
Saif al-Islam al-Gaddafi, der Sohn von Libyens Staatschef,
bestätigte in einem Interview
mit dem arabischen Sender al-Dschasira, dass die
kürzlich frei gelassenen bulgarischen Krankenschwestern und
ein palästinenischer Arzt unschuldig 8 Jahre lang in libyschen
Gefängnissen saßen und dort gefoltert wurden.
Auf der (englischen) Website des Senders heißt es
wortwörtlich: "Saif al-Islam vouched for the innocence of the
medics."
Wörtlich soll er auch gesagt haben: "Yes, they were tortured
by electricity and they were threatened that their family members would
be targeted."
Noch im Dezember 2006 hatten die in schmucke Roben gewandeten
libyischen Justizkriminellen die unschuldigen Frauen und den ebenso
unschuldigen Arzt in einem Berufungsprozess zum Tode verurteilt
Und was hat das mit Deutschland bzw. der deutschen Justiz zu
tun? So schweres Unrecht findet sich da nicht.
Aber man täusche sich nicht: Die Justiz zieht immer wieder
auch Charaktere an, die in diesem wie in jenem System dienen
können - weil sie kein oder ein nur unterentwickeltes Gewissen
haben.
Im amerikanischen Magazin Newsweek gesteht er ein, dass sein Land in
diesem Fall Europa auch finanziell erpresst hat: "Yeah, it’s
an immoral game, but they set the rules of the game, the Europeans, and
now they are paying the price … Everyone tries to play with
this card to advance his own interest back home."
Die
Mörder sind über uns, Der Spiegel 07/1947,
15.02.1947
Vor dem Schwurgericht in Halle a. d. S. läuft ein
Mordprozeß gegen mehrere ehemalige Angestellte der
Provinzialverwaltung. Angeklagt sind Regierungsrat Peter, ehemals
Dezernent der politischen Polizei bei der Provinzialregierung
Sachsen-Anhalt, Kriminalinspektor Zimmermann und
Kriminalobersekretär Stuhrmann. Verdächtigt wurde ein
Minister.
Die Sekretärin Helene Mader, die die Beweise für
umfangreiche Verfehlungen der Angeklagten in Händen hatte, ist
von ihnen am 26. Februar 1946 umgebracht worden. Die drei Angeklagten
lockten Helene Mader in ein Auto, raubten ihr die belastenden
Unterlagen und brachten sie durch Genickschuß um. Die Leiche
wurde verschleppt.
In der öffentlichen Schwurgerichtssitzung sagte der Angeklagte
Zimmermann aus, auch "höchste Kreise der Provinzialverwaltung"
hätten durch die Ermordete belastet werden können.
Helene Mader sei die Sekretärin des vor einem Jahr verhafteten
und in der Haft gestorbenen Hansotto Schwabe, des "Leiters des
Hilfswerks der Provinz Sachsen" gewesen. Dieser, ein krimineller Kzler,
habe umfangreiche Lebensmittelschiebungen vorgenommen.
Er sei auch der Lieferant des stellvertretenden
Ministerpräsidenten Robert Siewert (SED), des
SED-Landesvorsitzenden Bernard Koenen und des Leiters der Polizei,
Ministerialdirektor Georg König sowie des
Landwirtschaftsministers Dr. Dammerow (LDP) gewesen.
Wenn er diese Ausführung schon früher gemacht
hätte, sagte Zimmermann, und nicht erst jetzt vor der
Oeffentlichkeit, wäre er nicht wieder aufgetaucht.
Angeklagter Regierungsrat Peter gab an, er habe mit Minister Siewert
ein Telefongespräch geführt und von ihm die Weisung
erhalten, Helene Mader zu "liquidieren".
Am dritten Verhandlungstag gab es für die wenigen Zuschauer,
die durch die strenge Eingangskontrolle durchgelassen wurden, (der
Erste Staatsanwalt überprüfte persönlich die
Einlaßkarten und Personalausweise), eine neue Sensation:
Der angeklagte ehemalige Regierungsrat Peter widerrief seine Aussage,
daß Minister Siewert ihm die Anweisung zur Ermordung von
Helene Mader gegeben habe. Der Generalstaatsanwalt hatte kurz vorher
noch eine etwa halbstündige Unterredung mit Peter in dessen
Zelle gehabt.
Der Angeklagte Zimmermann, der trotz seiner 26 Jahre schon zwei
Schlaganfälle in der Haft erlitten hat, wurde vom Gericht
wegen früherer Fragebogenfälschungen als
unglaubwürdig bezeichnet.
Der Angeklagte Stuhrmann erkrankte plötzlich, saß
mit kreideweißem, fast grünlichem Gesicht auf der
Anklagebank und war nicht vernehmungsfähig. Am
nächsten Tag starb er an "Herzlähmung bei
Bauchfellentzündung" im Gefängnis,
Der Prozeß aber wurde vertagt. "Auf unbestimmte Zeit", sagte
das Gericht. "Für immer", meinen die Hallenser.
Internet-Zensur
kommt schon am 17.04.2009
Entsprechende Verträge werden von den Internet-Providern
"freiwillig" unterzeichnet. Fast alle machen mit. Sperrlisten werden
vom BKA geliefert und täglich aktualisiert. BKA bestimmt, was
gesperrt wird.
Die Internet-Zensur kommt früher als geplant und ohne
gesetzliche Grundlage. Fünf der sieben
größten deutschen Internetprovider wollen aufgrund
eines von der Regierung beschlossene "Eckpunktepapieres" schon bald
"aktiv" werden und mißliebige Seiten sperren.
Ausserdem heisst es in dem Papier: Provider sperren nur die Seiten, die
vom BKA verschlüsselt auf laufend aktualisierten Listen
übermittelt werden. Was gesperrt wird, legt allein das BKA
fest. Die Provider setzen die Sperrung lediglich um.
www.bund-fuer-das-recht.de
Der Bund für das Recht wurde gegründet, weil
Bürger feststellen mussten, dass das Deutsche Rechtswesen
nicht mehr funktioniert.
Der Umgang der Justiz mit Protokollfälschungen und eine nicht
rechtgültig unterschiebener Haftbefehl
Was will die Coburger Justiz vertuschen, Leipzig und Coburg sind
überall
Das Beamtentum als Garant für den Erhalt der
Rechtstaatlichkeit
Die fehlende Staatshaftung - Ursache und Auswirkungen ...
Trotz der eindeutigen Entscheidung des Europäischen
Gerichtshofs für Menschenrechte vom 18.3.1997 wird immer noch
der Beschuldigte durch die Richter für dumm verkauft um die
Akteneinsicht in die Ermittlungsakten nur Rechtsanwälten zu
gewähren. Obwohl der Bundestag wegen weiterer
Verstöße den § 147 StPO entsprechend
ergänzte, war der Europäische Gerichtshof abermals am
12.3.2003 gezwungen das Recht auf Akteneinsicht für die
Beschuldigten auch ohne Anwalt zu betonen. ...
Prof.
Albrecht: Unser Rechtsstaat befindet sich mitten in der
Auflösung
Prof. Albrecht: Unser Rechtsstaat befindet sich mitten in der
Auflösung, weil es eine Herstellung von Sicherheit in dem
Maße wie es der Politik vorschwebt nicht gibt. Wenn man diese
Sicherheit herstellt hat man die Staatssicherheit und die haben wir in
der DDR abgeschafft und nun bekommt die Bundesrepublik noch ein
schlimmeres als das was abgeschafft wurde. Das ist ein Wahnsinn, der
die Politik im Grunde beherrscht. Die Politik such nach Mitteln zu
zeigen was sie kann und dabei vernichtet sie den Rechtsstaat und das
ist im Grunde das Verbrechen. ... Vor einer scheinbaren Gefahr soll die
Gesellschaft ihre gesamte Freiheit aufgeben und das ist eine Umkehrung
dessen was uns eigentlich unser Leben und unsere Demokratie wert ist.
Diese Freiheitsaufgabe ist gleichzeitig der Sicherheitsstaat und damit
geht die Sache über die Wupper. Merkel
kündigt Übewachungsstaat an, null Toleranz
gegenüber der bürgerlichen Freiheit.
Domains
von der Denic? Nein Danke!, willkürliche Domainzensur in
Deutschland
Deutschland ist ein Land, wo die Willkür regiert.
Von Rechtstaatlichkeit gibt es in Deutschland keine Spur. Die Domain
Wikileaks.de ist nun gesperrt. Wenn man nicht die die dicke Kohle
abgreifen kann, wie Martina Nolte und Sven Teschke das mit ihren
Abmahnfallen in der Wikipedia praktizieren, dann wird eben komplett
zensiert. Zensur ist in Deutschland eben ganz normal.
Na klar, nicht jeder in Deutschland ist wie Tomlaywer und sein
Kindergarten, aber die Vertreter der Justiz haben soviel Dreck am
stecken, dass da fast jeder honorige Jurist bei der
blödsinnigen Zensur gerne mitmacht.
Die Moral von der Geschicht? Kauf Denic Domains nicht!
Hans
Meiser abserviert, weil er über schweinereien in Politik und
Justiz berichten wollte
(…) Hans Meiser wollte einige Namen einer Liste von mehr als
100 deutschen Prominenten veröffentlichen, die neben Michel
Friedman Kunden eines exklusiven Call-Girl-Rings gewesen waren. Hans
Meiser verstand nicht, warum einzig Michel Friedman 2003 in
Zusammenhang mit Zwangsprostituierten in die Schlagzeilen geriet, der
Bundesinnenminister die Akte zur Chefsache machte und die Namen der
anderen Kunden (unter ihnen ein Fußballtrainer, drei
Fußballer der Bundesliga, zwei Schlagersänger, 17
Politiker, acht Unternehmer und 34 Journalisten) aber von der
Bundesregierung wie ein Staatsgeheimnis gehütet wurden.
Hans Meiser bot den Fernsehsendern einen Bericht über Bundestagsabgeordnete
an, die regelmäßig vom Bundestag mit einem
Taxischein – also auf Kosten der Steuerzahler – auf
den Berliner Kinderstrich fuhren. Hans
Meiser berichtete über einen ehemaligen deutschen Minister,
der Stammgast in einem Berliner Bordellbetrieb ist und dort stets
für Ekel unter den Prostituierten sorgt, weil sie sich in
seiner Gegenwart stets eine Flasche Piccolo in den After schieben
mussten – der Herr Minister pflegt den Inhalt der Flasche
dann zu trinken. Der Herr Ex-Minister wirkt im Fernsehen immer so
sympathisch - da kennen ihn zwei Berliner Prostituierte völlig
anders. Sie bekommen Brechreiz, wenn sie den Mann sehen - aber sie
brauchen das Geld. (…) Hans Meiser hatte recherchieren
lassen, welche Unternehmer und Politiker bestechlich waren. Und er
hatte recherchieren lassen, welche Politiker eine kriminelle
Vergangenheit hatten – und, kaum im Amt, die eigene
Ermittlungsakte vernichten ließen.
(…) Nachdem Hans Meiser dieses Produktionsvorhaben bei
vielen großen Sendern bekannt gemacht hatte, hieß
es, seine Formate passten nicht ins Programm. Kurz: Es gab keine
Aufträge mehr. Warum nur?
Deals
gehören vor Gericht zum alltäglichen Geschäft
In einem Beschluß des BGH legte der große Senat
für Strafsachen fest, dass Deals nicht zu
unverhältnismäßig milden Strafen
führen dürfen (GSSt 1/04). In dem Beschluß
befassten sich Richter auch mit dem Aspekt von Absprachen, der
für Angeklagte eine erhebliche Gefahr darstellen kann. In der
Branche sei es kein Geheimnis, dass Gerichte wegen ihrer hohen
Arbeitsbelastung mitunter dazu verleitet werden könnten,
Angeklagte zu verfahrensverkürzenden Deals zu
drängen. Sie tun das etwa, indem sie eine hohe Strafe in
Aussicht stellen und zugleich auf die Möglichkeit von
Nachlässen hinweisen - sofern der Beschuldigte bedingungslos
kooperiere. Beschuldigte könnten sich aber im Extremfall sogar
zu falschen Geständnissen gedrängt fühlen -
und deshalb verwarfen die BGH Richter solches Vorgehen als
rechtsstaatlich bedenklich - ebenso wie Versuche einen Angeklagten im
Rahmen eines Deals frühzeitig zu einem Rechtsmittelverzicht zu
bewegen und damit zu verhindern, dass diese Urteile anfechten - dieser
Punkt soll jetzt zum Beispiel ausdrücklich im Gesetz
ausgeschlossen werden. ...Leider ließen sich auch viele
Anwälte aus Bequemlichkeit oder anderen Gründen
mitunter auf Deals ein, die für Mandanten nachteilig seien.
dpa 03/2009.
Strafanzeige
gegen den Vorsitzenden Landgerichtsrichter Jürgen Seifert und
Oberstaatsanwalt Hans Jürgen Schulz
Einen “rechtswidrigen, ja kriminellen Deal” hatte
Rost seinen Juristenkollegen vorgeworfen.
Nur wenige Tage vor Rosts Anzeige waren die Rocker mit einem
überraschend milden Urteil aus dem Gerichtssaal gekommen. Die
Anklage ließ den Tatvorwurf des schweren Raubes fallen und
forderte nur zwei Jahre Haft wegen gefährlicher
Körperverletzung. Die Strafe wurde für elf der 14
Angeklagten zur Bewährung ausgesetzt. Im Gegenzug gestanden
die “Höllenengel”, dass sie im
März 2006 in Stuhr (Kreis Diepholz)verfeindete “Bandidos”
überfallen und schwer misshandelt hatten.
„Handel mit der
Gerechtigkeit“ kritisiert, Hartz-Urteil löst
„Deal“-Kontroverse aus, 26.01.2007
HB BERLIN. Aus der großen Koalition erhielt die
Sozialdemokratin Unterstützung. Die Opposition warnte davor,
Vereinbarungen zwischen Gericht, Verteidigung und Anklage regelrecht zu
fördern. Die Linksfraktion forderte ein Verbot der Absprachen.
Der Deutsche Anwaltverein kritisierte die Pläne von Zypries.
"Die Regelung ist dürftig. Sie verschlechtert die Situation
der Angeklagten und der Verteidiger", sagte der Vorsitzende des
DAV-Strafrechtsausschusses, Stefan König, der "Berliner
Zeitung". Ein Gericht könne sich leichter als bisher von
Vereinbarungen lösen. Zugleich könne der Druck auf
Angeklagte stärker werden, sich auf Absprachen einzulassen.
Die Initiative der Ministerin trage dem Umstand Rechnung, dass
Absprachen gängige Praxis seien, sagte der stellvertretende
CDU/CSU-Fraktionschef Wolfgang Bosbach dem Sender N24. Es gehe darum,
eindeutige gesetzliche Regelungen zu finden. Ausgeschlossen werden
müsse, dass sich der Staat die Strafe quasi abkaufen lasse.
Umgekehrt dürfe die Justiz dem Angeklagten nicht mit einem
höheren Strafmaß drohen, wenn er sich einem Deal
verweigere. Zudem müssten Urteile auch nach Absprachen von
einer höheren Instanz überprüft werden
können.
Der rechtspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Joachim
Stünker, lobte das Vorgehen von Zypries mit Verweis auf
langwierige Verfahren insbesondere bei
Wirtschaftskriminalität. "Es macht aus
prozessökonomischen Gründen Sinn, Verfahren
abzukürzen. Wenn die Justiz Deals richtig handhabt, wird es
nicht ungerecht", sagte er. Ein wirtschaftlich gut gestellter
Angeklagter solle nicht geschützt werden. Zudem seien sogar in
kleinen Verfahren Deals bereits alltäglich.
Die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende, Sabine
Leutheusser-Schnarrenberger, forderte: "Der Deal muss die Ausnahme
bleiben." Absprachen seien zu einem ausufernden Instrument im
Strafprozess geworden und in Ansätzen ein Offenbarungseid
für die Justiz. Die Ex-Bundesjustizministerin forderte, lieber
die Gerichte - auch personell - zu stärken.
Die
Staatsanwaltschaft schlägt bei versehentlichem Zahlungsverzug
Gnadenlos zu, April 2008
Nadja K. staunte nicht schlecht als sie den Brief der Landesjustizkasse
B. las. Ihr wurde ein Zahlungsverzug i.H.v 50 Euro vorgeworfen. Knapp
300€ solle sie nun sofort bezahlen.
Die 27-jährige Frau hatte wegen einer Straftat (Urteil:
400€ Geldstrafe) eine Ratenzahlung beantragt, da sie als Hartz
IV- Empfängerin unmöglich einen solchen Betrag
ausgleichen kann. Nachdem ihr dieser bewilligt wurde zahlte sie
regelmäßig und pünktlich ihr Raten an die
Landesjustizkasse. Ausgerechnet im April unterlief ihr ein Fehler bei
der Überweisung. Eine falsche Rechnungsnummer im
Verwendungszweck bracht ihr das Verhängnis.
Ein Anruf bei der zuständigen Staatsanwaltschaft erbrachte ihr
weiteren Kummer. Dort stellte man sich stur und erwähnte
gleichzeitig, dass ein Hafbefehl gestellt wurde, da sie nicht bezahlt
habe. Nadja K. gab nicht auf. Sie schrieb ihr Anliegen an die
Staatsanwaltschaft und belegte ihren Fehler, indem sie den Kontoauszug
beilegte. Sie überwies, als zusätzlichen
Guten Willen, am 01.05.08 wieder ihre Rate an die Landesjustizkasse.
Aber auch dies brachte ihr keinen Erfolg. Ein zweizeiliger Brief kam 2
Wochen später, indem man ihr deutlich zu verstehen gab, dass
bei einem Zahlungsverzug unverzüglich ein Haftbefehl erlassen
wird. Über diese Vorgehensweise wüsste sie
schliesslich bescheid. Über den Verbleib ihrer geleisteten
Zahlung wurde geschwiegen.
Ergebnislos versuchte die Junge Frau das Geld zu beschaffen
und hoffte, das sich die Polizei Zeit lassen
würde, bis sie das Geld zusammen hat.
Ende Mai um 6:30 h klingelte die Polizei dann sturm bei Nadja K. Der
Haftbefehl wurde, vor den Augen ihres 3-jährigen Stiefkindes
vollzogen. Auch die Bemühung des Polizeibeamten blieb ohne
Erfolg. Somit musste Frau K. ihre Ersatzfreiheitsstrafe in der 60 km
entfernten JVA antreten.
Eiskalt abserviert, Steuerfahndung
Frankfurt, spiegel 19.12.2008, Amtliches
Mobbing: Zumwinkels Strafverfolgerin verjagt, 17.12.2008
Als Ermittler holten sie für den Staat Millionen, auch bei den
großen Banken. Doch plötzlich war Schluss.
Plötzlich störten sie die Geschäfte und
wurden als Querulanten aus dem Dienst gemobbt. Die Geschichte von
Rudolf Schmenger und seinen Kollegen von der Steuerfahndung Frankfurt,
die jetzt auf Gerechtigkeit hoffen.
Rudolf Schmenger, 47, zuletzt Amtsrat. Er wehrte sich gegen das Aus -
und wurde per Gutachten für verrückt erklärt
"Lass gut sein, sonst machen die dich fertig"
So leicht jedoch wollen sich die Fahnder nicht abwimmeln lassen. Sie
fürchten um den Erfolg dessen, was sie in jahrelanger Arbeit
aufgebaut haben. Wenn der Grund ist, dass man seitens des Dienstherren
Bedenken hat, die Vielzahl der Fälle aus Personalnot nicht
bearbeiten zu können, dann muss doch mehr Personal her, statt
dass man die Steuerhinterzieher laufen lässt. Die Ahndung
eines Banküberfalls hänge schließlich auch
nicht von der Höhe der Beute ab.
Neue Regeln im alten Spiel, Chaos beim Unterhaltsrecht, Focus Nr. 13,
23.03.2009, Seite 34 und 48
Mit dem wegweisenden BGH-Urteil beginnt in Sachen Unterhaltszahlung
eine neue Rechtssprechung - dennoch bleibt jeder Prozeß ein
Risiko.
MIt jeder Information, die der 43-jährige Techniker
über das neue Gesetz aufsog, stiegen Zuversicht und Laune:
Eindeutig war der der typische Fall - genau der männliche
Zahler, den der Staat entlasten wollte. Das Amtsgericht Crailsheim
lehnte ab: Es bestehe keine Aussicht auf Erfolg. Was das soll? An
dieser Frage reiben sich bisher auch Juristen. "Beratungs- und
Rechtsunsicherheit" beklagen vor allem Anwälte.
Rolf Eichelmann: "Das Gericht hat genauso verhandelt wie damals, als
das alte Gesetz galt. Männer müssen immer zahlen, das
sei immer so gewesen. Diesen Satz hat die Richterin
angefügt.".
Marion Betz: "Der Richter hat einfach nach altem Recht entschieden. Das
hat mich geärgert.".
Rechtsanwalt und Notar Rudolf Haibach, Fachgebiet Familienrecht:
"Einige Richter halten sich nicht an die gesetzlichen Forderungen,
sondern entscheiden nach ihren eigenen Wertvorstellungen. Mandanten
fühlen sich ausgeliefert und ungerecht behandelt."
Rechtsanwältin Margarete Fabricius-Brand: "Es ist fast
unmöglich abzuschätzen wie ein Prozeß
ausgeht".
Rechtsanwältin Doris Kloster-Harz: "Die Rechtssprechung hat
sich vom Willen des Gesetzgebers gelöst. Anwälte
können ihre Mandanten kaum noch zuverlässig beraten.".
Heute schon gelacht?,
Focus Seite 48: Bundesjustizministerin Brigitte Zypries verteidigt das
neue Unterhaltsrecht als Fortschritt. Brigitte Zypries: "Wenn der BGH
etwas klarstellt, dann beachten das alle Gerichte." Vor Gericht ist man
auch nicht den Wertvorstellungen des Richters ausgeliefert, weil sich
Richter an das Gesetz halten müssen.
Ex-Sträfling erhält
für Haft Entschädigung
Menschenunwürdige
Bedingungen in der JVA Detmold
Vier Gefangene auf 18qm: Erneut muß das Land NRW Schdenersatz
für die menschenunwürdige Unterbringung von
Häftlingen zahlen. Im jüngsten Verfahren bekam eine
Ex-Sträfling 2300 EUR zugesprochen (pro Tag 10 EUR), weil
seine Zelle zu klein gewesen sei. Bei unter 5qm, die einer Person zur
Verfügung stehen kann von einer menschenwürdigen
Unterbringung nicht mehr gesprochen werden (OLG-Hamm 11 U 88/08). Im
Prozess konnte der Mann nachweisen, dass er sich bereits
wärhrend seiner Unterbringung mehrfach beschwert hatte.
Bereits Mitte März hat das LG Bonn zwei Männern
Entschädigungen in Höhe von 6600 EUR zugesprochen,
die sich eine 7,6qm große Einzelzelle hatten teilen
müssen. Im Jahr 2008 gab es in NRW 280 Verfahren und derzeit
sind etwa 700 Verfahren anhängig in denen es um die
menschenunwürdige Unterbringung von Gefangenen geht. Aus Sicht
der Landtags-SPD ist die richterliche Entscheidung eine "Belehrung der
Justizministerin". (MT 19.03.2009, Seite 23)
www.folterknast.de
Mannheim: Gefangene misshandelt im Knast. 35 Jahre her,
JVA Gelsenkirchen bekommt einen neuen Chef, Land tauscht JVA-Spitze in
Gelsenkirchen aus, Mauern des Schweigens, Zelle zu klein: 700
Häftlinge fordern Schadenersatz, Menschenunwürdige
Zellen, Häftlinge sollen Mitgefangenen sexuell misshandelt
haben, Der neue Folter-Skandal, Wenn der Knast zum Pulverfass wird,
"Mit Resozialisierung hat das nichts zu tun", Freispruch für
alle Angeklagten im JVA-Prozess, Gefängniswärter
sollen Häftling misshandelt haben, Häftlinge beklagen
Missstände, Häftling zwang Mitgefangenen, sich die
Pulsadern aufzuschlitzen...
Die
Verkehrswertermittlung in Zwangsversteigerungsverfahren (AG-Minden):
Es handelt
sich um 2 ganz genau gleiche Wohnungen. Wobei zu der Wohnung bei einem
Wert von 30300 EUR gemäß dem Gutachten auch noch ein
KfZ-Stellplatz gehört im Gegensatz zu der Wohnung, die mit
einem Wert von 55000 EUR ausgewiesen ist. Vielleicht wirkt sich auch
der KfZ-Stellplatz entsprechend wertmindernd aus, weil wer einen
KfZ-Stellplatz hat braucht unbedingt auch ein Auto, weil ein leerer
KfZ-Stellplatz würde im Ansehen der Person (in der Justiz das
wichtigste überhaupt) bedeuten, dass sich der
Eigentümer kein Auto leisten kann und es sich somit um eine
ganz besonders mindere Person handelt (Tatsächlich besitzen
beide Wohnungen einen KfZ-Stellplatz und auch noch einen kleinen
Kellerraum). Beide Wohnungen wie auch etwa 30 weitere in dem
Gebäude sind ca. 1992 innerhalb kürzester Zeit
für 60000 EUR unrenoviert und untapeziert an 30 verschiedene
Käufer verkauft worden, selbst bei zusätzlichen
Maklerkosten von 2000 EUR. Beide Wohnungen sind dann renoviert worden.
Damals, kurz nach Maueröffnung, waren 60000 EUR für
eine solche Wohnung in der Größe ein
günstiger Preis, weil sich diese Wohnungen nicht in einer
guten Lage befinden und der Preis war demgemäß
damals angemessen. Heute dürfte der Marktpreis wohl eher bei
30000-40000 EUR liegen und in einer Zwangsversteigerung kaum mehr als
25000 EUR zu erzielen sein. Der erzielbare
Zwangsversteigerungserlös wird evtl. auch von dem vom
Gutachter zu vor festgestellten Verkehrswert abhängig sein.
Schauen wir uns einmal an welcher Verkehrswert für 2 gleiche
Wohnungen festgestellt worden ist wobei die Festellung für den
Verkehrswert eines solchen Gebäudes mit einem Gutachten nicht
über 1250 EUR liegen sollte. Das umfangreiche Gutachten, das
nicht annähernd richtig sein muß, erweckt dann beim
Betrachter den Eindruchk, dass mit physikalischen wertermittelnden
Gesetzmäßigkeiten hantiert wird.:
0011 K 0170/ 2006 (letzte Aktualisierung: 14-01-2009 13:07), Grundbuch:
Minden Blatt 8.192
Objekt/Lage: Eigentumswohnung (3 bis 4 Zimmer) [Anm.: ohne
KfZ-Stellplatz]: Bruchstr. 51, 32423 Minden
Beschreibung: Laut Gutachten handelt es sich um die Wohnung Nr. 21 im
5. OG eines 8-geschoss. Wohnhauses, Massivbauweise mit Flachdach und 32
WE, Baujahr 1973. NF der Wohnung: 80,41 m². Wohnung konnte
nicht besichtigt werden. Verkehrswert in €:
55.000,00 EURO
0011 K 0206/ 2007 (letzte Aktualisierung: 17-02-2009 16:11), Grundbuch:
Minden Blatt 8.189
Objekt/Lage: Eigentumswohnung (3 bis 4 Zimmer), Kfz-Stellplatz:
Bruchstraße 51, 32423 Minden
Beschreibung: Lt. Gutachten befindet sich die Wohnung mit einer
Wohnfläche von ca. 78 m² und anteiligem
Gemeinschaftseigentum im 4. OG links vorne des Hauses Bruchstr. 51,
32423 Minden. 8-geschoss., unterkellertes Hochhaus mit 32
Wohneinheiten, Massivbau, Baujahr ca. 1972, Flachdach mit
Flachdach-Eindeckung, Kunststoff-Fenster mit
Wärmedämmglas, zentrale Ölheizung.
Das Grundstück ist 5.078 m² groß. Der
Miteigentumsanteil beträgt 3.091/100.000. Verkehrswert
in €: 30.300,00 EURO
Gemäß
Richter Dr. Kummer und Richter Dr. Haddenhorst vom LG-Bielefeld kommt
es bei der Verkehrswertermittlung auch nicht auf tatsächliche
Sachverhalte an wie zB. ob ein Grundstück bebaubar ist oder
erschlossen ist, sondern das wichtigste ist das Ansehen der Person und
ob dem Richtern der Gutachter bekannt ist uabhängig davon ob
seine Verkehrswertermittlungen richtig oder falsch (gewesen) sind, denn
das interessiert ohnehin niemanden. Bei Fehlern deckt einer den anderen
ab, weil ihm der Kollege bekannt ist ohne konstruktiv daran zu arbeiten
solche Fehler oder völlig falsche Wertermittlungen zu
vermeiden.
Gemäß Richter Dr. Haddenhorst kommt es bei einer
Entscheidung darüber ob ein Richter Sachverhalte zur Kenntnis
genommen hat anscheinend auch nur darauf an ob ihm sein Richterkollege
gut bekannt ist.
Bausachverständige:
Kurze Vorrede: das Bittere ist, dass es viel einfacher ist,
..äh.. qualitativ wenig geeignete Sachverständige
für Schäden an Gebäuden zu benennen als
wirklich gute. Es gibt viele, die weder Gericht noch Parteien auch nur
ansatzweise eine Hilfe sind. Das/der Schlimmste war mal ein Herr aus
Ostholstein, auch öffentlich bestellt und vereidigt, der
klatschnasse Flurwände einfach zufliesen wollte. Das schrieb
er auch in seinem Gutachten, so über 15 Seiten lang.
Gutschterdatenbank: http://richterdatenbank.net/gutachterdatenbank
Das
große Problem im Medizinrecht, Qualität und
objektivität medizinische Gutachten
Das zentrale Problem medizinischer Gutachten
ist deren höchst unterschiedliche Qualität und
Objektivität.
Das Spektrum ist weit und reicht von fachlich fundierten,
wissenschaftlich exakt belegten Bewertungen medizinischer Sachverhalte
bis zu typischen Gefälligkeitsgutachten mit
vorsätzlich aufgestellten, medizinisch unhaltbaren
Behauptungen.
Diese Aussage entspricht leider nicht der täglichen Erfahrung
mit medizinischen Gutachten und Gutachtern. Interessanterweise scheinen
Qualität und Objektivität der Begutachtung gerade in
keinem erkennbaren Verhältnis zu Berufserfahrung,
Fachkenntnissen oder "medizinischem Rang" der Gutachter zu stehen.
Inhaltlich bedenkliche Gutachten sieht man in der Praxis sowohl bei
Assistenzärzten als auch bei sehr erfahrenen Chef- und
Oberärzten großer Kliniken.
Der Nichtmediziner kann indes kaum einschätzen, wie es um die
Qualität und Objektivität eines Gutachten bestellt
ist. Hierzu bedarf es in der Regel einer sorgfältigen Analyse
durch wirklich unabhängige Mediziner.
Wie kann der Patient bzw. sein Anwalt einen unabhängigen
Gutachter erkennen? Erfahrene Patientenanwälte sollten
zumindest einen Teil der gerichtlich bestellten
Sachverständigen aus ihrer langjährigen
Tätigkeit kennen und einschätzen können.
Seriöse Patientenschützer können ebenfalls
eine große Hilfe sein, wie auch spezialisierte
Selbsthilfegruppen. Eine gewisse Zurückhaltung scheint bei
Dienstleistern geboten, die sich mit dem Prädikat
"unabhängig" schmücken, zugleich jedoch intensive
Kooperationen und Kontakte zu Versicherungen pflegen. Hier sind
Interessenkonflikte zu befürchten.
Zur mangelnden Neutralität vieler gerichtlicher Gutachter,
Zweiklassenrecht durch Gutachterkauf
Heft 9/1998 der Zeitschrift für Rechtspolitik, Wes Brot ich
eß, das Lied ich sing
Nicht ganz zu Unrecht wurde vor einigen Jahrzehnten vielfach die
Meinung vertreten, die Richter würden - vor allem aufgrund
ihrer Herkunft aus Ober- und Mittelschicht - die Unterschichten in
ihrer Rechtsprechung benachteiligen. Heute sind solch pauschale
Behauptungen sicher nicht mehr gerechtfertigt. Im Gegenteil - es gibt
eine Fülle von Hinweisen, daß z.B. eine sehr
mieterfreundliche Rechtsprechung dazu führt, daß
Wohnraum daß Wohnraum leer steht oder eine sehr
arbeitnehmerfreundliche Rechtsprechung dazu führt,
daß Arbeitsplätze im Inland verlorengehen.
Ein Gebiet aber gibt es nach wie vor, in dem sich Angehörige
zweier Klassen vor Gericht gegenüberstehen: Diejenigen, die
sich Gutachter kaufen können und diejenigen, denen dazu die
Mittel fehlen. Die Landtagsfraktion der Bayerischen SPD hat sich dieses
Themas in einer schriftlichen Anfrage und einer Pressekonferenz
angenommen; sie fordert u. a. eine Änderung der ZPO. Die
Misere des normalen Bürgers, der im Prozeß auf einen
Sachverständigen trifft, hängt damit zusammen,
daß er höchst selten mit Sachverständigen
zu tun hat, seine Gegner (Industrie, Versicherungen,
Berufsgenossenschaften etc.) aber tagtäglich. Da diese
Großen laufend mit Gutachtern zu tun haben, lohnt es sich
für sie, sich die Gutachter gefällig zu machen.
Zuweilen geschieht dies durch illegale Zuwendungen, meist aber geht man
ganz legal vor. Es gibt Geld für irgendwelche Gutachten,
für sogenannte klinische Studien, Finanzierung von Tagungen,
Einladungen zu gut bezahlten Vorträgen, zu Kongressen und
sonstigen Veranstaltungen, Zurverfügungstellung von
Arbeitsmaterialien, Spesenersatz, Zahlungen an Institutionen, die
indirekt dem Gutachter zugute kommen, usw.
Daß man hier nicht kleinlich ist, zeigen die Versuche einer
großen Krankenversicherung, den Westdeutschen Rundfunk zu
bestechen, wobei der Versicherungsagent erklärt, er habe durch
Geldzahlungen schon viele verdeckte Werbebeiträge seiner
Versicherung ins Fernsehprogramm geschleust. Das meiste liegt hier
leider im Dunkeln und wird dort ohne Änderung der ZPO wohl
auch bleiben...
Gert
Postel über seine Psychiatrie-Erfahrung als Oberarzt: "Auch
eine dressierte Ziege kann Psychiatrie ausüben"
Mehr Schein als Sein: Psychiatrie
Hochstapler Dr.med. Dr.phil. Gert Uwe Postel reißt
Psychotherapeuten und Psychiatern die Maske kundiger Heiler herunter.
Darf man es bedauern, dass Gert Postel, ein Hochstapler mit Kultstatus,
der sich selbst bezeichnet als "ein Nichts", "ein ehemaliger Postbote
mit mittlerer Reife", die ihm vom sächsischen
Sozialministerium angetragene Chefarztstelle der forensischen Abteilung
des Landeskrankenhauses für Psychiatrie und Neurologie in
Arnsdorf - dotiert mit einer C4-Professur an der TU Leipzig - nicht
angenommen hatte? Jedenfalls ist der Welt damit eine weitere
heiter-böse Bloßstellung dessen vorenthalten worden,
wovon Politik, Justiz wie Psychiatrie bis zur Stufe der
Unfähigkeit vorzüglich leben: dem schönen
Schein.
Schon sieben Monate nach seiner Einstellung als Oberarzt am
Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie
im sächsischen Zschadraß wurde der falsche Dr. med.
Dr. phil. Gert Uwe Postel, persönlich unterstützt vom
Sozialminister Dr. Hans Geisler (CDU), für diese
Chefarzt-Position vorgeschlagen. Postels fachliche Kompetenz galt als
unbestritten.
...Honorare in Höhe von knapp 44.000 Mark, die er für
psychiatrische Gutachten in 23 Strafverfahren kassierte, für
die er als Gerichtsgutachter bestellt wurde, wird er hingegen behalten
dürfen. Das sächsische Justizministerium habe zwar
eine Rückforderung geprüft, aber kein Verfahren
eingeleitet, weil eine Chance, das Geld einzuklagen, nur
bestünde, wenn die Fehlerhaftigkeit der Gutachten nachgewiesen
werde. Von den Gerichten war jedoch keine einzige der Expertisen
zurückgewiesen oder angefochten worden.
Mobbing, med.
Gefälligkeitsgutachten, überflüssige
Diziplinarverfahren, Behördenstress, 11.02.2010
„Was mit den Steuerfahndern begann, scheint ein Problem der
gesamten Hessischen Landesregierung zu sein. Innenminister Volker
Bouffier (CDU) muss sofortige Aufklärung über die
Vorwürfe systematischen Mobbings und des Einsatzes
zweifelhafter Gesundheitsgutachten leisten.
...Nun zeigten die jüngsten Meldungen über den
erneuten Einsatz dubioser Gesundheitsgutachten und Mobbings bei
hessischen Polizistinnen und Polizisten wie das System Koch
funktioniere, so Schaus. Die glaubhaften Berichte über Mobbing
und zweifelhafte Gutachten in hessischen Ministerien machten deutlich:
Durch eine personalpolitische Führung nach Gutsherrenart
werden die Rechte der Beschäftigten systematisch verletzt.
Es sei traurig, dass verdiente Beschäftigte und Beamte wie
Dirk Lauer nur über Gerichte ihr Recht erkämpfen
müssten. DIE LINKE fordere deshalb die Staatsanwaltschaft auf,
dass die momentan niedergelegten Ermittlungen gegen Gutachter und
Dienstärzte wegen Ausstellens unrichtiger Gesundheitszeugnisse
wieder aufgenommen werden. Schließlich sei die Unrichtigkeit
der entsprechenden Gutachten aktenkundig.
In der Innenausschusssitzung vom 11.02.2010 bügelte der
Innenminister alle Vorwürfe aufgrund von Mobbing, med.
Gefälligkeitsgutachten und überflüssige
Dizisplinarverfahren als Einzelfälle ab!
...Nun habt Ihr als Betroffene nur noch die Chance um das Gegenteil zu
beweisen die Möglichkeit euch mit Namen bei den Fraktionen zu
melden!
Die Presse wie Frankfurter Rundschau, Hessischer Rundfunk, HR
Hessenschau benötigen Kolleginnen und Kollegen die Aussagen
und Beweise vorlegen können!
Sollte sich in den nächsten 14 Tagen nicht etwas bewegen durch
öffentliche Aussagen von Kolleginnen und Kollegen, ist das
Thema beendet und das System läuft ungehindert so weiter!
Nach den 14 Tagen werde auch ich entscheiden, ob ich diese Hompage
weiter betreiben werde, da die Einschüchterungstaktig dann
doch ihr erklärtes Ziel erreicht hat!
Der
hessische Steuerfahnder Skandal- Der Staat am Abgrund zum
Willkürstaat, psychologische Gefälligkeitsgutachten,
28.11.2009
„Bekloppt“ ist, wer gegen den Willen seiner
Vorgesetzten und den Widerstand der Politik, die Steuern des
Bürgerstaates eintreiben will. - Was wie ein "Strafsatz",
ehemals auf jedem DM-Schein aufgedruckt, klingt, ist in Hessen
Wirklichkeit geworden. - Solche Leute werden mit psychiatrischen
Gutachten kalt gestellt.
Achteinhalb Jahre nach dem Beginn der eigentlichen Affäre
kommen Tag um Tag neue brisante Informationen zur Zwangspensionierung
der hessischen Steuerbeamten ans Licht, die ihren Vorgesetzten deshalb
nicht mehr genehm waren, weil sie sich grundsätzlich und
entschieden einer Weisung widersetzten, bei den aufgedeckten
Finanz-Transaktionen nur noch oberhalb von Gesamtsummen von 500.000 DM
(255.000 €) und mehr von einem Prüfauftrag ausgehen
zu sollen. Sie sahen das deshalb nicht als zielführend an,
weil die Transaktionsbeträge von Steuerhinterziehern in
großen Stil geschickt gestückelt werden und einige
deutsche Großbanken dabei halfen das Geld ins nahe Ausland zu
schaffen.
Besonders ihre Ermittlungen in der Commerzbank und bei der Deutsche
Bank störten, obwohl sie dem Staat Millionen an
Steuernachzahlungen und Strafzahlungen einbrachten. Ihre Recherche nach
den scheuen „DM-Euro-Rehlein“ auf
lichtensteinischen Konten macht sie verhasst. Schließlich
lagerten dort auch die ca. 30 Millionen Euro illegaler
„Stiftungsgelder“ der hessischen CDU.
Der
Fall Wolski, Hat das Finanzamt Akten frisiert?, 22.12.2009
Im Strafprozess gegen Michael Wolski vor dem Darmstädter
Landgericht sind skandalöse Vorgänge aus der
Finanzverwaltung zutage getreten, die auch den politisch
zuständigen Minister Karlheinz Weimar (CDU) in schwere
Bedrängnis bringen dürften. Es geht um
unvollständige, offenbar manipulierte Akten der
Finanzverwaltung, die offiziell in den Strafprozess eingeführt
wurden.
...Richter Buss ist fassungslos: "Wir fragen uns, ob uns die Akten des
Finanzamtes vollständig vorgelegt wurden", so der Richter.
"Wir finden in den Akten nichts zu diesem Vorgang." Die Akte des
Finanzamts enthalte "teilweise Originale", teilweise "Kopien" und es
fehlten viele Dokumente, die eigentlich enthalten sein
müssten. "Wir fragen uns, wie es dazu kommt", so der Richter.
"Das sind schon sehr eigenartige Vorgänge, die wir hier
haben." Die rechtlichen Voraussetzungen zu einer jährlichen
Steuer-Abgabe hätten im Fall Wolski "eindeutig nicht
vorgelegen", so Richter Buss.
Trotzdem sei den Akten zu entnehmen, dass das Finanzamt "Herrn Wolski
von monatlicher Voranmeldung befreit und auf Jahresmeldung gesetzt"
habe. "Wir stehen hier vor einem Rätsel", so Richter Buss,
"das ist ein völlig gesetzeswidriger Vorgang".
Finanzminister Weimar müsse "aufklären, wer in der
Verwaltung gezielt für Herrn Wolski manipuliert hat", so
Fischer. "Man fragt sich, warum ausgerechnet Wolski begünstigt
wurde." Fragen, die für den Minister Brisanz bergen, denn
längst geht es auch um die Sphäre der Politik: Wer
ließ es zu, dass Michael und seine Ehefrau Karin Wolski zudem
fünf Jahre lang keine Einkommenssteuer abgaben? Gab es
politische Einflussnahme? Karin Wolski ist als CDU-Politikerin
bekanntgeworden.
Sie war im Schwarzgeld-Untersuchungsausschuss beratend für den
Vorsitzenden des Gremiums, Klaus Peter Möller tätig.
Dieser gehört der CDU an. Gegen sie wird nicht ermittelt. Sie
ist Richterin am Hessischen Staatsgerichtshof. Für den Sohn
Nico Wolski war laut Prozessakten eine ganz besondere Rolle vorgesehen:
Das Gericht zeigt einen Vermerk des Finanzberaters Markus R., wonach
die vermögende alte Dame Margit C. eine "Stiftung mit der
Familie Wolski" gründen wollte, in die das ganze
Vermögen fließen sollte.
Das Vermögen wurde zeitweise auf 200 Millionen D-Mark
geschätzt. Der Stiftung vorstehen sollte Michael Wolski.
Nach 41 Jahren und 89 Prozessen wegen eines
profitablen Patent-Raubs:
Ein BAYER-Mann packt aus
82 Jahre alt ist der Düsseldorfer Erfinder Heinz
Süllhöfer. Die Hälfte seiner Lebenszeit hat
er wegen eines Patent-Raubs durch BAYER mit dem Leverkusener Konzern
Prozesse geführt, weil der ihm nach seiner Schätzung
um die 500 Millionen Euro schuldet. Mit Teilerfolgen. Aber die Gerichte
machten es ihm nicht eben leicht. Nun erhielt er von einem anonymen
ehemaligen BAYER-Mitarbeiter geheime Unterlagen aus den Konzernarchiven
zugespielt, die neue Beweise für den Patent-Raub liefern.
„Hoffentlich bekommen Sie endlich Ihr Recht“,
heißt es in dem Schreiben des Anonymus.
...Für Süllhöfer steht nach der
Lektüre der geheimen Aufzeichnungen fest, „dass
Strauss für den BAYER-Konzern einen Meineid initiierte". Einen
nicht unwesentlichen Beitrag zum Gelingen seiner
Prozessführung dürften dabei auch die
gutnachbarschaftlichen Beziehungen geleistet haben, die BAYERs
Justiziar und Anwalt Joachim Strauss zu dem von 1981 bis 2004 mit dem
„Fall Süllhöfer" befassten Richter Gisbert
Steinacker unterhielt.
Marathon-Prozess
um Baumängel, Fakt, Das Erste, 03.05.2010
Seit 20 Jahren prozessiert Familie Schramm aus Bayern wegen
gravierender Baumängel gegen den Architekten ihres Hauses.
FAKT hat mehrfach über den Fall berichtet. Aber er ist nur
einer von vielen, bei denen sich Gerichtsverfahren hinziehen.
Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger will jetzt gegen
langsame Gerichte vorgehen.
Jetzt hat das OLG anscheinend die Hoffnung aufgegeben, dass das
Landgericht überhaupt in der Lage sein könnte diesen
Fall rechtmäßig zu behandeln. Jetzt will das OLG die
Sache lieber selbst entscheiden. Aber auch dort liegt der Fall jetzt
schon seit 4 Jahren.
Wie in vielen ähnlichen Fällen, hat die lange
Verfahrensdauer nicht nur viel Geld gekostet, sondern die
Kläger auch mürbe und krank gemacht.
"20 Jahre vom Leben genommen! Und es ist immer noch nicht zu Ende. Wir
müssen immer noch bangen und warten."
Karlsruhe
rügt 22-Jahre-Prozess, 07.08.2009
Das Verfassungsgericht hat das Recht der Bürger auf ein
zügiges Verfahren gestärkt. Die Richter gaben der
Beschwerde einer Frau statt, die seit mehr als 20 Jahren einen
Schadenersatzprozess führt.
Nach dem am Freitag veröffentlichten Beschluss verletzt das
Endlosverfahren beim Landgericht Hamburg das Recht der
Klägerin auf effektiven Rechtsschutz. Das Landgericht
müsse den Prozess nun
„unverzüglich“ zum Abschluss bringen,
ordneten die Karlsruher Richter an. Nach 22 Jahren sei die Grenze des
„noch Hinnehmbaren deutlich
überschritten“, hieß es in dem
einstimmigen Beschluss.
Rechtsblindheit,
eine Krankheit, die nur rechtskundigen Richtern und Juristen
vorbehalten ist:
Zur Meldung vom 24. 11.2006 „Rechtsbeugung: Richter
angeklagt“ verlautete aus Justizkreisen die
unbestätigte Information, dass die Generalstaatsanwaltschaft
nicht tätig geworden wäre, wenn dem keine Klage vor
dem EGMR vorausgegangen wäre.
Die europäische Menschenrechtskonvention wurde am 04.11.1950
von Deutschland unterzeichnet. Art.46 der Konvention lautet zur
Verbindlichkeit und Vollzug der Urteile: „Die Hohen
Vertragsparteien verpflichten sich, in allen Rechtssachen, in denen sie
Partei sind, das endgültige Urteil des Gerichtshofes zu
befolgen.“ Das Bundesverfassungsgericht entschied am
14.10.2004, dass die Entscheidungen des Europäischen
Gerichtshofs für deutsche Gerichte nicht bindend seien.
Wäre Deutschland nicht 2004 bereits Mitglied der EU,
hätte es wahrscheinlich Probleme, in die EU aufgenommen zu
werden.
Aus diesen Gründen ist es natürlich nicht klar, ob
das Verfahren gegen die Richter überhaupt eröffnet
wird.
Die Richter könnten zum Beispiel auf
„Rechtsblindheit“ plädieren. In der
Februar-Ausgabe des Nachrichtenmagazins der
„Spiegel“ 1994 berichtete der Redakteur Rolf
Lamprecht von dem Umgang der deutschen Justiz mit NS-und SED-Richtern.
Unter dem Titel „Feispruch für
Rechtsblinde“ schildert der Autor den Umgang der deutschen
Justiz mit ihren eigenen Kollegen. Dafür wurde extra die
„Rechtsblindheit“ als straf- mildernder oder
ausschließender Faktor für Richter gefunden.Was
für NS- und SED- Richter recht war, ist sicher bei einer
„Lappalie“ (es geht im vorliegenden Fall
„nur“ um die Familiensache eines
türkischen Bürgers), den bundesdeutschen Richtern
billig.
Natürlich darf kein Mensch außerhalb der
Richterschaft auf „Rechtsblindheit“
plädieren. Diese Erkrankung ist nur Juristen vorbehalten und
noch nicht ausreichend wissenschaftlich erforscht.
“Urkundenfälschung durch
Staatsanwälte ‘nicht
widerrechtlich’?”, 9. Oktober 2001 Frankfurter
Rundschau
Bei der Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt scheint man es
mit Urkunden nicht allzu genau zu nehmen.
“Ermittlungsverfahren gegen zwei Mitarbeiter der
Generalstaatsanwaltschaft eingestellt - Kritiker der Entscheidung
sprechen von Rechtsbeugung.
Nun ist dieser neue Fall von “Rechtsauffassung” der
Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt eine Petitesse verglichen mit dem
hier dargestellten Fall von “Rechtsauffassung” der
Oberstaatsanwältin Andrea Gallandi - ebenfalls der
Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt angehörig.
Ist es eine lässliche Sünde, wenn in einer laufenden
und strittigen Erbauseinandersetzung die Interessenvertreterin einer
Miterbin eine beschriftete Urkunde - beweiskräftig wie ein
Testament - aus dem Haus und den Unterlagen einer Erbengemeinschaft
entnimmt und in den Banktresor ihrer Klientin
“transferiert”?
Ohne jemals den hintergangenen Miterben über den Fund und
Transfer der Urkunde zu informieren?
Für Gallandi ist dieses (unbestrittene!) Vorgehen nicht einmal
der Rede wert. […]
Diesen Vorgängen und diesem Vorgehen erteilt Gallandi bzw. die
Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt die Absolution.
Was schreibt zu solchen Vorgängen und Zuständen Anne
Riedel in der Frankfurter Rundschau:
“Ein Narr, der noch glaubt, in der Justiz werde mit einer
Elle gemessen.”
Rechtsbeugung?
Oberstaatsanwältin Andrea Gallandi (Generalstaatsanwaltschaft
Frankfurt) sagte die Unwahrheit - ohne Konsequenzen fürchten
zu müssen
Bei einem Einbruch hat sich der Versicherte den
Einbrechern in den Weg zu stellen! OLG-Frankfurt 7 U 15/01
Als Einbrecher seine Wohnung ausräumten, versteckte sich der
Versicherte in einem anderen Zimmer. Anschließend wollte er
den Schaden bei seiner
Hausratversicherung geltend machen. Der Versicherte zog vor Gericht,
denn seine Versicherung zahlte keinen Pfennig. OLG-Frankfurt am Main:
Der Versicherte ist verpflichtet, sich den Einbrechern in den Weg zu
stellen - also genau das zu tun, wovor die Kripo in solchen
Fällen dringend warnt. Die Versicherung bekam Recht und
beglich den Schaden nicht.
Die Gleichheit vor dem Gesetz; Wie im
großen so auch im kleinen vor Ort; Wer Geld hat kann sich
Freikaufen; Es gilt auch das Ansehen der Person; Wer sich einen Anwalt
leisten kann und sich bei der Beauftragung eines solchen nicht strafbar
macht ist im Ansehen der Person bereits anders zu behandeln und diesem
wird auch nicht das rechtliche Gehör versagt:
Folgende Artikel fanden sich in ein und
derselben Zeitung:
„Zehn Verfahren in Steueraffäre gegen
Geldbuße eingestellt“
Es ging um eine Steuerhinterziehung zwischen 100 000 und 1,2 Millionen
Euro. Gegen die Zahlung millionenschwerer Geldauflagen ist bislang zehn
Beschuldigten in der Liechtensteiner Steuer-Affäre ein Prozess
erspart geblieben Die Verfahren wurden eingestellt.
Die zweite Überschrift: „Acht Monate mit
Bewährung für Hartz-4 Empfänger“
Der Angeklagte hatte staatliche Leistungen bekommen, obwohl er bereits
wieder ein neues Einkommen hatte. Er erhielt deshalb 857 Euro zu viel
von der Hartz-Behörde. Das Amtsgericht verurteilte ihn zu acht
Monaten Freiheitsstrafe. Diese wurde zu drei Jahren Bewährung
ausgesetzt. Den Betrag von 857 Euro muss er natürlich
zurückzahlen. Die Staatsanwaltschaft ging von Betrug aus.
Richterin Anke Weilert Amtsgericht Minden:
Knast
für Mittellose, die sich bei Anwaltszwang anwaltlich vertreten
lassen (Richterin Anke Weilert) und denen das rechtliche
Gehör zu versagen ist: Richterin
Gerlinde Prange (LG-Bielefeld) versagt vorsätzlich mehrfach
das rechtliche Gehör
Strafverfahren gegen Bauhofleiter wird von Richterin Anke Weilert
eingestellt / Keine Verurteilung wegen Untreue (Mindener Tageblatt
09.01.2009)
Das Verfahren wegen Untreue gegen Bauhofleiter Herbert
Schäffer ist gestern eingestellt worden. Schäffer
wurde zur Zahlung von 5000 Euro an gemeinnützige Einrichtungen
verpflichtet. Das sah dann so aus, dass Schäffer sich an die
Arbeiter wandte, die dann am 29. und 30. November 2006 dort Arbeiten
erledigten. Bei einem angenommenen Stundenlohn von 35 Euro habe der
Bürgermeister damit 1155 Euro gespart. Am 28. November und 1.
Dezember seien entgegen der Anklageschrift seines Wissens nach keine
Arbeiter dort gewesen. Schäffer habe die Arbeiter nicht
beaufsichtigt.
Korrupter
Handelsrichter Wildanger, Berliner Zeitung
07.02.1997
Wildanger soll nach einer Verhandlung vor der Handelskammer des
Landgerichts von einem Beschuldigten 105 000 Mark für ein
Urteil zugunsten der beklagten Firma verlangt haben. Im
Prozeß selbst ging es um Provisionszahlungen in Höhe
von 755 000 Mark. In diesem Verfahren zählte Wildangers Stimme
als ehrenamtlicher Richter genauso wie die des hauptberuflichen
Vorsitzenden. Bei der Übergabe der ersten Rate von 5 000 Mark
am Dienstag abend wurde der Makler in seinen
Büroräumen an der Knesebeckstraße
festgenommen.
"Der Richter hat bei der Vernehmung die Tatvorwürfe
eingeräumt", sagte gestern Justizsprecher Rüdiger
Reiff entgegen den Erklärungen von Wildangers Verteidiger
Studier. Selbst wenn die Darstellungen des Anwaltes stimmten,
ändere dies nichts an dem Vorwurf. "Der Richter hat das Geld
angenommen", so der Justizsprecher.
Bestechlicher
Juraprofessor, Uni Hannover kassiert neun Doktortitel wieder ein,
14.03.2009
Ein Juraprofessor in Hannover bekam viel Geld dafür, dass er
Richter und Anwälte zur Promotion führte. Neun Kunden
einer windigen Promotionsberatung wurde das zum Verhängnis:
Die Universität Hannover hat ihnen ihre Titel aberkannt.
Weitere Prozesse bahnen sich an.
Neun Juristen, darunter ein Richter, mehrere Staatsdiener und
Rechtsanwälte, hatten auf ihrem Weg zur Promotion an der
Universität Hannover Geld an eine Beraterfirma bezahlt - und
sind ihre Doktortitel deshalb wieder los. Die Universität
Hannover hatte die Titel zwischen 1998 und 2005 verliehen. Jetzt
erkannte sie die akademischen Grade ab, wie die "Hannoversche
Allgemeine Zeitung" (HAZ) berichtet.
Grund für die Rückrufaktion: Die Juristen hatten ihre
Arbeit beim wegen "Bestechlichkeit in besonders schwerem Fall"
verurteilten Juraprofessor Thomas A. abgelegt. Ihm waren die Kandidaten
wiederum von einer Agentur, dem Institut für
Wissenschaftsberatung in Bergisch Gladbach, vermittelt worden. Die
juristische Fakultät der Leibniz-Universität
hält die Promotionen darum für rechtswidrig.
In diesen neun und 59 weitere Fällen hatte A. Juristen zu dem
begehrten Titel verhelfen sollen und ließ sich dies
fürstlich bezahlen. Über 150.000 Euro kassierte er
insgesamt dafür, dass er Doktorarbeiten zur Betreuung annahm -
was eigentlich zu den ganz gewöhnlichen Pflichten eines
Universitätsprofessors gehört.
"Die Juristen wussten, worauf sie sich einlassen".

Rechtsbeugermafia
2
Die vereinten Kartelle, der Patenschaften, die Gilde der
Rechtsverdreher... versucht immer wieder mit Geld, Druck, Drohung,
Verboten das Recht und die freie Meinungsäußerung zu
behindern und zu verbieten.
Recht ist in dieser Bananenrepublik eine Frage der Macht, des Geldes
und der Seilschaften, der gekauften Gutachter usw.
Siehe auch die neuen Machenschaften: Die freie
Meinungsäußerungen im Internet zu verbieten, zu
behindern, mit Abmahnungen und skurrile Urteile. So z.B. das
Patentrecht: Jetzt sind schon Farben patentierbar, bzw.
schützenswert, so geschehen mit lila, magenta und jetzt
angestrengt von der Telekom, die Farbe gelb (wg.
Branchenbücher). Die Machtkonzerne erkaufen sich ihr Recht!
Deutschland
Deine Schwächen
Ärzte, Juristen, Bänker, Mitmenschen und andere
Enttäuschungen, Köhler Verlag
Eva Christ, die Autorin von INTERNET-FLIRT und liebenswerten
Kinderbüchern, und Dr. Hannes Kapuste, ein Suchtarzt, klagen
an:
Selbstgefällige inkompetente Richter und
Staatsanwälte, faule Rechtsanwälte, sture korrupte
Mediziner, ehrlose Banker, fiese Zeitgenossen, überversorgte
Politiker, schamlose Journalisten ...
Justizkritik
- Balance-Akt zwischen den Stühlen
Norbert Leppert, Gerichtsreporter im Ruhestand (Frankfurter
Rundschau)
Richtig dick aber kann es für einen Reporter kommen, wenn es
um die Aufdeckung handfester Justizaffären geht, wie zum
Beispiel:
Geldbußen, die in ausgewählte Kanale gelenkt werden,
um davon privat zu profitieren;
Nebentätigkeit, die zum Haupteinkommen wird und den Anschein
von Abhängigkeit aufkommen lassen;
Steuerhinterziehung;
Akten, die dem Rechtsverkehr entzogen, unterdrückt oder auch
manipuliert werden;
Vorwurf der Rechtsbeugung, Freiheitsberaubung;
Verdacht auf Falschaussage oder schwere dienstliche und
außerdienstliche Verfehlungen vor dem Hintergrund von Alkohol
oder anderen Drogen
alles Skandale und Skandälchen, von denen kaum eines der
großen Gerichte in der Bundesrepublik - und so manches
kleinere auch nicht - verschont gewesen wäre. Reporter, die
sich zur Aufdeckung entschließen - ich drücke es
bewusst so vorsichtig aus, weil ich etliche Kollegen kenne, die sich
dazu nicht oder nicht mehr entschließen können, was
zwar unprofessionell ist, aber nachvollziehbar Gründe hat -
diese Reporter jedenfalls haben sich auf einiges gefasst zu machen.
Strafverfolger,
Schuld und Bühne, Der Spiegel 3/2009 vom 12.01.2009, Seite 30
Nächste Woche beginnt der Prozess gegen den
früheren Post-Chef Klaus Zumwinkel. Ein Verlierer steht schon
fest: die Staatsanwaltschaft Bochum. Mit der Demontage von Margit
Lichtinghagen, Deutschlands bekanntester Anklägerin, hat die
Behörde auch ihren eigenen Ruf ruiniert.
Justizministerin Roswitha
Müller-Piepenkötter hat heute (Montag, 12. Januar
2009) zur aktuellen Berichterstattung über die Bochumer
Staatsanwaltschaft Stellung genommen: http://www.justiz.nrw.de/Presse/PresseJM/12_01_09/index.php
In 8 Monaten mehr als 60 Fälle von
bekannter strafbarer Korruption in deutschen Behörden,
Landesjustizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter
10.12.2008:
Bei dem Antikorruptionsgesetz ging es um ein Gesamtkonzept,
bei dem das Zusammenspiel der Behörden verbessert und die
Kontrollmöglichkeiten gestärkt werden sollten. Dies
haben Sie, sehr verehrte Frau Düker, in derselben Sitzung am
15. Dezember 2004 so erklärt. Nicht ohne Stolz, so meine ich,
haben Sie bilanzierend die Arbeit des bereits einige Zeit zuvor
eingerichteten Korruptionsbekämpfungsdezernats 15 beim
Landeskriminalamt dargestellt.
In den ersten sechs Monaten seines Bestehens seien bereits 180 Hinweise
eingegangen, von denen die Hälfte "hinreichend strafrechtlich
relevant" gewesen seien. Innenminister Dr. Behrens hat diese Zahlen im
Verlauf der Plenarsitzung aktualisiert: Zwischen April und Ende
November 2004 seien über 300 Anrufe eingegangen, von denen
sich "auf Anhieb" 60 als strafrechtlich relevant erwiesen
hätten.
Die
“Göttinger Affäre”: Als
sie bei einem Förder-Antrag in Millionenhöhe die
bisherige Erfolgsbilanz eines Sonderforschungsbereichs an der Uni
Göttingen sehen wollten, staunten sie nicht schlecht: angebliche
Veröffentlichungen entpuppten sich als unfertige
Entwürfe, die noch nirgendwo publiziert waren.
Justizministerin
- Müller-Piepenkötter soll dem Rechtsausschuss
Justizpannen erklären, 19.08.2009
Anfang August waren strafrechtliche
Ermittlungen gegen eine Bedienstete bei der Mönchengladbacher
Staatsanwaltschaft wegen Strafvereitelung im Amt eingeleitet worden.
Ihr wird vorgeworfen, als Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft die
Bestrafung von Kinderschändern jahrelang verzögert zu
haben. Zudem wurde gegen eine Staatsanwältin, die den Fall
eines mutmaßlichen Kinderschänders zu langsam
bearbeitet haben soll, ein Disziplinarverfahren eingeleitet.
Der Ministerin war nach Bekanntwerden der Missstände bei der
Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft am 23. Juli von der
Opposition im Landtag erneut der Rücktritt nahegelegt worden.
Seit dem Siegburger Foltermord steht die Ministerin in der Kritik.
Frank Fasel
ehemaliger Richter am LG Stuttgart, Süddeutsche Zeitung, 9.
April 2008:
Ich war von 1973 bis 2004 Richter am Landgericht Stuttgart und habe in
dieser Zeit ebenso unglaubliche wie unzählige, vom System
organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen erlebt, gegen
die nicht anzukommen war/ist, weil sie systemkonform sind. Ich habe
unzählige Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen
und Staatsanwälte erleben müssen, die man schlicht
"kriminell" nennen kann. Sie waren/sind aber sakrosankt, weil sie per
Ordre de Mufti gehandelt haben oder vom System gedeckt wurden, um der
Reputation willen. Natürlich gehen auch Richter in den Puff,
ich kenne in Stuttgart diverse, ebenso Staatsanwälte. In der
Justiz gegen solche Kollegen vorzugehen, ist nicht möglich,
denn das System schützt sich vor einem Outing selbst
– durch konsequente Manipulation. Wenn ich an meinen Beruf
zurückdenke (ich bin im Ruhestand), dann überkommt
mich ein tiefer Ekel vor "meinesgleichen"
Prof. Dr. Ing. Hans-Joachim Selenz, früher einmal
Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG:
Frank Fahsel, früher Richter am Landgericht in Stuttgart, gibt
tiefe Einblicke in das, was Tausende Bürger täglich
vor deutschen Gerichten erleben.[…]
Besser kann man den Zustand in Teilen der deutschen Justiz nicht auf
den Punkt bringen, mit Hilfe derer Politik und Wirtschaft den
Rechtsstaat missbrauchen.[…] Explizit kriminelles
Justizhandeln gibt es zuhauf.[…] Der Sumpf
schließt die höchsten deutschen Gerichte ein. Daher
gibt es praktisch keine Verurteilung wegen Rechtsbeugung,
Strafvereitelung im Amt und Begünstigung. Selbst schwerste
Wirtschaftskriminalität wird gegen Zahlung geringer
Beträge eingestellt. http://www.hans-joachim-selenz.de/kommentare/2008/justizsumpfdeutschland.html
Leserbrief in DER SPIEGEL, 25/1981 von Richter
Frank Fasel:
"Der Verfassungsrichter Hirsch irrt: Selbst in der nur mild
konservativen Stuttgarter Justiz teilt die sogenannte schweigende
Mehrheit die Meinung des Richterbundes (gelegentlich -- ganz und gar
unberechtigt -- "Beförderungsverein auf Gegenseitigkeit"
genannt), denn die M